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Wiedereröffnung der Ausstellung "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror"

Am Mittwoch den 25.8.2010 wird die Ausstellung "Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror" wieder eröffnet. Sie wird ebenfalls in den Kellerruinen des Prinz-Albrecht-Palais präsentiert und vermittelt einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung Berlins während der NS-Herrschaft.

Die Ausstellung komplettiert auf 77 Schautafeln historische Informationen, die die Besucher im Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" vermittelt bekommen. Sie umfasst den Zeitraum von 1933 bis 1945, also von der Machtergreifung Adolf Hitlers bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Der Direktor des im Mai 2010 eröffneten Dokumentationszentrums, Andreas Nachama, betonte die Einzigartigkeit des Projektes. Ihm zufolge stellt es die erste Gesamtdarstellung zur Geschichte Berlins der NS-Zeit dar. Seit 1987 sahen über zwei Millionen Menschen die zu der Zeit noch provisorische Ausstellung.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Terror, Ausstellung, Propaganda, Wiedereröffnung, 1945
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2010 17:06 Uhr von alphanova
 
+7 | -6
 
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Ich hab die (alte) Ausstellung noch nicht besucht, werde das aber bei Gelegenheit nachholen. Viele Informationen bekommt man im Standard-Geschichtsunterricht ja gar nicht mit, deswegen find ich solche Ausstellungen schon ganz sinnvoll.
Trotz des ernsten Hintergrundes musste ich beim Lesen des Artikels richtig laut lachen: Ich glaube, "Nachama" ist ein denkbar unpassender Name für den Direktor eines Dokumentationszentrums, das die NS-Zeit verarbeitet... klassischer Name-Fail ;)
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24.08.2010 17:22 Uhr von AnitaF
 
+8 | -6
 
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Verschwendung: Die Kosten für dieses Projekt könnte das hochverschuldete Berlin sicher ´für wichtigere Projekte (Kindergärten, Schulen) verwenden.
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24.08.2010 19:34 Uhr von Blackybd2
 
+5 | -6
 
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@1984: Mit der Frage wird man sich in kürzester Zeit nicht mehr beschäftigen müssen. Lern schonmal türkisch.
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24.08.2010 20:08 Uhr von joes-little-games
 
+6 | -2
 
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...damals und heute Mich würde interessieren, wieviele Deutsche zu Hitlers Zeiten hinter den Kriegen standen. Wahrscheinlich waren es mehr als heute, aber längst nicht alle. Es gab beispielsweise kein Internet, wo sich ein Interessierter andere Sichtweisen bzw. die Wahrheit heraussuchen konnte. So könnte es nicht nur Boshaftigkeit gewesen sein, sondern ganz einfach Dummheit.

Wie machtlos man ist, wenn ein Regime meint, mal wieder Krieg führen zu müssen, kann man heute am Afghanistan-Krieg sehen. Wir, die Deutschen, sind zu über 80 Prozent gegen den Krieg - aus verschiedensten Gründen. Nichtmal in unserer "Demokratie" und "Freiheit" ist es uns möglich, etwas dagegen zu tun. Selbst ein Bundespräsident, der nur einmal die Wahrheit sagt, wird ganz schnell ausgetauscht. Wie wird es dann zu Hitlers Zeiten gewesen sein? Auf alle Fälle werden WIR die Schuld wieder ausbaden müssen, wenn es hart auf hart kommt. Die wahren Verbrecher werden, bis auf ein paar "Bauernopfer", wieder laufen gelassen.

Starker Tobak, aber das ist meine Sichtweise der heutigen Geschehnisse. Ich würde gerne wissen, was in hundert Jahren darüber in den Geschichtsbüchern stehen wird.
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25.08.2010 00:00 Uhr von HUAHUA
 
+2 | -0
 
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@joes: genau so sehe ich es auch und deshalb lache ich über die leute, die so aufopferungsvoll von den westlichen werten um die demokratie reden, meist noch mehr, wenn sie vom wahlsonntag heim kommen und dann meinen:

wer nicht wählen war, darf sich nicht beschweren, wenn...

die politiker werden von der PR ins rechte licht gestellt und dann ist es quasi egal, wer kanzler wird, da die grundrichtung beider kandidaten gleich ist. beispiel:

ist man heutzutage gegen den afghanistaneinsatz oder den euro oder oder oder, kann man sozusagen nur noch die linke wählen...auch keine lösung.

also wird sich der gewählte mit der lobby und ausländischen politikern zusammensetzen und zum thema x oder y einen beschluss fassen, der nur höchst zufällig sich mit der meinung des volkes deckt. falls ja, dann feiert sich der volksvertreter. falls nicht, dann muss er da halt durch und seine agenda durchziehen. das volk vergisst schnell und die nächste "erlösung" (beispiel: bush --> obama) ist dann ja auch nicht mehr allzu weit....und dennoch das gleiche in grün.

waffen und kriege können ein volk nicht besiegen, aber eine PR im jahr 2010 mit ihren möglichkeiten kann das spielend in sehr kurzer zeit.

es reicht ja schon, wenn man spaßeshalber eine nachricht liest und das wort "iran" gegen ein anderes land austauscht. schnell merkt man, wie weit es mit der gerechtigkeit her ist...

für die, die rumeiern und meinen, der islam oder die immigranten wären das problem, die sollen erst mal für einen tag in die moschee und dort mal einfach eindrücke sammeln. ich bin sicher, das wird euch mehr prägen als irgendein dummer bericht auf seite 1 der BILD oder das einseitige, pausenlose gebashe hier bei SN. 95% laufen diese schiene mit und der rest kennt jemanden, der moslem ist.
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25.08.2010 07:09 Uhr von wordbux
 
+3 | -4
 
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Berlin 1933-1945: Immer schön daran erinnern.
Ob die USA auch solche Ausstellungen über das Niedermetzeln der Indianer macht, oder die Spanier über Südamerika ??
Oder ander Länder die Leichen im Keller haben ??
Hauptsache Deutschland muss immer wieder daran erinnern.
Wer da wohl hintersteckt ??
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25.08.2010 11:38 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -1
 
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was ist der Tenor hier? wir tun einfach, als wäre nichts gewesen?
Ausschwitzlüge, Klimalüge, eh alles das gleiche?

die tun ja nix, wollen ja nur spielen:

http://www.youtube.com/...
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26.08.2010 16:48 Uhr von NemesisPG
 
+1 | -0
 
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@1984: Stimmer Dir absolut zu . Deshalb dürfen solche Ausstellungen auf keinen Fall gestrichen werden. Wir haben noch genügend Wirrköpfe im Land die das anderst sehen und auch noch glauben . Eigentlich kaum vorstellbar in der heutigen Zeit.

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