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Google-Pläne stoßen neue Netzneutralitätsdebatte in Deutschland an

Gemeinsam mit dem Telekomunikationsanbieter Verizon veröffentlichte Google vor kurzem ein Thesenpapier in der New York Times. In der Quintessenz sieht das Thesenpapier vor, dass die Gleichberechtigung des Datenverkehrs innerhalb des Mobilfunknetzes aufgelöst wird.

Nicht alle Dienste sollen also hier zukünftig über die gleiche Bandbreite im Mobilfunknetz verfügen dürfen. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch das Internet in der jetzigen Form in Frage gestellt werden wird.

Es könnte bedeuten, dass zukünftig P2P - oder Torrentverbindungen über langsame Leitungen laufen. Schnelle Leitungen könnten Anbieter dann erst gegen Entgelt nutzen. Die Gleichberechtigung im Netz wäre damit aufgehoben. In der Politik reagiert man bereits mit einer Initiative "Pro Netzneutralität" darauf.


WebReporter: Euroweb
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Debatte, Netzneutralität, Internetnutzung, Mobilfunknetz
Quelle: blog.euroweb.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2010 16:02 Uhr von Gotovina
 
+4 | -0
 
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So das war es nun. Google kann mich mal.
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24.08.2010 16:04 Uhr von tobe2006
 
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was sollen: der kack schon wieder?
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24.08.2010 16:27 Uhr von SanctusLight
 
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und jeden Tag ein Ei: Und wieder ein Ei was sich google legt.
In Deutschland ist ja streetview umstritten weil man zb über Garten Zäune und hecken schauen kann und zoomen kann. Jetzt hat Rtl sonst Test gemacht und da waren Kinder beim baden im Pool und co.
Der Vater hat sich denn beschwert da die Kinder (sind halt Kinder) auch mal nackt umlaufen. Wenn Google das ausersehen mal ablichtet gute nacht da die Software nur Gesichter unkenntlich macht. nackt Kinder über streetview und Google schnell angezeigt wegen Kipo ^^
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24.08.2010 17:04 Uhr von wwewrestling
 
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@SanctusLight: Dieser Bericht war sehr unsachlich.
Dort wurden eigentlich nur die schlechten Seiten von Google Street View gezeigt und es wurden irgendwelche Herrn gezeigt, die noch im Zweiten Weltkrieg stecken geblieben sind, die meinen man müsste gegen den Fortschritt der Technik sein.
Wenn ich irgendwo einbrechen würde, dann bestimmt nicht in so einem einfamilien haus, die eh nur das übliche haben.
Da breche ich schon lieber da ein, da wo es wirklich was zu holen gibt. Und da beobachte ich das haus lieber live, statt es mir aufn Foto anzugucken.
Die fotos werden in 5 Jahren total veraltet sein, genau so wie bei Google Maps.

Naja Deutschland ist gegen jede Art von Fortschritt...
1. Google Maps, was sie schliesslich angenommen haben

2. Google Street View... Die Deutschen nutzen den dienst jetzt schon wie die irren, aber sind nicht bereit selber ihr haus reinzustellen. Schade dass man den Googlezugang für die leute nicht sperren kann, die dagegen sind. Da würden so einige in die Röhre gucken, weil sie ohne Google nicht wissen was sie mit dem Internet anfangen sollen...

3. Kostenlose Hotspots (das kostenlose nutzen: Ja natürlich; selber anbieten: *Vogelzeig*)
Zum Thema:
Das könnte auch seine Positiven seiten haben. Wenn die weniger besuchten seiten eine geringere bandbreite bekommen, dann bekommen die besser gesuchten eine bessere bandbreite. Was ist schon daran auszusetzen?
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24.08.2010 18:03 Uhr von Jaybay
 
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Diese Idee ist einfach Dreck! So wie´s jetzt läuft und ist, passt´s doch wunderbar! Und die einzigen die daran was ändern wollen sind die gierigen die ihren Hals und die Taschen nicht voll genug bekommen.
Hätte Google nicht diese Monopolstellung sondern wären nur ein Anbieter wie Lycos,Yahoo,etc. kämen die bestimmt nicht auf diese Idee....wetten?
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25.08.2010 07:21 Uhr von chinthu
 
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Schon vor Street View hatte Google Pläne die Netzneutralität abzuschaffen, allerdings hat Google´s PR-Abteilung super reagiert und den Start von Street View angekündigt - und schon sprangen alle Medien auf den Zug auf und die Netzneutralitätsdebatte war verstummt... hoffe das wird mal nachgeholt.
Übrigens solltet ihr statt diese Initiative zu unterstützen diese E-Petition beim Bundestag mitzeichnen:

http://tinyurl.com/...

Die Petition sollte wohl mehr bewirken als diese plakative Initiative von der "Internet-Partei" SPD.
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25.08.2010 14:35 Uhr von realsatire
 
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Lest doch bitte richtig! Es geht bei der Nachricht NUR um das Mobilfunknetz!
Dort wird bei den meisten Anbietern schon immer einiges gefiltert, was aber auch verständlich ist.
Habe die Quelle auch gelesen, es geht auch Google nur um das Internet über Mobilfunknetze.
Eigentlich auch durchaus verständlich, Youtube wird auch häufig genutzt, auch über die Handynetze. Würde mich nicht wundern, wenn von dem genanntem Netzanbieter signalisiert wurde, das gerade Videoportale gesperrt oder gedrosselt werden sollen.
Keine Panik hier, es geht um einen amerikanischen Netzbetreiber.
Torrent und andere Filesharingdienste werden ebenso wie diverse Voice-Chats schon lange von vielen Mobilfunkprovidern geblockt, also nichts Neues.

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