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"Elektrische Welle": Innovative Methode zur Reinigung von Solarzellen

Die Leistungsfähigkeit von Solarzellen hängt im Wesentlichen auch von der Sauberkeit ihrer Oberflächen ab. Angesammelte Staub- und Schmutzteilchen senken die Effektivität der Anlagen vor allem in sandigen Wüstenregionen, die aber aufgrund ihrer starken Sonneneinstrahlung ein idealer Standort sind.

Der Ingenieur Malay Mazumder von der Boston University hat nun eine neue innovative Reinigungsmethode entwickelt: Installierte Elektroden aus Indiumzinnoxid erzeugen auf den Paneelen der Photovoltaikanlagen elektrische Felder mit einem regelmäßigen Potenzialgefälle, das einem Sägezahnmuster ähnelt.

Die Felder werden dann von der einen zur benachbarten Elektrode weitergeschaltet, wodurch eine elektrische "Welle" entsteht. Diese Welle reißt Staubteilchen oder Pollen mit sich und trägt sie zum Rand des Paneels. Bei Versuchen konnten so bis zu 90 Prozent der störenden Schmutzteilchen entfernt werden.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Methode, Reinigung, Solarzelle, Solarenergie
Quelle: www.scienceticker.info

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2010 14:12 Uhr von alphanova
 
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Tolle Idee. So einfach, wie genial. Ein Teil des produzierten Stroms wird dann in regelmäßigen Abständen in die Elektroden geleitet, um die Solarzellen sauber zu halten. Die Kosten dafür dürften gegenüber der aufwändigen Reinigung mit Wasser verhältnismäßig klein sein. Laut Quelle werden etwa 10 Watt pro Quadratmeter Solarzellenfläche für die Reinigung benötigt.
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24.08.2010 18:09 Uhr von LocNar
 
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Daran dachte ich auch, killerjock86: Hast duch den Bericht auf N-TV oder N24 über die Marsmission gesehen ?

Ist ja übelst geil, wass diese Jungs dort vollbracht haben.

Aber so ein Solarzellenscheibenwischer hätte seeehr viel Zeit erspart.
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24.08.2010 19:47 Uhr von Perry_Rhodan
 
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Naja bei Opportunity und Spirit, den beiden Mars Rovern, war sowas einfach nicht vorgesehen.

Es wurde ja nur mit einer Einsatzdauer von rund 3 Monaten gerechnet. Wer ahnt schon das die Dinger dort über 5 Jahre rumfahren. Und das nachdem sich einer schonmal festgefahren hatte.

Eine großartige Leistung von den Wissenschaftlern. Vielleicht kommt die neue Technik ja bei weiteren Missionen zum Einsatz.
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06.09.2010 00:49 Uhr von rtk2
 
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cam: canon-kameras haben einen elektronischen sensorreiniger. basiert das vielleicht auf dem gleiche prinzip?

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