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Fall um Krebsärztin: Angeklagte verteidigt Anwendung der Misteltherapie

Im Prozess der in 13 Fällen des Mordes angeklagten Krebsärztin hat die angeklagte Ärztin sich ausdrücklich zu alternativen Heilmethoden bekannt. Im entsprechenden Fall ging es um eine Misteltherapie, die die Ärztin einer Chemotherapie bei der Behandlung eines Patienten vorzog.

Angeblich soll der Patient sich nach drei erfolgten Darmkrebsoperationen mit keiner weiteren Operation einverstanden erklärt haben, wenn sie keinen deutlichen Erfolg verspreche.

Die Ärztin wendete die Misteltherapie anstelle einer Chemotherapie an. In einer Chemotherapie sah die Ärztin mehr Leid als Linderung für den Patienten. Die Anklage wirft der Ärztin vor, 13 Patienten durch die Verabreichung von einer zu hohen Dosis an Schmerzmitteln getötet zu haben.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Gesundheit, Krebs, Krankheit, Chemotherapie, Angeklagte, Heilmethode, Misteltherapie
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2010 08:36 Uhr von Susi222
 
+3 | -0
 
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Also ich will ja keine Partei für die Ärztin ergreifen (Zumindest nicht bevor die Todesfälle geklärt sind), aber in dem entsprechenden Fall kann ich sie sogar verstehen. So wie es klingt geschah die Therapie ja sogar im Einvernehmen mit dem Patienten. Und bei der Tötung Schwerstkranker durch einen Arzt... Ich will mit Sicherheit keine Sympathie ergreifen, aber ich glaube man darf auch nicht einfach von Außen einfach alles verurteilen.
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24.08.2010 08:42 Uhr von aknobelix
 
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@autor: ich sehe es etwas anders,denn kein vernünftiger mensch verweigert eine chemo-schon gar nicht 13!!

alternativmedizin ist natürlich vorzuziehen in vielen behandlungsformen von krankheiten,aber bei krebs hört der spaß auf.ich glaube jedenfalls nicht daran das 13 menschen sich nur von dieser behandeln laßen wollten.umsonst kam es nicht zu der anklage.
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24.08.2010 09:12 Uhr von Susi222
 
+2 | -0
 
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deshalb habe ich ja auch in dem entsprechenden Fall geschrieben. Bei den anderen möchte ich mir auch lieber kein Urteil erlauben.
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24.08.2010 10:23 Uhr von Tinnu
 
+1 | -0
 
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chemo? nein danke: ich kann zumindest den einen 78jährigen patienten verstehen. nach 3 ops dann noch eine und sich durch die chemo quälen mit ungewissem ausgang?
außerdem ist der nutzen von chemos zweifelhaft, gerade in einem so hohen alter.

was die 13 schwerkranken anderen patienten angeht... kein kommentar, dafür steht zu wenig in der quelle.
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24.08.2010 11:16 Uhr von thost
 
+1 | -0
 
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@aknobelix: Chemos helfen manchmal, aber oft sind sie auch sinnlos. Zudem ist es für die Patienten eine einzige Qual. Selbst wenn sie dadurch 2-3 Monate länger leben, lohnt es sich einfach nicht. Habe das im Familienkreis schon hinter mir.
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24.08.2010 15:49 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Wenn jemand keine Behandlung will, ist das ja ok. Aber warum musste sie dann die Misteltherapie anwenden? Die hilft nämlich nachweislich nicht und wird sogar verdächtigt bei einigen Tumorarten zu stärkerem Wachstum zu führen.

Da die Quelle "Bild" ist und ich sonst nicht viel zu dem Fall gefunden habe, kann aber auch ich nicht abschließend darüber urteilen...

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