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3D-Simulationen von den Saturnmonden Iapetus, Rhea und Enceladus

Dr. Paul Schenk arbeitet für das Lunar and Planetary Institute und ist dort verantwortlich für die Umsetzung gesammelter Daten in dreidimensionale Computermodelle. Anhand von langfristigen Beobachtungen der Raumsonde "Cassini" konnte er nun 3D-Oberflächenmodelle von Iapetus, Rhea und Enceladus anfertigen.

Iapetus ist walnussförmig und besitzt einen auffälligen Gebirgskamm entlang seines Äquators. Das Video zeigt dessen dunkle Gipfel, die mit einer Höhe zwischen 15 und 20 Kilometern zu den höchsten Bergen des Sonnensystems zählen. Ebenfalls erkennbar sind ausgedehnte Flächen aus frischem Wassereis.

Die gesammelten Daten von Rhea wurden hier speziell dazu verwendet, um den sehr jungen Krater "Inktomi" darzustellen. Ein weiteres Video zeigt eine besondere Formation auf Enceladus: "Damascus Sulcus" gilt als eine Quelle des charakteristischen Tigerstreifenmusters, das den Mond bekannt machte.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: 3D, Saturn, Simulation, Saturnmond, Enceladus
Quelle: www.universetoday.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2010 20:38 Uhr von alphanova
 
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Es sind schon faszinierende Einblicke, die man hier gezeigt bekommt. Neben dem ästhetischen Wert sind solche 3D-Modelle aber auch von großer wissenschaftlicher Bedeutung: Mit ihrer Hilfe lassen sich Theorien über die Entstehung verschiedenster Oberflächenstrukturen belegen.
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23.08.2010 21:10 Uhr von mr.jac
 
+1 | -1
 
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Cool: Das ist äußerst cool und ich bin Fan von solchen Sachen und interessiere mich sehr für das Extraterrestrische. Allerdings sollte man unsere Resourcen vielleicht doch erstmal auf unseren Planeten konzentrieren. Die Besiedelung im All wird sowieso noch eine Weile dauern...

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