23.08.10 15:56 Uhr
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Rätsel der "Eisbombe" von Hettstadt ist wahrscheinlich gelöst

Am 27. April 2010 fiel in der kleinen Gemeinde Hettstadt nahe Würzburg ein 50 Kilogramm schwerer Eisbrocken vom Himmel (ShortNews berichtete). Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation glaubt, die Ursache für das Ereignis gefunden zu haben, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde.

Hagelschlag konnte aufgrund der enormen Masse der "Eisbombe" schnell ausgeschlossen werden. Die Analyse der chemischen Zusammensetzung deutete auf einen atmosphärischen Ursprung des eisigen Objekts hin, folglich konnte es auch kein Meteorit sein. Ebensowenig kam ein schlechter Scherz dafür in Frage.

Laut der Deutschen Flugsicherung befanden sich zum fraglichen Zeitpunkt zwei Passagiermaschinen über dem Gebiet. Berechnungen der potenziellen Fallzeiten ergaben, dass sich der Eisbrocken wahrscheinlich von einer Boeing 737 der Fluglinie "Easyjet Airlines" löste, die Hettstadt in 10.730 Metern Höhe überflog.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Rätsel, Eis, Würzburg, Einschlag
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2010 15:56 Uhr von alphanova
 
+12 | -9
 
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In diesem Fall scheint die "Eisbombe" von einem Flugzeug abgefallen zu sein. Allerdings können nicht alle derartigen Beobachtungen darauf zurückgeführt werden, weil sie auch auftraten, als es noch gar keine Flugzeuge gab.
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23.08.2010 17:20 Uhr von U.R.Wankers
 
+12 | -0
 
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So etwas passiert relativ häufig: zum Glück wird selten dabei jemand verletzt.
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23.08.2010 18:47 Uhr von Josch93
 
+8 | -4
 
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wow das Resultat der "Ermittlungen" war mir schon vor dem Lesen der News klar...
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23.08.2010 18:48 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -4
 
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@alphanova: haben dir deine großeltern erzählt, dass ihnen ihre großeltern erzählt haben, dass sie von ihren großeltern gehört haben, dass früher ständig 50kg eis vom himmel gefallen sind?
ach deshalb kam die menschheit so lange ohne kühlschränke aus... :D
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23.08.2010 19:02 Uhr von alphanova
 
+10 | -1
 
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@JesusSchmidt: So ungefähr. Allerdings waren es nicht die Großeltern meiner Großeltern, sondern andere Menschen, die Zeugen solcher "Eisbombeneinschläge" wurden ;)
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23.08.2010 19:04 Uhr von K.T.M.
 
+7 | -0
 
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@JesusSchmidt: Das steht in der Quelle:
"Sind alle ominösen "Mega-Cryo-Meteore" damit enträtselt? Historische Dokumente lassen daran zweifeln: Sie zeigen, dass Flugzeuge nicht immer die Ursache der Frostbomben sein können. Martínez-Frías hat Berichte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert über Riesen-Eisklumpen entdeckt, aus einer Zeit also, als es noch keine Flugzeuge gab. Auch Frostbomben der vergangenen Jahre müssen eine andere Ursache haben. Nachdem etwa im Januar 2000 in Südspanien ein Eisklumpen die Windschutzscheibe eines Autos zertrümmert hatte, fragte Martínez-Frías umgehend bei der Luft-Aufsichtsbehörde nach. Es hatte keine Überflüge der Region gegeben."
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23.08.2010 20:22 Uhr von tc_silber
 
+2 | -4
 
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Easyjet: Irgendwie nicht verwunderlich wenn Easyjet darin verwickelt ist. Hauptsache der Flieger war ein paar Kilo leichter und die konnten Kerosin sparen.
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23.08.2010 23:54 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -1
 
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das war sicher die klospülung: k.t.
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24.08.2010 10:15 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -1
 
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@tc_silber: Genau weiß doch jeder dass die vorne im Cockpit für fast alle Möglichkeiten Knöpe haben um Gewicht abzulassen. Man kann ja von Glück sagen dass er den Knopf gedrückt hat, liegt dieser doch direkt neben dem um den Gepäckraum zu leeren.

OMG

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