Forscher machen einzelne Atome in geordnetem Bose-Einstein-Kondensat sichtbar
Das so genannte Bose-Einstein-Kondensat entsteht, wenn eine Gruppe von Atomen extrem stark abgekühlt wird. Aufgrund seiner speziellen Eigenschaften eröffnet die Untersuchung solcher Materie neue Möglichkeiten, die langfristig beispielsweise zur Konstruktion von Quantencomputern verwendet werden können.
Ein Team um Stefan Kuhr vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching hat nun erstmals regelmäßig angeordnete Atome in einem Bose-Einstein-Kondensat sichtbar gemacht. Dazu wurde eine Wolke aus Rubidiumatomen zunächst auf eine Temperatur knapp über dem absoluten Nullpunkt herunter gekühlt.
Anschließend wurde dieses Quantengas mit Laserimpulsen beschossen, wodurch ein optisches Gitter entstand. Die einzelnen Atome ordneten sich nach einer Verstärkung des Laserlichts regelmäßig in den helleren Bereichen des Gitters an und konnten mit einem speziellen Mikroskop sichtbar gemacht werden.