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Kanzleramt war an der Absetzung des IQWiG-Chefs Peter Sawicki beteiligt

Im Januar 2010 wurde die vorzeitige Vertragsverlängerung von Peter Sawicki als Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) abgelehnt. Grund dafür waren Vorwürfe über Fehler bei der Abrechnung von Dienstwagenkosten.

Der "Spiegel" berichtet nun unter Berufung auf das Buch "Gesunder Zweifel" von der ARD-Journalistin Ursel Sieber über die Rolle des Kanzleramts. Die Referatsleiterin Gesundheitspolitik hatte bereits im Sommer 2009 beim Gesundheitsministerium angedeutet, dass man eine Vertragsverlängerung nicht dulde.

Dieses Telefonat der Referatsleiterin wird vom Kanzleramt nicht dementiert. Das Bundespresseamt erklärt lediglich, "dass Mitarbeiter des Bundeskanzleramts sich regelmäßig telefonisch in den Ressorts über den Sachstand aktueller Themen informieren".


WebReporter: user_1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kanzleramt, Absetzung, Peter Sawicki, IQWiG
Quelle: www.spiegel.de
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