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Studie: Der Deutschen Traum von den eigenen vier Wänden

Dass fast drei Viertel aller Deutschen vom eigenen Heim träumen ist das Ergebnis einer Umfrage, welche von der Commerzbank in Auftrag gegeben wurde. 71 Prozent der Befragten würde lieber in Eigentum als zur Miete leben. Mehr als die Hälfte wohnen derzeit aber noch zu Miete.

Auch die Bereitschaft Geld zu investieren ist im Vergleich zu einer älteren Befragung stark gestiegen. Im Vergleich zu einer zehn Jahre alten Umfrage, die ergab, dass man 200.000 Euro ausgeben wolle, wäre man heute bereit das Doppelte einzusetzen.

Sehr gefragt sind Eigentumswohnungen mit fünf Zimmern und frei stehende Immobilien in Randlagen. Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind mittlerweile kaum noch gefragt. Nicht einmal jeder 20. möchte so eine Immobilie haben, fand Infratest heraus.


WebReporter: Anubis71
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Traum, Immobilie, Commerzbank
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2010 13:56 Uhr von Anubis71
 
+5 | -3
 
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Nun ja, Träume sind Schäume und das wird hier eigentlich recht deutlich, wenn man die aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland ernst nehmen muss. Man redet hier so locker von nur 400.000 Euro, was vorher der anvisierte Preise in der guten alten DM war. Das zeigt wie stark der Euro die Ansicht über den wert des Geldes verwässert.
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22.08.2010 14:20 Uhr von MrsHebadesher
 
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400.000€: Woher soll man denn so viel Geld herbekommen? Selbst mit Bausparen und dem anschließenden vergünstigen Kredit kommt man nicht auf diese Summe - außer man spart natürlich 30-40Jahre.

Außerdem braucht man eine Bank, die einem einen Kredit in so einem Rahmen bewilligt. Dies setzt wiederum voraus, dass man ein sehr gutes Einkommen, besser sogar zwei, hat.
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22.08.2010 14:29 Uhr von Weroderwasauchimmer
 
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400.000 ??? Das halte ich auch für zu hoch gegriffen, ich denke dass der Durchnschnittsverdiener eher so 200.000 für ein Einfamilienhaus ausgeben wird. Ist vielleicht ein Fehler, vermutlich hätte man vor 10 Jahren 200.000 DM ausgegeben und heute eben das doppelte -also den gleichen Betrag in Euro-, das kommt meiner Meinung nach auch hin.

Letztlich kann man das denke ich nachvollziehen. Nichts steht so sehr für den Erfolg im Leben wie Besitz und nirgends kann man das so sichtbar verdeutlichen wie mit Wohnbesitz. Damit meine ich nicht unbedingt vor anderen Menschen, Familienangehörigen oder Freunden und Nachbarn sondern auch vor sich selber. Sich irgendwann in den eigenen Garten zu setzen, wenn alles abgezahlt ist und zu denken -ja, meins!-, das ist eine nachvollziehbare Befriedigung.
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22.08.2010 15:06 Uhr von ZzaiH
 
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heute: müsste man auch 400.000€ ausgeben, wenn man das gleiche will wie vor 10 Jahren für 200.000€...

trotzdem wer soll den 400.000 ausgeben können...?
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22.08.2010 15:32 Uhr von erdengott
 
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Reihenhäuser hätten noch reichlich Potential: Schade dass Reihenhäuser so wenig genutzt und weiterentwicklt werden. Mit ein bisschen Raumplanung und Wissen könnte man mit vergleichweise wenig Aufwand moderne Wohngebiete schaffen die raumeffektiv mit Energieeffizienz und verkehrsarmen direktem Wohnumfeld Maßstäbe setzen würden.
Statt dessen sieht man Wohngebiete mit recht kleinen Grundstücken auf denen EFHs stehen die sich gegenseitig beschatten, deren Vorgärten betoniert sind um vor der Küche parken zu können und deren Innovationsfreude reichlich eingeschränkt ist.
Wo gibt es denn für freistehende Häuser noch schöne bezahlbare Grundstücke außerhalb der Pampa?
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22.08.2010 17:16 Uhr von datenfehler
 
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@Autor: "Nun ja, Träume sind Schäume und das wird hier eigentlich recht deutlich, wenn man die aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland ernst nehmen muss"
Jaaahaaa... Wir hier in Deutschland sind soooooo sooooo arm. WIr können uns kaum mehr alle zwei Jahre ein neues Auto, jedes halbes Jahr ein neues Handy, dreimal im Jahr Urlaub und jährlich den neusten Flachbildfernseher. Da sind wir sooo soooo aaaarm, dass es mit dem Eigenheim schwierig wird. Mei, wir sind ja soooo soooo arm in Deutschland.

Und Deutschland ist - wenn schon nicht im Fußball *fg* - im Jammern der UNANGEFOCHTENDE NIE BESIEGBARE WELTMEISTER.
Aber da gibts sicherlich auch wieder Leute, die darüber jammern können.
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22.08.2010 18:04 Uhr von Anubis71
 
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@Datenfehler: Zwischen den Zeilen zu lesen gehört offensichtlich nicht zu deinen Hobbies, aber ok, dies will ich nicht zwingend vorraussetzen.

Ich stelle eigentlich impliziert die Frage, ob die Wirtschaft denn wirklich so schlecht steht, wie sie immer geredet wird und geb dir recht damit zu sagen, dass wir hier auf einem recht hohen Niveau jammern.

Auf der anderen Seite stinkt es mit gewaltig, dass die Schrauben immer fester gezogen werden, die Situation aber nicht besser wird dadurch und Deutschland immer den Löwenanteil daran trägt, wenn andere nicht rechnen konnten, siehe Griechenland.

Würde man sich diese Verpflichtungen nicht immer aufzwingen lassen würde einiges in diesem Lande besser laufen, wenn es uns auch nicht wirklich schlecht geht, das stimmt schon.
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22.08.2010 19:44 Uhr von lilepe76
 
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also: jeder, der sich aktuell mit neubau/kauf oä beschäftigt, wird diese studie bestätigen können! selbst bei uns auf dem land kostet der qm zb 100 eur, vergleichsweise noch günstig zu grundstückspreisen in hamburg & co! also, wie viel haus kann man dann noch für ingesamt 200.000 eur bauen???? (eigenkapital mal nicht beachtet) - die angebote der baufirmen sind (teilweise) nepp, die extras (und zb vernünftige fenster und türen sind ja schon extra) schlagen extrem zu buche, da kommen schnell hohe summen zustande. klar, wenn man handwerker ist und bereits ein grundstück hat, dann kommt man vielleicht noch mit 200.000 eur hin - aber realistisch ist das heute nicht mehr!

eine gebrauchte immobilie kaufen ist oft auch nicht günstiger. oft muss man noch viel investieren um einen halbwegs modernen standart zu erreichen. die differenz zum neubau ist dann so gering, dass sich die alte immobilie dann auch nicht mehr rechnet.

und klar, wenn man sich dann schon so hoch verschuldet, dann will man ja auch nicht im doppel/reihenhaus wohnen.
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22.08.2010 19:47 Uhr von Bud_Bundyy
 
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fehler! Aus der Quelle:
"Jeder Fünfte ist laut Studie bereit, bis zu 400.000 Euro oder mehr auszugeben."

Jeder 5. also 20 % wollen 400.000 € ausgeben, also nicht der Durchschnitt.
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22.08.2010 20:10 Uhr von opheltes
 
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Hallo,

ihr habt wohl wenig Ahnung von Beträgen ~Häusern.

Vor 20 Jahren hat ein Haus 400.000 DM gekostet.

Heute sind es eben 300.000 EURO.

Die Innenausstattung ist mit berechnet.

Der Beitrag beläuft sich auf einen Durchschnitt. Ich möchte damit sagen, dass die Häuser nicht so gestiegen sind wie die Grundbedürfnisse.

Und wer meint, woher soll einer so viel Geld besitzen ~ ein Haus bekommt man nicht für ein Appel und Ei.
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22.08.2010 20:48 Uhr von Heidi1978
 
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Das Stimmt. Ich hätte auch gerne ein eigenes Haus, weil man da seine ruhe hat und mehr machen kann was man möchte ohne das nicht Nachbarn nerven und man die immer grüßen muss.
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23.08.2010 09:00 Uhr von Seb916
 
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@Judas II: Du hast schon Recht damit, dass der Vermieter sich um alles kümmert. So lange man einen Job und ein gutes Einkommen hat ist es ja auch kein Problem.
Da allerdings unser Rentensystem für mich als z.Z. 28 Jährigen keinerlei Geld mehr bereitstellen wird, bin ich froh über eine Immobilie. Wenn alle Stricke reißen habe ich wenigstens ein Dach über dem Kopf (wenn alles abbezahlt ist).

Aber das muss auch jeder selbst entscheiden was er für richtig hält...
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23.08.2010 09:37 Uhr von lilepe76
 
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@judasII: man darf ja auch eins nicht vergessen: mit zb 2 kindern braucht man platz (und grünflächen), wenn dann noch ein büro benötigt wird, muss man eine sehr große wohnung mieten, oder gleich ein haus. eine so große wohnung oder ein haus bekommt man allerdings auch nicht mehr hinterhergeschmissen, die vermieter haben kräftig angezogen und verlangen wucherpreise für ihre wohnungen. kaum ein vermietobjekt ist wirklich top - und wenn, zahlt man fast so viel wie eine finanzierungsrate. also das mit dem mieten rechnet sich, gerade für familien, die einen gewissen "luxus" wünschen schon lange nicht mehr. unsere tage als mieter sind gezählt, wir haben es satt, so viel kohle (für viele kompromisse) aus dem fenster zu schmeissen....
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23.08.2010 14:16 Uhr von Seb916
 
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@Judas II: die Nebenkosten sind bei Eigentum und Miete die gleichen. Wasser, Strom etc musst du ja eh bei beidem bezahlen. Auch die Steuern, denn die legt der Vermieter auf die Mieter mit um.
Es mag nicht immer passen, aber oft ist Eigentum nicht teurer als Miete. Und wenn dann bis zur Rente die Bank ihr Geld zurückerhalten hat, hat mein schon mal einen kleinen Teil weniger Belastung im Alter.
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27.08.2010 19:57 Uhr von Gregor ausm Kreml
 
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Man muss aber noch eines Bedenken: Wenn man zur Miete wohnt ist das Geld weg. Je länger man zur Miete wohnt, desto mehr Geld ist futsch. Ohne Gegenwert. Man zieht aus und hat nichts davon.

Wenn man Eigentum hat (egal ob Haus oder Wohnung) gehört es irgendwann dir.

Muss man sich mal vor Augen führen.

[ nachträglich editiert von Gregor ausm Kreml ]

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