22.08.10 13:38 Uhr
 433
 

IG Metall kämpft gegen Sparmaßnahmen beim Eurofighter

Die Pläne der Bundesregierung, beim Eurofighter die Bestellung von 180 Maschinen auf 143 zu kürzen, ruft die Gewerkschaft IG Metall auf den Plan. Damit würden die Ausgaben der Bundesregierung um drei Milliarden Euro sinken.

Die IG Metall befürchtet, dass dadurch ab Ende 2013 in der Produktion der EADS in Manching Arbeitsplätze in Gefahr geraten. Bisher stehen 3.000 Arbeiter dort in Lohn und Brot.

Bernhard Stiedl, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall in Ingolstadt ließ wissen, dass man zu Streiks aufrufen werde, sollte Berlin nicht von den Sparplänen Abstand nehmen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Anubis71
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewerkschaft, EADS, IG Metall, Sparmaßnahme, Eurofighter
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.08.2010 13:38 Uhr von Anubis71
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Man kann ja verstehen, dass die IG Metall hier auf die Barrikaden geht. Es stellt sich aber die Frage, brauchen wir denn in Deutschland 180 neue Eurofighter? Im Kampf für die innere Sicherheit und zur Abwendung von Terror sind die Überschallflieger sicher wenig von nutzen. Und eine akute militärische Bedrohung ist momentan auch nicht zu erkennen, welche eine solche Anschaffung rechtfertigen würde.
Kommentar ansehen
22.08.2010 14:02 Uhr von MrsHebadesher
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Sparen: Irgendwo muss gespart werden. Meiner Meinung sind Kürzungen im Rüstungssektor wesentlich sinnvoller als bei der Bildung und im Sozialwesen.

Die IG Metall befürchtet etwas, das eventuell in drei Jahren eintreten könnte. In diesem Zeitraum kann noch sehr viel passieren.

Wozu braucht Deutschland eigentlich 180 bzw. 143 Eurofighter?
Kommentar ansehen
22.08.2010 15:08 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
damit sie die neuen: iranischen kampfbomber auch bekämpfen könnte, die a-waffen in deutschland abwerfen...
Kommentar ansehen
22.08.2010 18:16 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
relax: Diese Arbeitsplätze, die da verloren gehen, werden ohnehin vom Steuerzahler finanziert. Diese Eurofighter zahlt der Steuerzahler!
Und wenn die Leute Arbeitslosengeld bekommen, statt ein Gehalt von der EADS um Eurofighter zu bauen, kommt das viel billiger. Und es hat noch ein Gutes: Weniger Geräte, die Schaden und Zerstörung anrichten und dem Steuerzahler noch mehr Geld kosten (selbst wenn wir ein anderes Land in Schutt und Asche legen, zahlen wir dann meist Wiederaufbau- und Entwicklungshilfe - also für die ganz dummen: Der Steuerzahler zahlt doppelt und dreifach für den Eurofighterspass).
Also Leute. Hirn einschalten! Die paar weniger Arbeitsplätze sind nicht schlimm. Die kosten uns mehr, als sie bringen. Echt. Denkt mal nach: Wäre doch toll, wenn die Leute arbeitslos werden und einen Job finden, wo sie etwas konstruktives machen.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?