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Baden-Württemberg: Neues Angebot über Steuersünder-Daten

Per E-Mail wurde dem Finanzministerium in Baden-Württemberg ein Datensatz über deutsche Unternehmen angeboten, die Geld in der Schweiz transferiert haben sollen, um Steuern zu hinterziehen. Das Volumen der Steuerhinterziehung soll bis zu 800 Millionen Euro betragen.

Zur Zeit wird das Schreiben geprüft. Finanzminister Willi Stächele hält das Angebot für glaubwürdig. Er sagte dazu: "Wir nehmen das Schreiben ernst und prüfen, ob es legal verfügbare Daten sind und für Steuerermittlungen verwendet werden können."

Der Informant stellte bislang keine Geldforderungen. Er hat jedoch angeboten, einen Testkunden zu liefern, um die Seriosität seines Angebotes zu unterstreichen.


WebReporter: om69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Angebot, Steuerhinterziehung, Steuersünder, Datensatz
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2010 12:29 Uhr von om69
 
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800 Millionen Euro Steuerhinterzug, dass muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, dagegen scheinen die Drohungen der Energieriesen wegen 2,3 Milliarden Brennelementesteuer, durch die vier Riesen geteilt, gar nicht mehr so angebracht.
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22.08.2010 12:39 Uhr von frederichards
 
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Ich finds gut, das diese "Angebote" gemacht werden: Letztlich gibts dadurch wieder ein wenig mehr Steuergerechtigkeit, Betonung liegt hier auf "wenig", da die richtigen Steuersünden bereits im Gesetz verankert sind und meistens legal sind oder im Duldungsbereich liegen.
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22.08.2010 14:15 Uhr von MrsHebadesher
 
+3 | -0
 
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Zweischneidiges Schwert: Höhere Steuereinnahmen auf der einen Seite, Hehlerei auf der anderen.

Ich konnte mich bisher immer noch nicht entscheiden, was ich davon halten soll. Beide Seiten haben was für sich.
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22.08.2010 15:00 Uhr von NemesisPG
 
+1 | -2
 
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@om69: Wer hier sein Geld verdient und die Vorzüge des Staates geniesst muss auch verdammt noch mal hier seine Steuern zaheln. Wenn BW hier groß überlegt zeigt das nur das die Sünder geschützt werden sollen . Typisch BW-CDU-FDP .
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22.08.2010 16:39 Uhr von om69
 
+0 | -1
 
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@ über mir: Ja, genau so sehe ich das auch, man kann mir erzählen was man will, aber irgendwann hat jeder einmal Leistungen vom Staat erhalten, ob er es weiß oder nicht, es ist mehr als asozial die Steuern so zu hinterziehen, vorbei an den Arbeitern die die Firmen zu einer größe gemacht haben.
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23.08.2010 13:10 Uhr von xilim
 
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Das in Deutschland: verdientes Geld auch in D versteuert werden muss, ist doch ein Selbstgänger.
Aber deswegen kann der Staat nicht Kriminell werden.
Sollen Sie mehr gut ausgebildete Steuerfahnder einstellen, dann klappt es auch mit den Nachbarn...

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