21.08.10 19:37 Uhr
 2.224
 

USA: US-Elitestudenten mit schlechter Allgemeinbildung

Die amerikanische Universität von Beloit/Wisconsin hat Studenten in Amerika einer Befragung unterzogen und dabei einige Lücken in ihrer Allgemeinbildung aufgedeckt.

Wertet man die Aussagen der Studenten aus, scheinen sie Vertrauen in die Wissenschaft zu haben, da zum Beispiel Michelangelo nur als Computervirus bekannt ist, und, so glauben die Studenten, Straftaten schon immer mit Hilfe von DNA-Tests aufgedeckt wurden.

Auch Kriege der Vergangenheit bilden eine Wissenslücke. Der Kalte Krieg, der Vietnamkrieg oder der Krieg zwischen Iran und Irak sind vielen gänzlich unbekannt.


WebReporter: borattheking
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Umfrage, Wissen, Student, Elite
Quelle: www.bild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Augsburg: Gastwirtin verzweifelt an rabiaten Gästen
BGH-Urteil: Entschädigung für falsches Hotel
PISA-Studie: Deutsche Schüler außergewöhnlich gut in Team-Arbeit

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.08.2010 19:37 Uhr von borattheking
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Da die Quelle eher dürftig ist habe ich natürlich weiter recherchiert und herausgefunden, das die Uni Beloit diese Umfrage seit 1998 jährlich durchführt und bekannt ist als "Beloit College Mindset List
". Es gibt viele Aussagen auch aus der Vergangenheit die schon lustig sind.Allerdings denke ich auch dass das Thema ein wenig auf gepusht wird und wohl die meisten Aussagen nur von Einzelnen gesagt werden.
Kommentar ansehen
21.08.2010 19:59 Uhr von Mathew595
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
ich: hoffe das ist nicht zu vorurteil behaftet aber das sind die, die damals für den krieg gestimmt haben weil ja jeder dafür war
Kommentar ansehen
21.08.2010 20:19 Uhr von NetCrack
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
Dass der Vietnamkrieg den Amis gerne unbekannt wäre glaub ich. Aber das es um die allgemeinbildung der Amerikaner im allgemeinen nicht sonderlich gut bestellt ist, ist ja bekannt. Um da wertneutral Volker Pispers zu zitieren: "Das Gemüt des Durchschnittsamerikaners ist mit ´schlicht´ sehr wohlwollend umschrieben." ;)
Kommentar ansehen
21.08.2010 20:40 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Der Kalte Krieg hies Kalter Krieg weil er eiskalt ausgetragen wurde!
Kommentar ansehen
21.08.2010 21:35 Uhr von earlhickey
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Das passiert eben wenn das Universitätssystem privatisiert wird. Da dreht sich eben alles um Geld und nicht um Leistungen.
Kommentar ansehen
21.08.2010 22:14 Uhr von StanSmith
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
OMG: und deren unis werden immer bei den amis z.b in filmen nachrichten usw voll hochgepuscht.
Kommentar ansehen
22.08.2010 00:15 Uhr von harzut
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Michelangelo: War das nicht einer der Turtles?
Kommentar ansehen
22.08.2010 00:19 Uhr von dose89
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Hmm kann mir garnicht vorstellen, dass drei!!! Kriege anscheinend unbemerkt an einigen Leuten vorbei gegangen sein sollen.

Da hat man entweder die falschen Leute befragt, oder das Allgemeinwissen ist wirklich so schlecht, aber trotz allem kann ich mir nicht vorstellen, dass es irgendeinen Ami gibt, der noch nie vom Kalten Krieg gehört hat...


Wobei ehrlich gesagt, bei unserer jungen Generation sähe das Ergebnis nicht sehr viel besser aus, aber bei Studenten?

Anscheinend besteht der Ruf US-amerikanischer Unis meist nur noch aus der Bekanntheit/des Namens, nicht zwingend aus der Leistung.


Und ich würde behaupten, dass deutsche Fachhochschulen (eins unserer wenigen Erfolgs-Modelle) dem in nichts nachstehen, vielleicht sind sie sogar besser (obwohl staatlich)?
Kommentar ansehen
22.08.2010 00:36 Uhr von AnsE119
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@ Dracultepes: Der Kalte Krieg hieß Kalter Krieg weil man versucht hat wirtschaftlich den Gegner oder Feind zu zerstören. Die meisten Kriege die auch uns bekannt sind sind die sogennanten heiße Kriege! (Kalt = kein Einsatz von Waffen) (heiß= mit Einsatz von Waffen etc.)
Kommentar ansehen
22.08.2010 01:19 Uhr von Mario1985
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
LOL: ich schau mal bei Kommilotonen, die oft nur sog. Fachidioten sind.. von ihrem fach ham se Ahnung aber was sonst so ist, kein interesse, ergo auch kein wissen, stattdessen werden Bild-Schlagzeilen als eigene Meinung ausgegeben, aber hauptsache mitreden... Und viele von denen haben auch noch das Seminar"sicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit" besucht, wenn man das Verhalten derer dann beurteilen sollte.....
Kommentar ansehen
22.08.2010 02:01 Uhr von DeeRow
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
BILD!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Quelle is kacke, News arbeitet mit Kacke.

Die Amis kennen den Vietnamkrieg und den kalten Krieg nicht, na klar... LOL

Und den Iran-Irak-Krieg.. wieviele von den Deutschen Absolventen wissen darüber bescheid? Oder den Falkland-Krieg...
Kommentar ansehen
22.08.2010 14:19 Uhr von Weroderwasauchimmer
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Andere Werte: Nun ja, also ich kenne deutsche Studenten, sogar Bayrische, die nicht die simpelsten Rechtschreibregeln beherrschen.
Es ist immer einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen. Tatsache ist, Absolventen sog. Eliteunis -amerikanischer wohlgemerkt- sind gefragte Mitarbeiter und steigen sehr viel schneller in Führungspositionen auf, als Absolventen mit vergleichbarem akad. Grad anderer Länder, und zwar weltweit (Studie von FTD aus dem Jahre 2001). Woran das wohl liegen mag.
Das amerikanische Schulsystem ist völlig anders ausgelegt als das deutsche System. Hier wird weniger auf klassische Bildung wert gelegt,als auf die Ausbildung sozialer Kompetenzen. Es gibt keine klassischen Klassenverbände, sondern jeder wählt nach Gusto den Großteil seiner Fächer. Bei der Bewerbung an einer Uni zählt dann eben auch neben den schulischen Leistungen die weitere Persönlichkeit, die sozialen Kompetenzen, die emotionale Intelligenz. Simples Wissen kann man sich schnell aneignen, Softskills hingegen, dies ist relativ schwierig.
Die Privatisierung hängt damit wohl eher nicht zusammen. Die Studenten werden eher als Kunden gesehen, die Lernverbünde sind kleiner, die Professoren betreuen deutlich weniger Studenten, und sind auch ansprechbar. Das ist deutlich vorteilhaft, hat allerdings seinen Preis. Mein Studium an der Columbia University in New York hat locker 200.000 Dollar gekostet, das ist nicht wenig, aber mehr als die Hälfte meiner Mitstudenten waren Stipendiaten. Stipendien werden oft von ehem. Studenten gestiftet, aus Dankbarkeit für die gute Ausbildung, und weil ihnen klar ist, dass sie nur aufgrund dessen ihren derzeitigen Salär verdienen. Sie geben eben zurück, das würde den Absolventen deutscher Universitäten -die ja im Allgemeinen kostenlos studieren, sieht man von ein paar hundert Euro oim Jahr ab- im Leben nicht einfallen, hier wird alles für selbstverständlich hingenommen, und selbstverständlich mag man als Deutscher nur ungern über den Tellerrand schauen, alles was nicht ins deutsche Weltbild passt, ist gnadenlos zu verreissen.

[ nachträglich editiert von Weroderwasauchimmer ]
Kommentar ansehen
25.08.2010 13:55 Uhr von Weroderwasauchimmer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Deutsche Schüler: Dazu musst du aber deutsche Schüler fragen, wieviel Bundesländer wir haben, was unsere Hauptstadt ist, oder wer unser Bundeskanzler, 50 Prozent der deutschen Schüler (und ich behaupte mla auch ein Gutteil der Erwachsenen) können diese simplen drei Fragen nicht korrekt beantworten. Umgekehrt könnte aber jeder amerikanische Student dir sagen, wie die Hauptstadt eines jeden einzelnen der Bundesstaaten heisst, in alphabetischer Reihenfolge aufgezählt, wieviele es sind, wie die Hauptstadt heisst, und an welcher Adresse das weisse Haus steht. Die Fehlerquote hier wird deutlich geringer sein.
Es wird eben deutlich mehr Focus auf die eigene Geschichte und das eigene Land gelegt. Deutschland ist nicht so wichtig, als das man das wissen müsste.
Kommentar ansehen
28.08.2010 14:21 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sinnlose und verlogene news: in dem bild-artikel werden nur die dümmsten antworten aufgezählt. das wars. da gibts keinerlei zahlen wie viele schlecht und wie viele leute gut abgeschnitten haben.

mindestens 10% idioten gibts überall, auch unter studenten (erst recht, wenn sie noch keinen abschluss haben und somit auch der dümmste bauer mit einem high-school-abschluss anfangen darf zu studieren, um dann meist eben zu scheitern...).

das sagt aber gar nichts über die restlichen 90% bzw. über die nicht-idioten aus. klar haben die usa einen ruf weg wegen schlechter geographie- und geschichtskenntnissen bzgl. der restlichen welt, aber die news hat gar keine aussage oder fakten darüber, sondern bastelt sich die eigene realität zusammen, wie so manche andere leute hier auch.

vielleicht sind die studenten dort alle dumm, vielleicht auch nicht. ich weiß es nicht, aber die news/quelle ebenso wenig, auch wenn sie lauthals etwas anderes behauptet...


tatsache ist: es gibt überall viele ahnungslose, auch unter meinen kommilitonen, peinlicherweise...

[ nachträglich editiert von fallobst ]

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler beendet die Theorie von Wasser auf dem Mars
Amerikanische Forscher haben bisher unbekannten Stoffwechselweg im Auge entdeckt
Augsburg: Gastwirtin verzweifelt an rabiaten Gästen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?