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Tansania: Gefängnisstrafe für geplanten Handel mit Albino

Ein 28-jähriger Kenianer wurde wegen Entführung und Menschenhandel zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 17 Jahren verurteilt. Mutei hatte vor Gericht gestanden, Robinson Mkwana mit dem Versprechen auf Arbeit gelockt zu haben, um ihn an Medizinmänner zu verkaufen.

In einigen Teilen des Landes herrscht noch immer der Aberglaube, dass Körperteile von Albinos magische Kräfte haben. Seit 2007 mussten mindestens 53 Albinos ihr Leben lassen, weil sie von Medizinmännern getötet und ihre Gliedmaßen einzeln verkauft wurden.

Auch im benachbarten Burundi kommt es nach wie vor zu Morden an Albinos, weswegen Albinos gezwungen sind, unterzutauchen. Angesichts der anstehenden Wahlen in Tansania zeigen sich nun Befürchtungen, dass es vermehrt zu Morden kommen könnte, da sich auch manche Politiker an Medizinmänner wenden.


WebReporter: Seridur
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handel, Tansania, Menschenhandel, Gefängnisstrafe, Albino
Quelle: news.sky.com
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2010 12:10 Uhr von Seridur
 
+5 | -1
 
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Unfassbar was für Praktiken noch immer bestehen. Die Quelle besagt zwar, dass die Regierung bemüht ist diesen Aberglauben zu unterdrücken aber wenn selbst manche Regierungskandidaten (heimlich) diesen Wahnsinn unterstützen wird sich da wohl auf kurze Sicht nicht viel ändern.
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21.08.2010 12:30 Uhr von mr.jac
 
+5 | -0
 
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Oh Mann wie rückständig. :(
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21.08.2010 13:34 Uhr von michel29
 
+7 | -0
 
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Pauschal gesagt: Afrika braucht keine Finanz/Entwicklungshilfe sonder eher ein anständiges Bildungssystem und diese Medizinmänner jede Menge Prügel (Gewalt ist eigentlich keine Lösung, in diesem Fall vielleicht schon...)

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