21.08.10 10:21 Uhr
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Fußball: Borussia Dortmund schreibt weiter rote Zahlen

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat am gestrigen Donnerstag ihre Bilanzpressekonferenz abgehalten.

Dabei teilte Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer des Unternehmens mit, dass man weiterhin rote Zahlen schreibt. Der Verlust belief sich auf 2,79 Millionen Euro. Mit einem Minus in dieser Höhe hatte man jedoch bereits gerechnet.

Der Verein konnte allerdings seine Verbindlichkeiten auf 59,22 Millionen Euro zurück führen, dass sind 2,05 Millionen Euro weniger als im Geschäftsjahr zuvor.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fußball, Verlust, Borussia Dortmund, Zahl, Bilanz
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2010 10:36 Uhr von falco88
 
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Normal: So weit ich weiß schreiben doch fast alle Vereine rote Zahlen oder? Schalke steht mit 250 Millionen in der Kreide....
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21.08.2010 10:42 Uhr von HBeene
 
+2 | -11
 
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Na dieses Jahr spielen sie ja International! Da könnte man den Schuldenberg abbauen!

(oder ist man im Ruhrpott davon überzeugt, das wenn man noch mehr Minus macht, irgendwann Plus daraus wird!?)

Aber solange der Präsident Reinhard Rauball heißt, hat Dortmund nix zu befürchten! Deshalb ist es schade das Uli Hoeneß seine Kandidatur als DFL-Präsident zurückgezogen hat...so können Verein mit Real-Madrid-like-Schulden, weiter in der 1. Liga spielen!

Traurig...
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21.08.2010 11:07 Uhr von Lyko
 
+10 | -0
 
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Was ganz wichtig ist...

Der Valdez Transfer wurde nicht berücksichtigt weil der zum neuen Geschäftsjahr zählt.
Zählt man den Transfer zum vorherigen Jahr, hat Dortmund ca +/- 0.
Jetzt kommen schon alleine 5 Millionen rein weil man (sehr wahrscheinlich) in die EuropaLeague einzieht.


Also um Dortmund siehts momentan nicht so düster aus, man hat aus den Fehlern gelernt... jetzt machen andere diese Fehler...Grüße an Gelsenkirchen :D

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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21.08.2010 11:24 Uhr von Subzero1967
 
+8 | -2
 
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Ja war doch logisch! Letztes Jahr ist auch Dumm gelaufen.Denn Dortmund hatte kaum Heimspiel Einnahmen im DFB Pokal.Außerdem hat Dortmund 100,9 Mio. Euro in der KGaA und 110,1 Mio. Euro im Konzern umgesetzt.
Der Transferwert des Kaders sei unabhängigen Schätzungen zufolge auf 116 Mio. Euro gestiegen - bei einem tatsächlich ausgewiesenen Anlagevermögen von lediglich 20 Mio.
Hinzu kommt noch der jetzt bestätigte Abgang von Valdez
mindestens 3,5 Mio.

Dann wären wir bei einem Plus.Haben Schulden klar aber auch Steuervorteile.

Und von dieser Saison sprechen wir später .
Momentan läuft es hier sehr gut!!!

@HBeene Für das ZDF-Magazin “Frontal21? untersuchte Küting die Geschäftszahlen der umsatzstärksten Fußballclubs Europas und erstellte eine Rangliste. Danach steht Olympique Lyon wirtschaftlich am besten da, gefolgt von Real Madrid. Erst auf Platz drei folgt mit dem FC Bayern München ein deutscher Verein. Platz fünf belegen gemeinsam der Hamburger SV und Borussia Dortmund. Schlusslichter dieser Tabelle sind Juventus Turin, der FC Schalke 04 und der FC Chelsea. Für diesen Vergleich legte Küting betriebswirtschaftliche Kennziffern zu Grunde, die für die Prüfung eines Unternehmens üblich sind, darunter Schuldenstand und Eigenkapitalquote ebenso wie Jahresüberschüsse und Umsatzrentabilität.

Soviel zu deinen Kenntnissen.Wie war das mit der Biene und den Blümchen.

Und wie man sieht können doch alle besser rechnen als du.
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21.08.2010 12:52 Uhr von Subzero1967
 
+3 | -2
 
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@BastB: Hallo was hast du denn.Jetzt ist alles Unseriös.Weil Bayern nicht auf dem ersten Platz gelandet ist.
Du glaubst wohl alles was dir in den Medien Suggeriert wird.

Außerdem kommst du mit deiner Milchmädchen Rechnung nicht weit.Deshalb hat man ja auch Betriebswirtschaftliche Kennziffern zu Grund gelegt.
OK ich gebe es zu ist nicht mein Fach.Aber Bayern ist nun mal
auf Platz drei gelandet und das kann sich sehr wohl sehen lassen.

Der BVB ist weiter an der Börse natürlich.Und eine Katastrophe sieht anders aus ,denn die Aktie erholt sich langsam.
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21.08.2010 13:01 Uhr von Subzero1967
 
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Soviel zum Erzrivalen: Die meisten Bundesligaclubs verschleiern systematisch ihre tatsächliche Vermögenslage, kritisiert der renommierte Bilanzrechtprofessor Karl Heinz Küting. “Bundesliga Vereine sind lupenreine Konzerne der Unterhaltungsindustrie und legen gleichwohl Jahresabschlüsse vor wie Kegelclubs und Briefmarkenvereine” sagte Küting dem ZDF- Politmagazin “Frontal21? (Sendung am Dienstag, 8. Dezember 2009, 21.00 Uhr). Viele Bundesligaclubs seien mit höheren Schulden belastet als bisher öffentlich bekannt. Küting wertet aus diesem Grund das Lizenzverfahren der Deutsche Fußball Liga (DFL) als völlig unzureichend.

Die DFL prüft derzeit nur, ob ein Verein für die anstehende Saison genügend liquide Mittel zur Verfügung hat, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Eine umfassende Prüfung der Vermögenslage der Fußballkonzerne ist nicht Gegenstand der Lizenzierung. “Dieses Lizenzierungsverfahren kann keinen sachgerechten Einblick in die wahre Vermögens- und Finanzlage eines Konzerns gewähren”, kritisiert Küting. Auch der Vorstandsvorsitzende des Hamburger Sportvereins (HSV) Bernd Hoffmann sieht im aktuell geltenden Lizenzverfahren der DFL Schwächen. “Wir wünschen uns natürlich, dass auf Dauer auch die Vermögenslage der Clubs eine Rolle spielt, weil sie auch die Wettbewerbsgleichheit in der Liga sichert”, sagte Hoffmann zu “Frontal21?. So gäben Pleite-Vereine Millionen aus für Star-Spieler, die sie sich gar nicht leisten können, solide wirtschaftende Clubs seien dann im Nachteil. Die DFL wollte keine Stellung nehmen.

Küting forscht als Professor für Bilanzrecht an der Universität des Saarlandes und hat die veröffentlichten Angaben aller Fußballbundesligisten untersucht. Danach wirtschaften viele Vereine am Rande der Pleite. Extremstes Beispiel sei Schalke 04 mit Schulden von knapp 300 Millionen Euro. Diese seien für Außenstehende kaum zu erkennen. Küting fordert, Schalke04 müsse endlich einen konsolidierten Konzernabschluss veröffentlichen, der auch alle Tochtergesellschaften einschließt. Nur so könne die DFL prüfen, ob Schalke 04 lizenzwürdig sei. Andere Beurteilungen seien für “den Papierkorb” und “nicht sachgerecht”. Vertreter von Schalke04 wollten sich dazu nicht äußern. Der Club veröffentlicht bisher lediglich eine Vereinsbilanz. Darin sind Schulden in Höhe von 175 Mio. Euro für das Jahr 2007 aufgeführt.

Die meisten Bundesliga-Clubs veröffentlichen ebenfalls keine Konzernbilanz, verschleiern so ihre Zahlen. Durch diese “unzeitgemäße Bilanzierung” seien tatsächlich vorhandene Schulden nicht erkennbar, und das Lizenzverfahren der DFL werde zur Farce, meint Küting. So machte Hertha BSC in der vergangenen Saison einen Verlust von 1,9 Millionen Euro und hat derzeit rund 65 Millionen Euro Schulden. Der 1. FC Nürnberg kommt aktuell auf 5,8 Millionen Euro Verlust, Bayer 04 Leverkusen auf 11,5 Millionen. Keiner dieser Fußballclubs erstellt eine konsolidierte Konzernbilanz.

“Dass man ein Unternehmen mit einem Umsatz im dreistelligen Millionenbereich als eingetragenen Verein organisiert, ist natürlich schon seltsam”, meint auch HSV-Chef Hoffmann. Er fordert die DFL auf, die Clubs genauer zu prüfen. “Dazu ist auch der Blick auf die Vermögenslage ein wichtiges Instrument”, sagte Hoffmann. Er kündigte an, dass der HSV in den nächsten Tagen seine Konzernbilanz veröffentlichen werde “Wir werden zum sechsten Mal in Folge ein positives Ergebnis ausweisen”, verspricht der HSV-Chef.
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21.08.2010 14:04 Uhr von Subzero1967
 
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@BastB: Bitte aufmerksam den Bericht über dir lesen dann weißt du warum du völlig daneben liegst.
Schulden sehen anders aus.Siehe Schalke.

Ich lach mich tot Geldverbrennungsinstrument.
Du solltest dein Geld solide anlegen(Sparbuch).
Übrigens hat ManU bis zur Übernahme sehr gute Renditen ausgeschüttet.
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21.08.2010 18:30 Uhr von Gorxas
 
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tja Und nach Analyse des Finanzberichtes, kann man klar erkennen, dass es am gesunkenen Umsatz liegt. Noch ist keine Panik geboten. Knapp 62 Mio. € Eigenkapital besteht ja noch.

Die gesunkenen Verbindlichkeiten sind in dem Bereich im Grunde Standard und keine Außergewöhnlichkeit.

Dennoch sieht alles nicht rosig aus. Man hat zwar genug Eigenkapitaldeckung im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten, aber dennoch ist die Gefahr der Verschuldung doch etwas erhöht (für 2011 ein 3 Mio. € höheres EK gegenüber den Verbindlichkeiten gegen ca. 2 Mio. € Jahresfehlbetrag).
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23.08.2010 13:23 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Subzero: Wer sagt Real Madrid gehört finanziell gesehen zu den besten Vereinen und zitiert dann Frontal 21 der sieht nur eine Seite der Medaillie.

Würde der Präsident von Real die Kohle die er dem Verein "spendet" als Kredit anbieten, sähees ganz düster aus in Madrid.

Von daher ist eslachhaft Bayern und Madrid zu vergelichen, denn Bayern hat gar ncith die Möglichkeiten die Madrid hat, da man in Deutschland (wenn man nicht geschickt wie in Teilen des Ruhrpotts die Bilanzen fälscht die Lizenz nicht bekommt

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