20.08.10 23:21 Uhr
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Flutkatastrophe in Pakistan: Nur Zehn Prozent Hilfe aus islamischen Ländern

Nach den schweren Monsun-Überschwemmungen in Pakistan sind rund 20 Millionen Menschen von den katastrophalen Folgen betroffen. Im Rahmen einer Soforthilfemaßnahme kamen 550 Millionen Dollar von den Vereinten Nationen zusammen. Die Spendenbereitschaft aus muslimischen Ländern ist eher zurückhaltend.

Lediglich zehn Prozent der Spenden, die beim Roten Halbmond und dem Roten Kreuz eingingen, kamen aus islamischen Ländern. Die Hilfe von "Ungläubigen" wird seitens islamistischer Taliban aus Pakistan abgelehnt. Die Taliban drohen auch offen mit Gewalt gegen Helfer aus westlichen Ländern.

100 Millionen Dollar, die Saudi-Arabien zugesagt hatte, gehören eigentlich zu einem Fonds für frühere Katastrophen in Pakistan. Auch der Iran sagte Gelder für Hilfsprojekte zu, über Details der zugesagten und angekündigten umfangreichen Hilfe schweigt sich die Regierung in Teheran jedoch aus.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hilfe, Pakistan, Islam, Flutkatastrophe
Quelle: www.blick.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2010 23:21 Uhr von poseidon17
 
+18 | -3
 
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Aha, zehn Prozent der Spenden aus muslimischen Ländern also. Nicht gerade viel. Westlichen Helfern wird bereits im Vorfeld mit Gewalt gedroht. Ganz ehrlich: Die Menschen da tun mir leid. Einen sehr interessanten Artikel zur Spendenbereitschaft des Westens findet ihr hier: http://www.taz.de/...
Autor ist Denis Yücsel. Danke für diesen hervorragenden Artikel, der zeigt, warum manche einfach nur noch sauer sind und nicht mehr spenden wollen.
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20.08.2010 23:34 Uhr von selphiron
 
+4 | -16
 
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20.08.2010 23:52 Uhr von aknobelix
 
+18 | -2
 
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das ist die vielbeschriebene ummah.....aber anderen einen spiegel vorhalten wollen.

war es nicht schon immer so das wir ungläubiges pack mehr gespendet haben wie alle anderen moslemstaaten zusammen?
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20.08.2010 23:56 Uhr von XL-Schrauber
 
+20 | -3
 
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Autor: Sehr interessante News.
Sehr gut geschrieben.
Dafür ein "+".

Na so was!
NUR 10 % kommen aus muslimischen Staaten. Echt beschämend.

selphiron
könnte damit zusammenhängen, dass die islamischen Länder etwas ärmer sind als die westlichen.

Wie bitte?
Etwas ärmer?
Wo ist den die muslimische Verbundenheit? Offensichtlich ist das nicht so doll, oder?


berechtigt
100 % deiner Meinung.
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21.08.2010 01:59 Uhr von selphiron
 
+2 | -19
 
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21.08.2010 02:00 Uhr von Registrator
 
+11 | -1
 
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Zakat: Die Zakat bzw. Zakah (arabisch ??????, DMG Zak?h) ist im Islam eine Verpflichtung, die auf den Koran zurückgeht. Dabei wird Muslimen vorgeschrieben, einen bestimmten Anteil ihres Besitzes Armen und Bedürftigen sowie anderen festgelegten sozialen Gruppen zur Verfügung zu stellen
Die Liste der Empfangsberechtigten der Zakat enthält acht Personenkreise bzw. Anliegen. Sie findet sich in Sure 9, Vers 60:
„Die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen (bestimmt), (ferner für) diejenigen, die (für die Sache des Islam) gewonnen werden sollen (wörtlich: diejenigen, deren Herz vertraut gemacht wird), für (den Loskauf von) Sklaven, (für) die, die verschuldet sind, für den Weg Gottes und (für) den, der unterwegs ist (oder: für) den, der dem Weg (Gottes) gefolgt (und dadurch in Not gekommen) ist; wörtl: den Sohn des Wegs. (Das gilt) als Verpflichtung von Seiten Gottes. Gott weiß Bescheid und ist weise.“
– Koran, Sure 9, Vers 60: Übersetzung von Rudi Paret

http://de.wikipedia.org/...

"Mehr als gegen den Westen müssten die Taliban gegen die muslimischen Staaten wettern. Denn die sind bisher eher knauserig." "Und das, obwohl Pakistan als eines der korruptesten Länder der Welt gilt und die Taliban nicht nur das westliche Geld, sondern auch die Helfer aus den Ländern der Ungläubigen ablehnen. Die Islamisten haben sogar mit Gewalt gegen ausländische Helfer gedroht."

[ nachträglich editiert von Registrator ]
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21.08.2010 03:08 Uhr von LenoX.Parker
 
+8 | -4
 
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Sind die Pakistani selbst Schuld, daß sie so wenig Spenden bekommen.
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21.08.2010 08:24 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -4
 
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Oh Mann !!!! Religionen verbieten !!
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21.08.2010 09:15 Uhr von NemesisPG
 
+8 | -2
 
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Die Arroganz der Taliban: schlägt dem Faß den Boden aus. Für die reichen Islamischen Staaten wäre es eine Kleinigkeit die Hilfen aufzustocken aber bei Geld hört die Freundschaft auf . Sollen doch die Ungläubigen zahlen wenn sie so dumm sind .
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21.08.2010 10:34 Uhr von spoonman
 
+7 | -1
 
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@ selphiron: Die gesammelten Gelder (Zakat) scheinen ja lieber für Waffen gesammelt zu werden als für Bedürftige.

Wenn ihr euren eigenen Leuten nur mit 10% helft, dann gibt es bei Katastrophen in christlichen Ländern wahrscheinlich gar nichts, oder?

Eines Tages wird der Islam für all dieses Schlechte bestraft werden und ich werde nicht den Hauch von Mitleid empfinden!

[ nachträglich editiert von spoonman ]
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21.08.2010 10:40 Uhr von Gingerkid
 
+3 | -1
 
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wären: die taliban wirklich so schamlos und würden freiwillige ärzte und helfer angreifen? wenn sich nach solchen aussagen noch jemand weigert gegen die taliban vorzugehen kann ich das nicht verstehen. das zeigt doch wieder nur wie wichtig eine militärische präsenz durch die westlichen staaten in solchen ländern ist
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21.08.2010 11:41 Uhr von KaktusJack
 
+5 | -1
 
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Wo bleiben die Hilfsschiffe der IHH, Türkei, Libyens, des Irans und anderer Glaubensbrüder? Die werden wohl nicht in See stechen, schließlich ist ja Israel nicht involviert. Der "große Satan" USA und der ungläubige Westen sind stattdessen die größten Helfer und Geldgeber!
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22.08.2010 09:26 Uhr von NemesisPG
 
+0 | -1
 
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@all: Tagesschau 21.8.2010 . Die Golfstaaten tragen einen sehr großen Teil der Fluthilfe . Wird aber nicht publik gemacht . Schon von Anfang an sind alle dabei , auch Afghanistan mit 1 Mio . Dollar .
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22.08.2010 13:08 Uhr von XFlipX
 
+3 | -1
 
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dass die islamischen Länder etwas ärmer sind Da lachen ja die Hühner.

Die Länder der arabischen Halbinsel z.B. gehören mit zu den reichsten Ländern der Welt. Während die westl. Staaten im allgemeinen im Billionenbereich verschuldet sind, hat zB. das Scheichtum AbuDabi über 900 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante, neben SaudiArabien mit über 800 Milliarden US-Dollar.

Als Dubai während der Wirtchaftskrise in Bedrängnis kam bzw. der Bauboom dort zu stoppen drohte, hat AbuDabi mal eben 10 Milliarden US-Dollar aus der Portokasse dem kleinen Bruder Dubai rübergeschoben. Damit war für die Dubai das Thema Wirtschaftskrise gegessen und das beste ist, Dubai muss nichts zurückzahlen.

Nur mal um die Relationen darzustellen.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]

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