20.08.10 13:56 Uhr
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Nach Truppenabzug der USA: Irak ist nur noch ein großer Trümmerhaufen

Nachdem der amerikanische Präsident Barack Obama sein Versprechen gehalten und den Truppenabzug der USA aus dem Irak befohlen hatte, weiß jeder, dass dies kein Sieg für die amerikanischen Streitkräfte gewesen ist. Ein Einmischen der El Kaida in das nun entstandene politische Vakuum ist möglich.

Dafür sprechen die zunehmenden Anschläge gegen die Zivilbevölkerung. Erst kürzlich sorgte ein Anschlag auf ein irakisches Rekrutierungsbüro der Armee für Aufsehen. Nach Angaben eines Generals ist es der irakischen Armee erst in zehn Jahren möglich, auf eigenen Beinen zu stehen.

Auch die irakische Politik offenbart ihre riesigen Lücken: Selbst ein halbes Jahr nach der Wahl besteht keine funktionsfähige Regierung auf irakischem Boden. Washington jedoch bekräftigte, die Situation im Irak weiter unterstützen zu wollen.


WebReporter: Kenji|M
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Politik, Irak, Krieg, Scherbenhaufen
Quelle: www.ksta.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2010 14:17 Uhr von selphiron
 
+10 | -7
 
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fazit: Hmmm unzählige Menschen sind gestorben, den Verbliebenen geht wünschten sie würden zu denen gehören die diesen Krieg nicht überlebt hätten AAABER sie haben die DEEEMOOOKKRATIEEEE !!!!1111 Hat sich ja gelohnt.Die Amis haben also doch nicht gelogen als sie behauptet haben, sie wollen da nur die Demokratie hinbringen.Jetzt sterben dort viel mehr Menschen als zu Saddams Zeiten.Sicher damals hatten sie keine politischen Rechte sie mussten aber nicht befürchten, dass wenn sie im Markt einkaufen ne Bombe hochgeht.Ausserdem waren sie satt.
Hm??Was??Aahh richtig die Amis haben genug Öl...jetzt wo ihre Küsten voll vom dem Zeug ist..EIns ist sicher Gott hat Humor.
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20.08.2010 14:26 Uhr von Jerry Fletcher
 
+14 | -4
 
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tjoa: "Irak ist nur noch ein großer Trümmerhaufen"
desswegen gehn die amis ja auch jetzt...
gibt kaum noch was zu holen ..
gibt kaum noch was zu rauben...
gibt kaum noch was zu zerstören...

also suchen se sich den nächsten dem sie die "demokratie"
aufbürsten können... war doch klar

pack
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20.08.2010 14:42 Uhr von weg_isser
 
+11 | -1
 
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@ selphiron: "Gott hat Humor."

Ich glaub eher, Gott ist ein Sadist.
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20.08.2010 14:42 Uhr von usambara
 
+6 | -2
 
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in Kriegsgebieten wie die Städte Falludscha, Basra, Ramadi sind die Leukämieraten mehr als doppelt so hoch ist wie nach den Atombombenabwürfen von Hiroschima.
Aktuelle Analysen belegen einen 38-fachen Anstieg der Leukämie-Erkrankungen, einen 10-fachen Anstieg der Brustkrebs-Erkrankungen bei Frauen und beachtliche Anstiege der Lymphom-Erkrankungen, der Anzahl der Hirntumore bei Erwachsenen sowie der Säuglingssterblichkeit. Ebenfalls auffällig ist, dass sich das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Neugeborenen änderte. Während ein normales Verhältnis etwa 1.050 Jungen zu 1.000 Mädchen war so sank die Geburtenrate der Jungen ab 2005 um 18% was zu einem Verhältnis von 850 Jungen zu 1.000 Mädchen führte. Dies ist ein Indikator für genetische Schäden die Jungen mehr betreffen als Mädchen.
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20.08.2010 15:02 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -3
 
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Haben denn die Amerikaner schon einmal einen Krieg gewonnen, ihre gesteckten Ziele erreicht?

Ok, 1945, aber da waren sie ja zu viert. Amerika ist einer der größten Waffenprodukzenten, die im Normalfall gar keine Einsatzmöglichkeiten haben.

Normalfall bedeutet für mich Frieden. Ok regionle Scharmüzel wird es immer wieder geben. Aber die amerikanische Wirtschaft kann nur zum Großteil von ihrer Waffenproduktion leben. Deshalb mischen sie sich immer mal wieder, wenn sie ihren überalterten Waffenschrott entsorgen müssen in Sachen ein, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Vor 40 Jahren war das so, dass die Ami Krieg geführt haben und Länder zum Großteil für den Waffenverlust aufkamen. Heute ist es so, dass die Amis immer noch Länder in einen Krieg ziehen mit dem selben Ziel ihn, das wird ja von Politikern niemals ausgesprochen, verlieren. Das weit aus traurigste ist, dass der Ami neben den finanziellen Leistungen nun auch noch Soldaten aus "befreundeten Staaten" anfordert, die sie in dem ganzen Kriegsspektakel unterstützen. Und die Politiker der anderen Staaten machen da noch mit.

In irgend einem Song heißt es Ami go home!!
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20.08.2010 16:09 Uhr von EIKATG
 
+5 | -2
 
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Tja: hätte se mal den "guten alten Saddam" in seinem Amt gelassen.
Nicht das es der Bevölkerung um Welten damals besser gegangen wäre. Aber wenigstens hatten se nen Chaoten der das ganze halbwegs unter Kontrolle hatte.
Und so haben sie nun eben nen "Spielplatz" für Terroristen geschaffen
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20.08.2010 18:38 Uhr von TrangleC
 
+2 | -1
 
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Was man in den Nachrichten über diesen Abzug nie liest oder hört ist dass 50 000 Soldaten auf unbestimmte Zeit zurückbleiben sollen.
Ich glaube Vietnam ist und bleibt das einzige Land in dem die Amis waren und dann auch wieder ganz abgezogen sind.

@ benjaminx:
"DU" steht für "Depleted Uranium", also ausgebranntes Uran. Das ist extrem hart und extrem schwer und eignet sich deshalb gut um panzerbrechende Munition draus zu machen. Leider zerbröselt auch immer ein großer Teil davon zu feinem, radioaktiven Staub wenn es verschossen wird. So wurden im Irak schon im ersten Golfkrieg der Amis große Landstriche verseucht. Auch in Serbien und im Kosovo soll noch viel von dem Mist herumliegen. Allerdings ist es da nicht ganz so schlimm weil die Amis da hauptsächlich auf aufblasbare oder hölzerne Attrappen geschossen haben und die DU Geschosse ´unzerbröselt´ in den Boden gefahren sind.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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20.08.2010 19:46 Uhr von TrangleC
 
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@ benjaminx: Die sogenannten "Bunkerbrecher" Bomben haben soweit ich weiß nichts mit DU Munition zu tun. DU wird meines Wissens nach nicht in Bomben verwendet, sondern nur in Form von panzerbrechenen Projektilen für Flugzeug- und Hubschrauberkanonen und Panzergeschütze. Ein Teil der amerikanischen Panzer hat ausserdem Panzerplatten aus DU.

Ich weiß nicht ob die neuesten Generationen von Bunkerbrecher-Bomben anders hergestellt werden, aber die ersten von den Dingern die sie im ersten Golfkrieg eingesetzt haben wurden aus recycelten Geschützrohren aus normalem Stahl hergestellt. Die haben im Grunde einfach nur alte Kanonenrohre vom Schrottplatz geholt, sie zurechtgesägt, mit Sprengstoff gefüllt, einen Zünder eingebaut, vorne eine Spitze angeschweisst, und hinten paar Flügel und sie dann unter die Tragflächen von Flugzeugen gehängt.

Wäre denkbar dass die Spitze aus DU gemacht wurde, aber ich weiß nicht ob sich Uran mit Stahl verschweissen lässt.
Ich bezweifle aber dass DU besser als Stahl geeignet wäre um Beton zu durchschlagen. Wie gesagt, es ist sehr spröde und bricht leicht. Beim Beschiessen von Panzern mit massiven DU Klumpen ist das weniger ein Problem aber wenn es darum geht einen Sprengkopf davor zu schützen dass der Schaden nimmt bevor es Zeit zu explodieren ist, wäre es wahrscheinlich nicht besser als Stahl.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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20.08.2010 21:57 Uhr von TrangleC
 
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@ benjaminx: Du darfst DU nicht mit Atomwaffen verwechseln.
Ausgebranntes Uran ist verbrauchter Treibstoff aus Atomkraftwerken - das Zeug für das man bei uns seit Jahrzehnten händeringend nach einem Endlager sucht.
Die Amis haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und statt das Zeug irgendwo enzulagern einfach Munition draus gemacht.

Es ist eigentlich nichts anderes als ein schwach radioaktiv strahlendes Metall. DU Munition ist im Grunde ganz normale Munition, nur wird sie eben aus diesem Zeug gemacht, statt aus Blei oder anderen Metallen, weil es wie gesagt sehr schwer und - anders als Blei - gleichzeitig sehr hart ist. Die radioaktive Strahlung ist relativ gering. Die Soldaten die die DU Munition in ihre Panzer oder Flugzeugwaffen laden, müssen dafür keine Schutzkleidung tragen. Erst wenn die DU Munition abgeschossen wird und auf ein hartes Ziel trifft, wie auf einen Panzer, zerbrechen die Geschosse und der dabei entstehende Staub ist gefährlich. Der ist zwar immernoch nur relativ schwach radioaktiv, aber einatmen sollte man das Zeug trotzdem besser nicht.
Die US Armee behauptet der Staub würde fast vollständig durch die Reibungshitze verbrennen (noch ein Vorteil von Uran, es durchschlägt nicht nur dicke Panzerungen sondern setzt alles in der Nähe auch noch in Brand), aber es bleibt immernoch zu viel übrig, wie man im Irak sieht.

Mit Atombomben hat das jedenfalls wenig zu tun. Die werden aus ´frischem´, nicht ausgebranntem Uran oder aus Plutonium gemacht.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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21.08.2010 07:03 Uhr von shadow#
 
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Ach ja Hab ich heute schon erwähnt, dass der Irak und überhaupt der gesamte Nahe Osten mit Saddam auch heute noch besser dran wäre?

Alles was dieser Mann je getan hat, basierte auf Politik und Machtversessenheit und war daher absolut berechenbar.
So traurig es klingen mag, aber nur der Diktator hat es einigermaßen geschafft, den ganzen Sauhaufen unter Kontrolle zu halten.
Keine Religion wurde ungleich stärker benachteiligt, die Menschen waren auf der Straße sicher und aussenpolitisch wurde ein Gegenpol zu all den angrenzenden Ländern gebildet, die sich mittlerweile aufführen wie der Rotz am Ärmel.
Klar war das kein Idealzustand, nur war der Irak niemals das Nordkorea, sondern maximal die DDR des Nahen Ostens.

Glückwunsch, sag ich da nur...

Anderer Meinung?
Eezählt das mal den Christen oder den Frauen im Irak...
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01.09.2010 08:20 Uhr von Hanno63
 
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wiedermal: einige Idioten hier, leider....Dummheit hat die meisten Kinder.
Es ging z.B. niemals um Sieg über das Land oder ähnliches.
Die Zerstörung ist, mit ganz wenigen Ausnahmen, durch Terroristen passiert oder durch die notwendige Gegenwehr.

Denn Sinn der Aktion war "eine Einzige" Regierung über die verschiedenen Gruppierungen des Islam´s zu installieren , damit die seit über 1300 Jahren ewigen Kleinkriege zwischen den ganzen islamisch verschieden fanatischen Clan´s endlich mal stoppen und eine demokratische Politik mit allen Beteiligten zu bekommen. Dagegen sind natürlich die Bosse der anderen Clan´s ,...oft ja nur 30-40 Leute als "Truppe",.... ..sauer weil sie dann in ihrem (durch Mord "erkämpften") Gebiet , keine Rechte mehr haben , weil es nicht mehr nur mit Gewalt geht sondern über Beratung .
Nun muss man abwarten wie sich diese machtbesessenen Terror-Trupps jetzt gegeneinander austoben, um dann wieder alle paar Jahre mit "ihrem" Krieg, die neuen Gruppen und Bosse herauszufinden, wie schon so üblich seit ewigen tausend Jahren und tausende Jahre davor, als es noch mehr wilde Reiterhorden waren.
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01.09.2010 08:54 Uhr von shadow#
 
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@Hanno63: Eine einzige Regierung für alle Gruppen?
Dann war der Plan von vornherein ziemlicher Mist.
Wie soll das auch gehen? Demokratisch klappt das nicht.
Der Irak ist nicht der Libanon!
Es muss jedem von Anfang an klar gewesen sein dass die Scheiße am überkochen ist, sobald der Deckel runter ist.
Statt wie jetzt um Religion (und damit verbundene Macht) ging es vorher eben nur um Machterhalt (und nebenbei ein bisschen Religion, weil sich das öfter mal überschneidet).
Für Christen und sonstige Minderheiten die nur Zaungäste waren, hat sich die "Regierung" eher wenig interessiert.

Es war da dann ja auch jahrelang "ruhig", wenn auch aus dem einzigen Grund dass niemand eines Morgens in einem Erdloch verscharrt werden wollte.
Da kann man fast befürchten, dass es auch nur so wirklich klappt...

Wieviel Prozent des offiziellen Staatsgebiets hat die aktuelle irakische Regierung eigentlich tatsächlich auch unter Kontrolle und wieviele sind de facto autonom?
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01.09.2010 09:59 Uhr von Hanno63
 
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@shadow#...leider dicht daneben, es war "vorher" nur nicht so öffentlich für die Welt , die täglichen Morde an Konkurenten oder Anders-Denkender, ja sogar vor siner Familie gab´s kein Stopp (halbe Familie gekillt, andere Hälfte in die Regierung integriert.),!!
Es gab täglch auch Kleinkämpfe die immer nach SADDAM´s Willen beendet wurden mit Hinrichtungen. und es gab sehr wenig Sicherheit, nichtmal oder gerade in der Nähe von Saddam, weil er auch sehr launisch war.
Natürlich hatte er auch "riiieesigen" Respekt , aber "nur" aus Angst vor den Schikanen.
Wäre sogar noch ein paar Jahre so weitergegangen , wenn er Kuwait in Ruhe gelassen hätte und nicht seine Macht vergrössern wollte + das Öl klauen für mehr Macht gegen die freie Welt und natürlich speziell gegen USA, wo er nochmehr Einfluss auf die Öl-Preisgestaltung gehabt hätte. (mit der üblichen Erpressung).

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