20.08.10 13:25 Uhr
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Geplanter Deal zwischen Google und Verizon gefährdet Netzneutralität

Vor dem Netz sind alle Daten gleich - zumindest war dies bislang so. Wenn allerdings in der kommenden Woche der Deal zwischen Google und Verizon zustande kommt, der bestimmten Google-Inhalten Vorrang vor anderen Daten geben soll, wäre dies das Ende der Netzneutralität, wie sie heute noch besteht.

Josh Silver, Präsident und CEO der "Free Press", findet eine klare Bezeichnung für diese Entwicklung: "Der Anfang vom Ende des freien Internets, wie wir es kennen." Bislang könnten sich alle Daten - ob von großen Nachrichtenseiten oder kleinen Blogs - mit gleicher Geschwindigkeit verbreiten.

"Das soll sich nun alles ändern, und das Ergebnis könnte nicht düsterer sein für die Zukunft des Internets, des Fernsehens und unabhängiger Stimmen", so Silver. Kurioserweise warnte Google selbst noch vor einigen Monaten vor einem "Zwei-Klassen-Internet".


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WebReporter: ckh
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Google, Vertrag, Deal, Verizon, Netzneutralität
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2010 13:25 Uhr von ckh
 
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Während alle sich über StreetView ereifern, kommt Google nun mit diesem Coup, der weitaus schwerwiegender für die Entwicklung des Internet ist ist als Fotos von Häuserfronten. Auf http://pro-netzneutralitaet.de kann man sich an einer Unterschriftensammlung beteiligen. Die Netzneutralität muss bewahrt werden, ansonsten ist das Wirklich das Ende des freien Netzes.
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20.08.2010 13:33 Uhr von Rechthaberei
 
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Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es: gekocht wird und daher kann man vorerst auch ruhig abwarten und Tee trinken, denn sollte es wirklich zu einer Zwei-Klassenfahrt wie bei Bahnfahrten kommen, dann wäre das auch wiederum eine zusätzliche Einnahmequelle die wiederum zur Verbesserung des Internets führt.

Man sollte Freiheit nicht allein wegen Befürchtungen oder Panikmache einschränken:

http://de.wikipedia.org/...





[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.08.2010 14:20 Uhr von Testboy007
 
+2 | -1
 
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man kann systemkritische Meinungen, Blogs und die Konkurrenz damit ins bodenlose drücken, wenn man genug Kohle hat, um sich Vorfahrt auf der Datenautobahn zu verschaffen. Oder wirst du dich aus eine Quelle infomieren wollen, bei der du ewig auf die Information warten musst.

Die Mehrheit wird das nicht tun.
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20.08.2010 23:56 Uhr von MrsHebadesher
 
+1 | -0
 
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@Testboy007: Als ob sich dadurch Nachrichten, etc. unterdrücken lassen könnten. Sie werden - wenn überhauüt - langsamer geladen. Wen juckts?
Gleich wieder Zensur zu wittern...
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21.08.2010 07:59 Uhr von Testboy007
 
+0 | -0
 
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Zensur will ich das nicht nennen, sondern eher erschweren, da mit fehlender Performance der Bekanntheitsgrad einer Information kleinr wird...
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26.12.2010 05:04 Uhr von Leeson
 
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irgendwie widerlich: was so alles erlaubt und geduldet wird.
Naja irgenwo scheint es sich ja auch lohnen zu müssen... bloß für wen?

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