20.08.10 13:40 Uhr
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Schweiz: Möglicherweise bald die Todesstrafe für Sexualverbrechen mit Mord

Möglicherweise gibt es in der Schweiz für Sexualverbrecher bald härtere Strafen. Denn es werden derzeit von einem Initiativkomitee Unterschriften für eine Einführung der Todesstrafe in der Schweiz gesammelt. Obwohl, die Bundesverfassung dies verbietet.

Vor etwa einem Monat ging der Antrag bei der Bundeskanzlei ein, dieser wird jetzt geprüft. Demnach soll allen Tätern, die wegen Mord mit sexuellem Missbrauch verurteilt sind, die Todesstrafe innerhalb von drei Monaten nach einem endgültigen Urteil erwarten.

Jetzt werden für den Antrag noch 100.000 Unterschriften binnen 18 Monaten benötigt. Die Todesstrafe wurde 1992 zuletzt aus dem Militärstrafgesetz genommen.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Europa, Mord, Todesstrafe, Menschenrecht, Unterschriftenaktion
Quelle: www.blick.ch

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72 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2010 13:40 Uhr von ringella
 
+67 | -55
 
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Ich unterstütze des auch für Deutschland, denn alle die sich an Kindern sexuell vergehen, müssten auch so bestraft werden!
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20.08.2010 13:45 Uhr von ElJay1983
 
+54 | -12
 
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Nun ja, einerseits bin ich absolut dafür, andererseits, kann auch da, der ein oder andere Unschuldige dabei sein..

[ nachträglich editiert von ElJay1983 ]
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20.08.2010 13:46 Uhr von Hodenbeutel
 
+38 | -32
 
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@Autor: In der News steht nix von Kindern, wie kommst du jetzt da drauf?

Zur News: Schwachsinnige Aktion.
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20.08.2010 13:56 Uhr von W4rh3ad
 
+49 | -33
 
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Absolut dafür, schlicht und einfach.
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20.08.2010 13:59 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+27 | -19
 
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gut: dann würden die leute vlt auch vorher darüber nachdenken und nicht erst im knast um dann nach 15 jahren wieder frei zu sein und evtl das nächste unheil anzurichten.

wenn vorher klar ist , was mit einem geschieht, dann unterschreibt er mit sowas sein eigenes todesurteil, sofern man Ihn ausfindig macht

[ nachträglich editiert von gurkeaufkreuzzug ]
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20.08.2010 13:59 Uhr von majastick
 
+34 | -6
 
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Leuuute: Initiativen können so viele gestartet werden wie man lustig ist aber die Initiative tritt so oder so nicht in Kraft wenn sie gegen die Verfassung ist. von daher...kompletter Unfug!
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20.08.2010 14:02 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+20 | -15
 
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@majastick: man kann eine verfassung auch ändern!

und in der schweiz gibt es wenigstens noch volksentscheide, im gegensatz zu uns. Ich könnte mir gut vorstellen, das die meisten schweizer dafür wären
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20.08.2010 14:21 Uhr von mr.jac
 
+16 | -15
 
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@majastick: Warten wirs doch erstmal ab. Die Schweiz ist nicht Deutschland. :)

Bin auch dafür!
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20.08.2010 14:40 Uhr von Nebelfrost
 
+31 | -17
 
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ich hätte dafür keinerlei verständnis! die todesstrafe ist und bleibt staatlich legitimierter, organisierter mord! kein mensch hat das recht, einem anderen menschen das leben zu nehmen, auch der staat hat dieses recht nicht! damit stellt sich die justiz auf eine stufe mit dem mörder selbst. das recht zu leben ist das fundamentalste grundrecht, das jeder mensch hat. die todesstrafe ist ein zeichen von macht- und argumentationslosigkeit eines staates, ein zeichen von ohnmacht und absoluter unfähigkeit.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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20.08.2010 14:47 Uhr von blade31
 
+19 | -11
 
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Nein: absolut dagegen, erst wird es für eine Straftat angewandt dann nach einander für andere Vergehen und so weiter...

bloß nicht damit anfangen!

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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20.08.2010 14:58 Uhr von NGen
 
+13 | -4
 
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blick = bild: ist euch schon klar oder?
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20.08.2010 15:01 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+7 | -6
 
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Häng ihn höher: Warum der Galgen?

Es gibt da noch die Guillotine.
Es gibt da noch das Erschießungskommando.
Es gibt da noch die Folter.
Es gibt da noch Gift.
Es gibt da noch den elektrischen Stuhl.
Es gibt da noch die Gaskammer.
Dann gibt es noch die Ermöglichung der Selbsttötung.

Fehlt noch etwas?

Der freie Wille ist ein juristisches Konstrukt, um jeden für sich selbstverantwortlich zu machen.

Systemische Zusammenhänge bleiben bei einer solchen Denkweise außen vor.

Solche Initiativen sind Ausdruck von Vereinfachungsphantasien, da das Leben so unendlich kompliziert ist, auch weil man soviel weiß, manchem zuviel weiß.
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20.08.2010 15:10 Uhr von Chefkoch83
 
+21 | -3
 
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Selbst: wenn sie die 100.000 Unterschriften zusammenbekommen(was ich nicht bezweifle) wird diese Initiative spätestens vor dem Parlament verworfen.

Aber das so eine Initiative überhaupt so weit kommt enttäuscht mich ziemlich.

Willkommen zurück im Mittelalter liebe Eidgenossen.
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20.08.2010 15:17 Uhr von Ribbity
 
+26 | -6
 
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Jeder der für die Todesstrafe ist ist gegen die Menschlichkeit.
Aber war klar, dass das Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn" hier einen großen Anklang findet.
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20.08.2010 15:24 Uhr von nyquois
 
+19 | -3
 
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urgs In den USA hat die Todesstrafe ja soviel gebracht, alles friedlich dort...
Sinnlos.
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20.08.2010 16:12 Uhr von Nasa01
 
+11 | -4
 
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Dann: stehen sie halt auf einer Stufe mit dem Iran.
Der hat für Fremdgehen die Todesstrafe.
Allerdings nur, was die Frau betrifft.
Der Mann nicht. - Ist klar.
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20.08.2010 16:28 Uhr von Chefkoch83
 
+13 | -3
 
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@Toreador: In der Bibel steht auch "Vergib deinem Schuldiger"

Die Todesstrafe ist keine Lösung. Das hat die Geschichte leider des öfteren schon bewiesen. Schon zu viele Unschuldige wurden dadurch aus dem Leben gerissen.

Diese Initiative ist von jemandem dem so was passiert ist ins Leben gerufen worden. Und bei so jemandem ist es klar das er dem Täter nur denn Tod an den Hals wünscht. Wenn mir jemand meine Liebsten Missbrauchen und danach ermorden würde würde ich ihnen auch denn Tod an den Hals wünschen. Aber nichtsdestotrotz wäre dies der Falsche weg. Denn dies macht niemanden wieder Lebendig...
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20.08.2010 16:43 Uhr von Smile52
 
+0 | -17
 
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20.08.2010 17:01 Uhr von Jaecko
 
+9 | -7
 
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Sollten diese [zensiert] Schweizer jemals versuchen, in die EU aufgenommen zu werden, werd ich den zuständigen Bearbeitern mal kräftig auf den Tisch kacken. Dachte schon, die Länder in Europa sind zivilisiert und nicht auf Neandertalniveau wie die USA stehen geblieben... so kann man sich täuschen.
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20.08.2010 17:02 Uhr von MacGT
 
+8 | -10
 
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Unterschreib Auch wenn die Initiative nicht durchkommt, meine Unterschrift bekommt sie.
Es sollte vielleicht einfach mal jeder der gegen diese Initiative ist darüber nachdenken, wie es sich wohl anfühlen mag, wenn seine Frau/sein Kind sexuell Missbraucht und anschliessend ermordet wird, damit der Täter nachher 5, vielleicht 10 Jahre in der psychiatrischen Anschtalt verbringt um danach das Selbe nochmal veranstalten zu können. Genau deswegen würde es keiner Überleben, wenn er meiner Familie sowas antun würde und da es mir lieber wäre, der Staat löst dieses Problem für mich, als dass ich mir die Finger schmutzig machen muss, muss ich nicht lange überlegen, ob ich für oder gegen diese Initiative bin.

[ nachträglich editiert von MacGT ]
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20.08.2010 17:05 Uhr von MacGT
 
+7 | -3
 
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@ Jaecko: Falls du esnicht mitbekommen hast: Die Schweizer haben schon mehrmals einen Beitritt in die EU abgelehnt....
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20.08.2010 17:08 Uhr von Jacques_Mesrine
 
+7 | -5
 
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ich bin dafür, aber nur, weil es die schweiz ist. ansonsten find ich das mittelalterlich, wenn ein islamisches land sowas macht....^^
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20.08.2010 17:12 Uhr von Antipas
 
+11 | -5
 
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Nur: weil ein Typ ne Initiative startet heisst das noch lange nicht das wir Schweizer das gutheissen. Erst in 18 Monaten werden wir sehen wieviel Unterschriften sie gesammelt haben, jedoch ist die Todesstrafe in der Schweiz weder mit der Verfassung noch mit Menschenrechten vereinbar. Die Todesstrafe ist keine Lösung, wie man in den USA sieht.
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20.08.2010 17:17 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+10 | -2
 
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ich bin für: die Todesstrafe...Dann lernen die das wenigstens fürs nächste mal:D:D:D

(Zitat Britney Spears):D
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20.08.2010 17:33 Uhr von skytho1
 
+7 | -6
 
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Zum Glück ist das nur eine News vom Blick. So das man diese noch nicht so ernst nehmen muss.

Zum Thema:
Todesstrafe ist Mord!

Jeder, der die Todesstrafe unterstützt ist nach meinem Verständnis ein Mörder im Geiste. Daraus folgt, dass ich jeden Befürworter der Todesstrafe für eben so erbärmlich halte, wie einen realen Mörder.

Eine Todesstrafe ist keine legitime Lösung für einen Rechtsstaat. Den USA spreche ich aufgrund der Vollstreckung von Todesurteilen derzeit die Rechtsstaatlichkeit ab.

Zitat:
"Der Rechtsstaat versucht, die geltende Rechtsordnung mit verhältnismässigen (d.h. weder übertriebenen noch zu laschen) Mitteln durchzusetzen. Verbrecher, die andere Menschen an Leib und Leben schädigen oder ihnen materiellen Schaden zufügen, sollen durch Strafen abgeschreckt, im Strafvollzug nach Möglichkeit resozialisiert [gemeinschaftsfähig gemacht, d.h. "nacherzogen"] werden und - als ultima ratio [letzte Möglichkeit] im Falle von nicht korrigierbarer Gemeingefährlichkeit - lebenslänglich verwahrt werden."
Quelle: http://demokratie.geschichte-schweiz.ch/...

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