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Steuern: Vollständige Abzugsfähigkeit von privaten Steuerberaterkosten gefordert

Die Bundessteuerberaterkammer hat die Regierungskoalition aufgefordert, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Steuervereinfachungen umzusetzen. Dabei wird insbesondere für die Wiedereinführung der vollständigen Absetzbarkeit von Steuerberaterkosten geworben.

Nach derzeitiger Rechtslage können nicht alle Beraterkosten abgesetzt werden. Es ist zu differenzieren in Kosten, die Betriebsausgaben oder Werbungskosten darstellen, sowie in Kosten, die nicht abzugsfähige Aufwendungen sind. Dies habe jedoch die Komplexität des Sachverhalts stark erhöht.

Die Kammer sieht die Vorteile der Wiedereinführung sowohl bei Bürgern, als auch bei den Finanzämtern. Die Inanspruchnahme steuerberatender Hilfe führe letztlich zu höherer Qualität der Erklärungen, was weniger Arbeitsaufwand durch geringeren nachträglichen Klärungsbedarf bedeutet.


WebReporter: SentialS
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Finanzamt, Absetzung, Steuererklärung, Steuerberater
Quelle: www.haufe.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2010 21:17 Uhr von normalo78
 
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wenn Du im Titel mit der Absetzbarkeit von privaten Steuerberatungskosten wirbst, sollte das eventuell auch im Text zur Sprache kommen. Hier vermischst Du die betrieblichen (und auch jetzt noch absetzbaren) Steuerberatungskosten mit denen der Privatpersonen...

Gruß
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21.08.2010 10:08 Uhr von SentialS
 
+2 | -0
 
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@normalo78
im ersten Absatz schreibe ich ja "für .. vollständige Absetzbarkeit .. geworben." das impliziert ja, das es jetzt teilweise geht. für eine genauere Erklärung reichte da aber der Platz nicht.

im 2. Absatz weise ich dann darauf hin, daß es solche und solche Beratungskosten gibt.
Das ist ja letztlich der Grund, warum die Forderung von der Kammer erhoben wird.

oder was meinst du?

Grüße

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