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Nestlé-Manager sieht Börse als eine Lösung für das Problem des Wassermangels

In einem Interview mit der "Zeit" sprach Nestlé-Verwaltungsratschef Peter Brabeck-Letmathe über diverse Umweltproblematiken, insbesondere über die des weltweiten Wassermangels. Er kritisierte dabei das Regierungen dabei nur zugunsten der Verbraucher handelten.

Er hingegen sieht den Ansatz darin Wasser, was aus seiner Sicht derzeit kostenlos ist, einen Preis zu geben um den weltweiten Verbrauch zu drosseln.

Besonders hob er dabei als Lösungsmöglichkeit eine Wasser-Börse hervor, die im kanadischen Alberta im Entstehen begriffen ist.


WebReporter: Venturus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Börse, Wasser, Problem, Manager, Lösung, Nestlé
Quelle: www.zeit.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2010 23:46 Uhr von Venturus
 
+9 | -0
 
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Schon klar das Nestlé als Global Player im Bereich privater Wasserquellen etwas gegen billiges Wasser hat. Unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes propagiert hier Nestlé seine Unternehmenspolitik.
Eine Entwicklung die man im Auge behalten sollte. Natürlich sollte Wasser effizienter genutzt werden, aber die von ihm genannten 25 Liter sind ein Witz. Jeder Kleinbauer in der dritten Welt braucht weitaus größere Mengen, allein um mit seinen Feldern und Vieh den Eigenbedarf zu decken.
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19.08.2010 23:58 Uhr von Ken Iso
 
+12 | -0
 
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Nestlé ist böse! Bereits vor einigen Jahren waren die meisten Länder der Welt dafür, dass ein Grundrecht für sauberes Wasser weltweit eingeführt wird. Dagegen war u. a. Nestlé, mit der Begründung Wasser müsse einen Wert haben.

Nestlé ist also am sterben vieler Tausender Menschen täglich Schuld, die immer noch mit dreckigem und Fäkalien verseuchten Wasser leben muss.

Nur über so was berichtet RTL und Co. natürlich nicht - sie man nicht und interessiert niemanden.

P.S.: Anwälte, macht euch keine Mühe - ich sitze hier in Schweden, da sind meine Äußerungen durch das geltende Recht gedeckt!
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19.08.2010 23:59 Uhr von el_padrino
 
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sorry, aber bei sowas kann ich nur sagen: enteignen und erschiessen!
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20.08.2010 01:15 Uhr von SXMPanther
 
+4 | -2
 
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Wenn wir: irgendwas auf diesem Planeten im Überfluß haben dann ist das Wasser. Es geht doch einzig und alleine darum noch eine weitere Einnahmequelle zu erschließen.
Ein Glück kommt bei mir Regenwasser aus der Leitung. Da kann keiner Geld für Verlangen, egal wie er sich sich auch anstrengt.
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20.08.2010 02:10 Uhr von hackepeter
 
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@Ken Iso: Nestle ist im Prinzip wie jeder andere Konzern und nur auf Profit aus. Der unterschied zu anderen Konzernen ist, dass die das öffentlich zugeben, was Nestle für mich persönlich in manchen Punkten sympatischer macht.
Dieser Vorschlkag dess Herrn Nestle-Manager würde aber warscheinlich dazu führen dass in der 3. Welt niemand mehr an Wasser kommt. Desshalb schließe ich mich dem Erschiessungskommite dess el_padrino an. Wo kämen wir denn dahin, wenn der Wasserpreis jedesmal steigt, wenn ich die Klospülung betätige :D
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20.08.2010 02:37 Uhr von Ken Iso
 
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@hackpeter: Nur weil jemand zu gibt dass er böse ist, heißt es nicht, dass es deswegen gerechtfertigt wäre. Schließlich werden Fehler auch nicht richtiger wenn sie von vielen begangen werden.
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20.08.2010 05:52 Uhr von Friedbrecher
 
+5 | -0
 
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Wasserverteilung: "Er kritisierte dabei das Regierungen dabei nur zugunsten der Verbraucher handelten."

Ich glaube, dass war früher mal die Hauptfunktion von Regierungen, zugunsten des gemeinen Volkes zu arbeiten und nicht für Großkonzerne.

Und wie soll man Wasser einen Wert geben? Spannt Nestle dann einen riesigen Regenfänger über der Welt auf und verkauft das Regenwasser? Oder Mitarbeiter von denen bereisen Afrika und kleben auf jeden Brunnen ein Nestle-Logo und man kann nur gegen Münzeinwurf Wasser zapfen? In den Industrieländern zahlt man für sein Leitungswasser eh.

Das Problem der Wasserverteilung ist nicht, dass Wasser zu billig ist, sondern dass es in den Gebieten, wo man es wirklich brauchen würde, zu teuer/nicht zugänglich ist. Und welcher Spekulant würde schon in Afrika/Asien Brunnen/Bewässerung bauen, wenn er auch einfach alles Wasser für die Industriestaaten reservieren kann und dort saftige Gewinne abschröpft.

[ nachträglich editiert von Friedbrecher ]
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20.08.2010 09:51 Uhr von hofn4rr
 
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wasserbörse gibt es schon längst: http://www.finanzen.net/...

"" Es ist also ganz sicher nicht übertrieben, beim Thema Wasser von einem Megatrend zu sprechen. Es gibt unzählige Indizes, die Unternehmen abbilden, die in der Wasserindustrie tätig sein. Ein repräsentativer ist der Solactive Global Water TR Index (Bild 1). ""

risikohinweis:
"" Aktien sind volatil. Deshalb kommt dieses Zertifikat nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert. ""


dieser fiktive wasserindex (preis) ist nur eine weitere ausgeburt der warentermingeschäfte, wo gezockt wird, was es eigentlich garnicht gibt.
in dem fall ist es halt ein international festgelegter wasserpreis (index) =>
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20.08.2010 13:21 Uhr von Loxy
 
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Unverschämt auch dass es für alle regnet und für jeden die Sonne scheint. Wer sich das ausgedacht hat kann nur ein dreckiger Kommunist und Gutmensch... äh, -gott gewesen sein.

[Ironie]
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20.08.2010 13:43 Uhr von U.R.Wankers
 
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Natürlich: Dann treiben wir noch mehr Dirttweltländer in den Ruin, damit dort noch mehr Menschen verhungern. Was kommt als nächstes? Die Vermarktung von Atemluft, damit die Luftverschmutzung aufhört?

http://www.youtube.com/...
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20.08.2010 15:20 Uhr von hofn4rr
 
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durch die privatisierungspläne: sämtliche wasserwerke in deutschland (eu-weit) privatisieren zu lassen und an investoren zu verkaufen, würden standardwerte für die wassergüte eingeführt werden, die die bisherigen grenzwerte für schadstoffe erhöhen würden.

(weil länder wie spanien oder griechenland unsere werte sonst nicht einhalten können, aus wirtschaftlichkeitsgründen)


geht der trend so weiter, international, könnten dadurch bald internationale werte gelten, für wto mitglieder, und damit auch ein internationaler preis.

die vorstellung zusehens von großen privaten konzernen abhängig zusein, sollte einem zu denken geben.
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20.08.2010 22:09 Uhr von maki
 
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*selbstzensiert*, bevor dieses Stück *selbstzensiert* als Nächstes auf den Gedanken kommt, auch noch für Atemluft und Sonnenlicht Börsen zu eröffnen und den Blick auf den Mond zu verkaufen.

...und nochmal: es gibt keinen Wassermangel auf der Erde, die Menge des vorhandenen Wassers ist zu 99,999999... % konstant (ein klein bisschen verschwindet sicherlich über die Atmosphäre nach draussen).

Das einzige Problem ist die Raffgier (Kapitalismus/Marktwirtschaft), welche verhindert, dass z.B. an Afrikas Küsten ausreichend grosse Meerwasseraufbereitungsanlagen und Pipelines in die Gebiete der Betrofenen gebaut werden.

Im (rein hypothetischen) Weltkommunismus wäre das eine der ersten gemeinsam auszuführenden Arbeiten der Menschheit.
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20.08.2010 23:02 Uhr von hofn4rr
 
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@maki: rein hypothetisch wäre dafür ein >klassenkampf< erforderlich, bei dem wohl kaum mehr genug menschen übrig bleiben würden, um sich an solche projekten zu erfreuen.

ein weltkommunismus wäre kaum vorteilhafter als der heutige weltkapitalismus, meiner meinung nach.
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24.08.2010 15:13 Uhr von Schwertträger
 
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@U.R.Wankers. Wie man es auch dreht und wendet: Man kommt doch immer wieder zu dem Egebnis, dass es zuviele Menschen auf der Erde gibt.

Der Nestle-Ansatz ist keineswegs grundsätzlich verkehrt.
Aber wenn man den ganzen Artikel bzw. das Interview gelesen hat, wird deutlich, dass es immer wieder und wieder die Überbevölkerung ist, die das Problem darstellt.


Die Leute in der dritten Welt würden wahrscheinlich nicht so zahlreich verhungern, wenn sie zahlenmässig viel, viel weniger wären.
Die Selbsthilfeprojekte der westlichen Länder ernähren bereits sehr viele Menschen, aber wenn jeder ausreichend ernährte Mensch durch mehrfache Vermehrung das Problem erneut anheizt, werden am Ende wieder alle hungern.

Der drastische und rationale Schluss aus dem Dilemma: Es müssen mehr Menschen verhungern, damit diejenigen, die übrig bleiben, nicht mehr hungern müssen.
Dazu muss dann halt die Ein-Kind-Ehe oder -Lebensgemeinschaft durchgedrückt werden.



[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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24.08.2010 15:22 Uhr von Schwertträger
 
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@maki: Und dann? Wenn die Menschheit diese Entsalzungsanlagen bauen würde, und auch die Pipelines. Was würde dann passieren?
- die Landwirtschaft würde ertragreicher
- es würden weniger Leute hungern
- moderate Luxusgüter wären aber immer noch knapp
- die Leute würden sich vermehren, bis auch die ertragreichere Landwirtschaft nicht mehr genügend Nahrungsmittel produzieren würde.


Dafür, dass die Leute freiwillig aufhören sich zu vermehren, benötigt man einen Lebensstandard, wie wir ihn in Europa haben, samt dazugehörigem System. Das ist aber für die Menschenmengen Afrikas überhaupt nicht machbar. Auch nicht mit einem fiktiven Weltkommunismus.
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24.08.2010 18:15 Uhr von hofn4rr
 
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@Schwertträger: >> Das ist aber für die Menschenmengen Afrikas überhaupt nicht machbar. Auch nicht mit einem fiktiven Weltkommunismus. <<

kommunismus heißt auch nicht das es allen gut geht, sondern doch blos >gleich< schlecht (außer den revolutionären und selbsternannten bonzen) ==>

im übrigen ist auch chinas rolle, ähnliche konsumansprüche zu stellen wie die eu-länder und nordamerika, oder auch in australien, nicht realisierbar.

die dafür nötigen rohstoffe sind auch heute schon zu knapp, weshalb zwangsläufig einer der großmächte zurückstecken muss, beim konsum.

china oder rußland wirds mit sicherheit nicht sein, die sich einschränken müssen künftig, da sie finanziell und mit gigantischen devisen ausgestattet, mittlerweile jedes westliche industrieland in grund und boden wirtschaften könnten.

fallen die letzten handelsschranken, können wir hier uns auf etwas gefasst machen.
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24.08.2010 20:54 Uhr von Schwertträger
 
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@hofn4rr: Damit liegst Du richtig.

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