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Steuern: Geltendmachung der Kosten bei umgekehrten Familienheimfahrten

Als umgekehrte Familienheimfahrt im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung bezeichnet man es, wenn der Partner des Steuerpflichtigen von der Erstwohnung zur Zweitwohnung am Arbeitsort fährt. Unter § 9 Abs.1 Nr.5 EStG fällt jedoch nur die Fahrt des Steuerpflichtigen an den Hauptwohnsitz.

Dennoch können die Fahrtkosten nach dem Urteil des FG Köln geltend gemacht werden. Dies jedenfalls dann, wenn der Steuerpflichtige aus beruflichen Gründen an der Heimfahrt gehindert war. Nicht ausreichend ist, wenn nur die Dauerbelastung infolge der großen Entfernung vermieden werden soll.

Solche beruflichen Gründe können nach dem FG vorliegen, wenn die Heimfahrt bspw. wegen Bereitschaftsdienstes untersagt war oder der Steuerpflichtige an einer Wochenendweiterbildung am Arbeitsort teilnahm. Die anhängige Revision richtet sich gegen diese enge Auslegung der beruflichen Gründe.


WebReporter: SentialS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Steuer, Kosten
Quelle: www.haufe.de

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