19.08.10 21:40 Uhr
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Neue Daten weisen auf langsamen Schrumpfprozess des Mondes hin

Thomas Watters vom Smithsonian Institut in Washington vertritt die Hypothese, dass der Mond einem langsamen Schrumpfprozess unterliegt. Zu diesem Ergebnis gelangte das Team um den Geologen anhand von aktuellen Bildern der Mondoberfläche, aufgenommen vom "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) der NASA.

Die Aufnahmen zeigen 14 charakteristische Landschaftsformationen, die sich über die gesamte Mondoberfläche verstreut finden. Dabei handelt es sich um tektonische Überschiebungen - Steilhänge von geringer Größe, welche einem Treppenabsatz ähneln und die jüngere Geschichte des Erdtrabanten preisgeben.

Grundlage von Watters Theorie ist die stetige Abkühlung des Mondes seit dessen Entstehung. Demnach zieht sich das Mondinnere langsam zusammen, wodurch die Oberfläche an manchen Stellen aufplatzt. Deshalb sei der Mond innerhalb von einer Milliarde Jahren um rund 100 Meter im Durchmesser geschrumpft.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Daten, Planet, Mond, Teleskop
Quelle: www.zeit.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2010 21:40 Uhr von alphanova
 
+11 | -1
 
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Vor ein paar Tagen erst hatte ich schon eine News geschrieben, in der die Gebirgsbildung auf dem Saturnmond Titan ebenfalls mit einem Schrumpfungsprozess erklärt wird:
http://www.shortnews.de/...

Im Prinzip ist es hier also ein ähnlicher Vorgang, nur dass die völlig unterschiedlichen Oberflächen der beiden Monde zu anderen Landschaftsstrukturen führen: Auf Titan sind es Gebirge, auf unserem Mond dagegen Steilhänge.
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19.08.2010 22:31 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -2
 
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Ich habe auch in einer Wissenschaftssendung: mal gehört und gesehen, das der Mond sich jedes Jahr um ein paar Zentimeter von der Erde entfernt.

Irgendwann (das dauert aber noch gaaanz lange) haben wir keine Gezeiten mehr.

Interresantes Thema, vor dem Hintergrund, da man ja irgendwann einmal auf dem Mond zumindest wissenschaftliche Stationen errichten will....
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19.08.2010 23:03 Uhr von Seppus22
 
+6 | -4
 
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Mr. Watters EVIL: Ich lass mich jetzt genau 1 milliarde jahre einfrieren um zu gucken ob das stimmt !

Also ich muss bei solchen Zeitangaben immer schmunzeln =)

Ich würde gerne wissen, wielange der Herr an der sache geforscht hat.
0,0000001 meter pro Jahr klang wohl zu unspektakulär... nehmen wir halt 100 METER !!!! Und erhöhen auf 1000000000 $ emmm ich meine Jahre MUHAHAHA *kleinen finger zum Mundwinkel schieb*
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19.08.2010 23:07 Uhr von denny1252
 
+4 | -3
 
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Meine Theorie bitte nicht lachen..

Aber es kann doch sein, dass alle Planeten schrumpfen.
Vielleicht wird der Druck immer größer, sodass sich Planeten "verkleinern".

Die Erdbeben auf der Erde haben doch auch nicht nur in der Zahl zugenommen, sondern auch in der Stärke. Es kann doch durchaus sein, dass dies ein Effekt der Schrumpfung ist.

Wenn der Durchmesser der Erde neu gemessen wird, würde ich mich nicht wundern, wenn dieser sich verkleinert hat.

Wir müssen noch viel über das All erfahren.
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19.08.2010 23:14 Uhr von bluecoat
 
+7 | -1
 
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ups :-) dann ist der Mond er ja in noch einer Milliarde Jahre um weitere 100 m geschrumpft!.........und hat sich vielleicht um ca 10 m von der Erde entfernt! ..wow :-) wie dramatisch!

[ nachträglich editiert von bluecoat ]
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19.08.2010 23:24 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -3
 
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@denny: >> Aber es kann doch sein, dass alle Planeten schrumpfen. <<

wenn das die bis zu 80 tonnen schweren dinos gewusst hätten, wären sie erst in der zukunft entstanden, da die heutige erdgravitation ihren knochen wohl noch zu sehr schaden täten =>

bei den kohleflözen, die in deutschland bis zu 3000 meter tief in der erde liegen, kommt man dann auch schon einmal ins staunen, wie die so tief schrumpfen konnten =>

als alternativtheorie böte sich auch an, das alle anderen planeten schrumpfen, außer unserer natürlich ==>

p. s.
da der mond vor einer milliarde jahre wesentlich >größer< erschien (optisch), scheint der watters da m. e. etwas durcheinander zu bringen...da sich in seiner zunft wohl wenige finden dürften die seine ansichten teilen.



[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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20.08.2010 01:38 Uhr von Marple67
 
+2 | -9
 
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An all die Knaller da draußen: Weder schrumpft der Mond oder die Erde noch wachsen sie. Ihr solltet langsam mal die Däniken-Methoden der Beweisführug kapieren die in den zahllosen Märchenbüchern über wachsende/schrumpfende Erde/Himmleskörper Verwendung findet. Es ödet mich langsam an jede Generation aufs neue aufklären zu müssen!

Und ja, ich weis das zig tonnen Staub täglich auf die Erde rieseln...

PS: Glaubt doch an euren ganzen Scheiß und verblödet mit dem Rest der Menschheit!

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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20.08.2010 07:51 Uhr von Haruhi-Chan
 
+1 | -0
 
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@Marple67
Was hast du denn für ein Problem?
Lass die Leute hier doch spekulieren.
Kann ja nicht jeder alles wissen, so wie du =D

@Thema
Man weiß nie, wenn ich so von Pulsaren oder Quasaren im Weltall höre, die unsere gesamte Galaxie in sekunden auslöschen könnte, dann ist auch sowas gar nicht unwahrscheinlich xD
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20.08.2010 09:56 Uhr von Chibal
 
+3 | -0
 
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Der Mond wandert und einige User leider nicht @ Marple67
du musst also jede Generation aufs neue aufklären was dich anödet? Gott ich kann wirklich nur hoffen dass du nicht den Beruf eines Lehrers ergriffen hast, falls dem nicht so ist kann ich dir eine gute Nachricht überbringen: Du musst es garnicht :-) Keiner hat dich darum gebeten, und wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese denke ich auch niemand hätte wert darauf gelegt so einen (übrigens in einer Diskussion mehr als sinnfreien) Post hier zu lesen.
Zieh dir bitte wieder ein Kleid an, geh Kriminalfälle aufklären und überlass Diskussionen bitte den Leuten die in der Schule damals die Grundformen der modernen Kommunikation erlernt haben, vielen dank.

@ Klassenfeind
Tatsächlich hast du recht und der Mond entfernt sich immer mehr von der Erde, und tatsächlich hätten wir dann auch theoretisch natürlich irgendwann keine Gezeiten mehr (und viel früher natürlich schon keine Sonnenfinsternis mehr).
Allerdings wird die Sonne laaaaaange bevor der Mond weitgenug von uns weg ist so heiß geworden sein dass es auf der Erde keine Ozeane mehr geben wird an denen man die Gezeiten festmachen könnte :-)
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20.08.2010 10:25 Uhr von EdwardTeach
 
+2 | -0
 
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@Marple: Was ist denn? Immer ruhig bleiben. Man misst, man forscht, man spekuliert, aber immerhin baut sich auf all das die menschliche Zivilisation auf.

@Topic: Ist doch ein beeindruckendes Ergebnis. 100m sind zwar nun nicht sooo sehr viel, aber immerhin. Der Mond war übrigens früher sher viel näher an der Erde. Da sollen die Tage noch nur 15 Stunden gedauert haben. Auch toll anzusehen, dass echt alle möglichen Zufälle zusammen kamen um Leben auf der Erde zu ermöglichen. Ohne den entstandenen Mond wärs vielleicht nicht gekommen.
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20.08.2010 11:02 Uhr von Chibal
 
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Der Erdentag war wirklich einmal sehr viel kürzer als heute, um die 15 stunden ist eine relativ aktuelle Schätzung, und "damals" (also vor ewigkeiten) war der Mond auch viel näher an der Erde, dies hat allerdings nichts mit der länge der Mondumlaufbahn zu tun sondern mit der Erdrotation die damals noch nicht vom Mond auf die heutige Geschwindigkeit abgebremst worden war
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20.08.2010 13:15 Uhr von Leeson
 
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@ Marple67: Du weißt aber schon, das der Erdkern geschmolzen ist und nichts ewig warm bleibt... alles kühlt ab und was sich abkühlt schwumpft auch...

Also ist dein Kommentar sinnlos!!!

Ich mag den Spruch zwar ncihts aber "Erst denken dann schreiben!"
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08.09.2010 13:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Woher weiss ich denn ob der Mond schrumpft, oder sich im Jahr um wenige Millimeter entfernt? Wenn ich eine reine Abstandsmessung mache kann ich aus dem Abstand nicht schliessen, ob der Mond geschrumpft ist, oder sich weiter entfernt hat, oder beides tut. Die sanfte Entfernung von wenigen Millimetern im Jahr soll Fakt sein.

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