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Türkei: Hinterbliebene gefallener Soldaten erstatten Anzeige gegen das Militär

Hinterbliebene getöteter Soldaten haben Anzeige gegen die türkische Militäradministration erstattet.

Laut der türkischen Presse, sind die Ankläger der Auffassung, dass Soldaten mit Absicht in den Kugelhagel der PKK-Kämpfer geschickt worden sind.

An diese, für die Türkei nicht gewöhnliche Aktion, beteiligen sich mindestens 45 Familien. Einige Ankläger haben mitgeteilt, dass sie anonyme Telefonanrufe erhalten haben, wo sie aufgefordert wurden, die Anzeige zurück zu ziehen.


WebReporter: Tempelritter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Soldat, Militär, Anzeige, Hinterbliebene
Quelle: de.news.yahoo.com

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19.08.2010 17:10 Uhr von KamalaKurt
 
+8 | -5
 
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Wer sich in den Kugelhagel des Gegners, auf Befehl eines Vorgesetzten stürzt, ist selbst Schuld daran, wenn er getötet oder verletzt wird.

Ende 1944 wurde mein Vater als 29jähriger in Lille gegen die Amerikaner auch von einem ihm Vorgesetzten zu Angriff gezwungen. Mein Vater hat nur gesagt er war von Anfang an im 2. Weltkrieg. Er weiss was da abgeht. Und er hat gesagt, Dienstgrad von dem anderen ist nicht so wichtig, Gehe du voraus ich gebe dir Rückendeckung. Kaum hatte der andere seinen Kopf aus dem Schützengraben gehalten machte bums, und das Leben war ausgehaucht.

Durch das Widersetzens meines Vaters hat er vielleicht 50 Mann das Leben gerettet, denn nach diesem Vorfall hat mein Vater das Kommando übernommen und sie haben sich freiwillig ergeben.

Und deshalb lebe ich und kann bei SN Kommentare schreiben.
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19.08.2010 17:14 Uhr von NemesisPG
 
+10 | -1
 
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@autor: Ich war immer der Ansicht , aufgrund unserer Superpatrioten , das es eine Ehre ist für die Türkei zu kämpfen und zu sterben . Nun stellt sich heraus das es den Familien absolut nicht um Ehre sonder um das LEBEN ihrer Söhne geht . Wenn natürlich nur eine gewisse Gruppe nach vorne geschickt wurde um diese als Kanonenfutter zu missbrauchen wäre das schon ein Hammer . Hat es aber in allen Armeen schon gegeben . Wenig Aussicht auf Erfolg für die Klage . Höchstwahrscheinlich Represalien für die Kläger . Keine Armee oder Staat lässt so etwas auf sich sitzen . Selbst wenn es stimmen würde.
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19.08.2010 18:23 Uhr von NemesisPG
 
+7 | -2
 
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@nakedTrue: Ob es eine Ehre ist für sein Land zu sterben halte ich doch für
eine fragwürdige Sache . Die meisten gehen heute zum Militär da es sich um einen sicheren Arbeitsplatz handelt . Wir hatten
eine Klasse Kameradschaft(egal ob Pilot oder Wartung oder sonstige ) aber Waffenbrüderschaft halte ich doch für etwas überzogen .

P.S. Ob es eine Ehre für einen Wehrpflichtigen ist , halte ich nicht für sehr wahrscheinlich . Ehre hin oder her aber das Leben ist immer mehr wert als so ein Begriff .

[ nachträglich editiert von NemesisPG ]
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19.08.2010 20:32 Uhr von djsinus
 
+3 | -3
 
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Ich finde Ich finde, in letzter Zeit kommen viele, sehr viele, viel zu viele News aus der Türkei ´rein...!
Was ist denn da los?!?

Ich bin zwar kein Hippie, aber vertrete dennoch die Auffassung:
MAKE LOVE, NOT WAR ! ! !

Gewalt erzeugt immer wieder Gegengewalt! Irgendwann muss irgendeiner ´mal damit aufhören!!!
Dann klappt das auch mit dem Nachbarn... :o) ...und der Nachbarin!
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19.08.2010 21:43 Uhr von XFlipX
 
+4 | -2
 
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Der Vorwurf ist nicht neu Man vermutet, dass das türk. Militär gezielt türk. Soldaten in das offfene Messer der PKK laufen läßt, um dann die Toten für die Hetztiraden gegen die kurdiche Minderheit zu missbrauchen.

In wie weit hier Ergenekon dahintersteckt.

XFlipX
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20.08.2010 12:27 Uhr von Der_Krieger
 
+0 | -2
 
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Krieg ist nicht anderes als ne Droge: Man(n) kommt sich mächtig geil und kräftig vor wenn man im Krieg ist. Und da draußen zählt nur eins Überleben und die eigene Truppe, das eigene Land zum Sieg bringen.

Jeder der will kann sein dienst verweigern. Auch in der Türkei.
Wie meine Vorreiter es schon erwähnt haben. Jeder Staat macht das so und nicht anders.

Beileid an die Hinterbliebenen der Soldaten.
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21.08.2010 03:04 Uhr von jayjay2222
 
+0 | -2
 
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Unvollständige Nachricht!! Leute, bevor ihr euch wieder von einer "Türkei" News beeinflussen lässt recherchiert doch mal..?? Nicht sofort Totschlag Kommentare :)) Es gab ein Grund für die Klage wovon in der Quelle allerdings nichts zu lesen ist.

Hier ist eine detailierte Berichterstattung:

http://news.orf.at/...
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22.08.2010 10:13 Uhr von beni-ara
 
+1 | -2
 
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Hier wird wohl einiges missverstanden: Bei dem Vorwurf handelt es sich nicht um einen Angriffsbefehl oder dergleichen. Dem Militär wird vorgeworfen, dass sie trotz der Kenntnis, dass ca. 400 PKK Terroristen in einer Schlucht auf der Lauer nach türkischen Soldaten warteten, die ca. 50 Soldaten wissentlich in die Falle geschickt haben. Die Diskussion ist dahingehend, dass einige Kreise im Militär offensichtlich mit der PKK gemeinsame Sache machen. Gerade vor ca. 2 Wochen ist rausgekommen, wie Terroristen beim Grenzübertritt mit den unbemannten Flugzeugen beobachtet wurden. Diese sind in das Land reinmarschiert, sind zu einer Gandarmerie Wache hingegangen, diese Angegriffen und Soldaten getötet. Währen all dieser Zeit wurden sie weder angegriffen noch verfolgt. Insofern geht es hier um Verrat.

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