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Christlichen Hilfswerken Diakonie und Caritas wurden Etats gekürzt

Die Hilfswerke der katholischen Kirche (Caritas) und der evangelischen Kirche (Diakonie) haben angesichts der Verminderung von staatlichen finanziellen Hilfen entsprechend Kritik geübt. Vom Auswärtigen Amt habe man schon 19 Millionen Euro weniger bekommen.

Nach Meinung der beiden Hilfswerke sei dies der falsche Weg, wenn man die zunehmende Not in der Welt betrachte. Wie Dr. Oliver Müller, Chef von Caritas International mitteilte, wird gerade an den "Vergessenen Katastrophen" eingespart.

Dazu zählt er unter anderem die Opfer von Minenexplosionen, der Aidskranken in Simbabwe oder die Flüchtlinge im Kongo.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Kürzung, Etat, Caritas, Diakonie
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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19.08.2010 13:00 Uhr von jsbach
 
+3 | -0
 
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Nach den Berichten der Medien soll jetzt durch die Flutkatastrophe in Pakistan die Spendenbereitschaft der deutschen Einwohner etwas gestiegen sein. Aber wenn in den öffentlichen Haushalten gespart werden muss, wo Anfangen und wo Aufhören...
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19.08.2010 13:50 Uhr von atrocity
 
+10 | -3
 
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ist doch gut! Mehr Geld an weltliche Hilfsorganisationen, weniger Geld an die Sekten!
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19.08.2010 13:57 Uhr von XFlipX
 
+8 | -9
 
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ist doch gut! "Mehr Geld an weltliche Hilfsorganisationen, weniger Geld an die Sekten! "

LOL Das kann nur jemand sagen, der keine Ahnung davon hat, was derartige Organisationen an sozialer und humaitärer Arbeit leisten und das auch meist untentgeldlich bzw. ehrenamtlich. Zumindest von den Mitarbeitern her.

Aber mal wieder nur christlich gelesen und schon geht das gesapper los.

XFlipX
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19.08.2010 14:14 Uhr von atrocity
 
+10 | -2
 
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nein, das weiß ich sehr wohl: es bleibt die Frage warum Organisationen die vom Staat bezahlt werden das unter christlicher Flagge tun.
http://de.wikipedia.org/...
32% Bundesmittel
7% Kirchliche Zuschüsse

Den größten Teil der kosten tragen also nicht die Kirchen, sondern der Staat, und damit alle, also auch "Ungläubige".

Was spricht dagegen das sich Menschen in Organisationen engagieren die ohne die große Christen Keule auskommen und offen zeigen wer sie finanziert: Die Allgemeinheit.
An was die einzelnen Helfer glauben... nun das ist nebensächlich, weil deren Privatsache.

Die christlichen Hilfsorganisationen könnten sich auch komplett von der Kirche finanzieren lassen. Genug Geld hätte die katholische Kirche auf jeden Fall. Noch dazu bekommen die Kirchen trotz Trennung von Staat und Kirche und zusätzlich zur Kirchensteuer noch finanzielle Hilfe von den Bundesländern...

Da ist so viel im argen, es muss endlich aufhören das Kindergärten, Hilfsorganisationen christliche Werte vermitteln obwohl die Kirche nur einen kleinen Teil der Kosten dieser Einrichtungen übernimmt.

[ nachträglich editiert von atrocity ]
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19.08.2010 14:16 Uhr von atrocity
 
+4 | -0
 
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yay: Wikipedia links tun hier nicht. Sieh also nochmal dort:
http://de.wikipedia.org/...
das Schaubild
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19.08.2010 15:35 Uhr von frazerelite
 
+6 | -1
 
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da bekommt man wieder das kotzen

DIE KIRCHE SOLL DAS BEZAHLEN!!!!!!

20 milliarden steuern bekommt die durch einen Vetrag aus dem 19 Jahrhundert jährlich vom staat
8 milliarden kirchensteuer jährlich
sonstige einnahmen aus weit über 80000 unternehmungen
(kita,spende,immobilien etc.)
ich zitiere den finanzchef der kirche "Normalerweise bräuchten wir die kirchensteuer nicht"
wenn ich das früher gewusst hätte wo ich als kind in die kirche bin hätte ich damals denen ins gesicht gespuckt die den klingelbeutel rumreichen,
eine frechheit sondergleichen
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19.08.2010 15:40 Uhr von Venturus
 
+4 | -0
 
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@XFlipX: Da hast du schon recht. Man kann es praktisch als unentgeldliche Arbeit ansehen, was die 17.000 Ein-Euro-Sklaven bei der Caritas leisten. Oder die Zeitarbeiter. Naja - wen wundert´s, in einer Organisation wo Gewerkschaften verboten, das Streikrecht nicht existent ist und das Betriebsverfassungsgesetz nicht gilt. Von den Probleme die die Leute dort kriegen wenn sie sich als homo outen oder sich einfach nur scheiden lassen wollen, mal ganz abgesehen.

Die Diakonie ist auch kein angenehmerer Arbeitgeber, nur das die moralischen Zwänge nicht ganz so strikt sind wie bei den Katholiken.

Aber immer wieder schön, wenn Caritas und Diakonie sich als das soziale Gewissen Deutschlands aufspielen.
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19.08.2010 16:30 Uhr von alicologne
 
+2 | -1
 
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Ja klar Profitieren nicht gerade die Caritas und Diakonie on 1€ Jobbern und tauschen die nicht in massen reguläre Arbeiter gegen Zeitarbeits Leute aus um Lohndumping zu begehen?

Auf diese Frage letztens bei Anne will hatte der ehemalige Leiter der Diakonie keine Antwort und schämte sich fast als er damit plötzlich konfrontiert wurde..

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