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Euro-Kritiker vereinen sich auf Anti-Euro-Konferenz

Am 25 September 2010 treffen sich die prominentesten Euro-Kritiker zu der Aktionskonferenz "Der Euro vor dem Zusammenbruch". Der britische Europa-Abgeordnete Nigel Farage, die Professoren Hankel und Schachtschneider und der ehemmalige Vizepräsident der Zentralbank der DDR treten auf.

Mitinitiator ist der Journalist und Autor Jürgen Elsässer, der in einem Interview die Zusammenführung von konservativen und linken Gesinnungen hervorhebt. Die Rückgewinnung der Währungspolitik in die Hand des Volkes und ein Volksentscheid über die Zukunft des Euros seien die Ziele des Bündnisses.

Laut Elsässer müsse sich der Euro "gesund schrumpfen" und die schwachen Ökonomien aus der Währungsunion ausgeschlossenen werden, dies sei für Europa das Beste. Er gehe aber letztendlich davon aus, dass wir in absehbarer Zukunft wieder mit der D-Mark zahlen werden.


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Konferenz, Kritiker, Jürgen Elsässer
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2010 12:40 Uhr von Reflektion
 
+4 | -13
 
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Was sind das für Menschen, diese Euro-Kritiker? Sind es sensationshaschend Finanzapokalyptiker, oder einfach nur besorgt Bürger die sich um die wirtschaftliche Zukunft von Deutschland sorgen? Schwingt hier etwa eine kollektive deutsche Angst vor dem Verlust mit?
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19.08.2010 12:44 Uhr von Haruhi-Chan
 
+21 | -2
 
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Irgendwie wünscht man sich die D-Mark doch zurück : /
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19.08.2010 12:58 Uhr von reformatio_in_peius
 
+7 | -1
 
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alle par woche wieder: grundsätzlich stehe ich dem euro / der eu skeptisch gegenüber (bzw. der damit verbunden abgabe von staatskompetenzen) -- es würde genügen, wieder zölle etc. einzuführen um zu einer "hoheit" über die eigenen finanzen zu kommen, ob die währung dann DM oder Euro heist, spielt überhaupt keine rolle.

gruß

[ nachträglich editiert von reformatio_in_peius ]
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19.08.2010 13:08 Uhr von shadow#
 
+3 | -6
 
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Vollidioten aller Länder vereinigt euch!
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19.08.2010 13:26 Uhr von aknobelix
 
+4 | -1
 
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wer etwas erfahren möchte über prof.hankel,sollte mal hier rein schauen http://www.dr-hankel.de/...

nigel farage ist genial-schauts euch einmal dieses video an
http://www.youtube.com/...
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19.08.2010 13:53 Uhr von ckh
 
+9 | -2
 
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Kein Titel angegeben: Die wunderschöne Idee der EU, kam von den Bilderbergern. Das ist mittlerweile auch amtlich.
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19.08.2010 14:37 Uhr von majastick
 
+5 | -2
 
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Wir sollten: als Volk diese Regierung übernehmen und das machen was wir wollen und zwar als Volk. Was bringen uns diese ganzen PArteien denn? Elend, Ärger und alles was eigentlich keiner will! Weg mit denen, weg mit dem Euro und weg mit dieser EU die zum Grossteil auf unsere Kosten existiert!
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19.08.2010 14:42 Uhr von majastick
 
+11 | -2
 
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LOL: "Es wäre Politisch/wirtschaftlicher Wahnsinn (im Moment) zu einer Währung urückzukommen hinter der nur 80 Mio Einwohner und ein dementsprechend geringes BIP steht. Wenn wir gegen die kommenden Giganten wie China + Indien (mit weit über 1 Mrd. jeweils) überhaupt den Hauch einer Chance haben wollen, bleibt nur Europa als Ausweg."

So einen Blödsinn wollte man der Schweiz damals auch erzählen aber die Bürger sagten NEIN!!! und heute? die lachen doch ganz Europa aus und zwar zurecht! und komm mir nicht mit China und deren Lohndumping Weltmeisterrekord und im Verkauf von schlechter Qualität...wer bei dowas konkurieren will, schaufelt sich jetzt schon das eigene Grab. Made in Germany war damals Top Weltmarke und wir haben im Leben keine EU gebraucht und schon 10 mal keinen Euro.....wo uns das hingeführt hat sieht man ja!

Jaja klar, alles Stammtischparolen! Ich kann mich noch nach der Euroeinführung an die lange Gesichter im Supermarkt erinnern als man plötzlich umrechnete und merkte dass da was nicht stimmt.....hör auf mit dem Euro!
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19.08.2010 14:52 Uhr von shadow#
 
+0 | -9
 
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@majastick: Die Schweiz?
Das Land ohne nenenswerte Industrie das die hinterzogenen Steuergelder der EU anhäuft? Dass ich nicht lache...
Ohne den Euro wären wir heute eher da, wo die Briten sind!
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19.08.2010 15:55 Uhr von Reflektion
 
+4 | -0
 
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Die Schweiz: hat nur keine Massenindustrie, die schweizer Industriezweige sind zwar klein, dafür aber hocheffizient. Außerdem wird in manchen Regionen ein großteil durch den Tourismus eingenommen. Allerdings lässt sich die schweizer Volkswirtschaft nicht mit der BRD vergleichen.
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19.08.2010 17:03 Uhr von majastick
 
+5 | -0
 
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Also sorry: wenn ich gerade an Migro etc. denke, die Schweizer Volkswirtschaft hat so einiges auf dem Kasten wo wir uns mit unserem EU Mist mal ne Scheibe von abscheniden könnten aber ganz gewaltig! Informier dich mal besser über die Industrie und Wirtschaft dort! Die unterstützen ihre eigenen Produkte im Volk auch noch und nicht so wie hier wo einem jeden Tag noch eingetrichtert wird dass wir alle Nazis sind!
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19.08.2010 22:37 Uhr von Titulowski
 
+3 | -0
 
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Wer glaubt denn ernsthaft, das mit der Wiedereinführung der D-Mark irgendetwas billiger werden würde?
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27.09.2010 15:17 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -0
 
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@majestick: das Volk soll die Macht übernehmen? Wie willst du das anstellen? 80 Millionen Politiker? 80 Millionen Kanzler und Minister?

Unfug. Die Demokratie ist eine nette Idee, die auf kleinem Raum funktionieren kann aber bereits auf der Grösse der BRD kläglich versagt, bzw. grad so auf der Schmerzgrenze steht.

Demokratie sollte bedeuted das das Volk die Macht bereits hat und nur Vertreter einberuft um zu regieren, nicht zu herrschen.
Der Unterschied? Regieren bedeuted zu verwalten, herrschen bedeuted seinen eigenen Willen durchzusetzen.

Wie auch immer. Die Art der Demokratie in der Schweiz funktioniert nur auf kleinem Raum. Und sogar dort spiegelt sich wider das sie nicht wirklich funktioniert, da kein Mensch Lust hat jede Woche oder sogar jeden Monat wählen zu gehen.


Fakt ist, das der Bürger gar keine Lust hat selbst zu regieren. Die Verantwortung ist zu gross und die Mühe sich mit Kalkulationen von Haushalten und Diplomatie zu beschäftigen ist einfach zuviel.
Der normale, durchschnittliche Bürger will einfach nur in Ruhe leben.
Er möchte von seinem Einkommen ein Auskommen haben,
eine glückliche Familie, hin und wieder mal ausgehen und Spass dabei haben.

Diejenigen, die sich mit Politik beschäftigen sind eine Minderheit. Um in der Politik etwas zu erreichen muss man das schon als Berufung ansehen und sich voll reinhängen.
Das will nicht jeder.
Ironischer Weise sind aber genau die Personen, die sich mit Politik beschäftigen wollen gleichzeitig die von denen die Bürger das am wenigsten möchten.
Doch diejenigen, die es vielleicht besser machen würden haben kein Interesse dran zu regieren.

Das Fazit? Den Mut die Demokratie zu verändern und auszuprobieren.
Es gibt mehr als nur "die eine" Demokratie. Mehrere Varianten eröffnen dem Volk mehr oder weniger Mitbestimmung.
Das die Deutschen bei dem EU-Beitritt und dem Euro nicht gefragt wurden ist unverzeihlich.

Ein Euro oder auch eine EU ohne Deutschland ist allerdings undenkbar.

Mein Lösungsansatz zur EU wäre die Kooperation auf Zollerleichterungen innerhalb Europas, Wegfall der Ausweiskontrollen, Handelsbeziehungen und Militärwesen zu beschränken.
Wozu ein Superstaat? Das ist ein künstliches Konstrukt das die Römer wie die Franken, wie die Nazis, wie die Osmanen, die Russen und viele mehr bereits angestrebt haben.
Aber aufgrund von diversen gegensätzlichen Ansichten und Bestrebungen ist sowas auf Dauer immer schief gegangen.

Wieso nicht sich auf grundlegende Dinge einigen, die den Handel und Tourismus für die Bürger der Staaten erleichtern und die Oberhoheit der einzelnen Staaten unangetastet lassen?

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