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19.08.10 10:57 Uhr
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Irak: Abzug der US-Truppen hat begonnen

Der sogenannte "Historische Moment" ist nun über 7,5 Jahren nach Saddam Husseins Sturz eingetreten und der Abzug der US-Soldaten ist fast abgeschlossen.

Die letzten US-Brigaden mit 56.000 Soldaten sollen noch im Irak verweilen um die irakische Armee zu unterstützen und auszubilden.

Trotz des Abzugs der Truppen aus dem Irak soll mit dem Verbleib der letzten Brigaden der Aufbau einer stabilen Regierung im Irak unterstützt werden.


WebReporter: BadBeat
Rubrik:   Politik / Militär
Schlagworte: Irak, Soldat, Armee, Abzug
Quelle: www.n-tv.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen der Aufbau einer stabilen Regierung...   
 
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19.08.2010 11:54 Uhr von usambara
ist wohl eher Wunschtraum. Seit Monaten ist der Irak im Vakuum zweier selbsternannter Wahlsieger.
Kommentar ansehen Die   
 
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19.08.2010 12:00 Uhr von Canay77
werden, wenn Sie überhaupt komplett abziehen, einen Scherbenhaufen zurücklassen. Im Norden wurden die Kurden stark gemacht, im Süden die Ex-Baat Größen. Beide Seiten werden mit Waffen und Geld gepusht. Da ist der nächste Bürgerkrieg, und somit mal wieder eine rettende US Invasion, in greifbarer Nähe nachdem man abgezogen ist.

[ nachträglich editiert von Canay77 ]
Kommentar ansehen Pff   
 
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19.08.2010 12:18 Uhr von Nasa01
Wenn 56.000 Soldaten im Irak bleiben, kann man wohl kaum von einem Abzug sprechen.
Kommentar ansehen Soviel ich weiß   
 
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19.08.2010 12:25 Uhr von Klassenfeind
soll der (offizielle) Abzug der amerikanischen Truppen erst ab dem 31.8. stattfinden...
Kommentar ansehen Es liegt...   
 
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19.08.2010 12:49 Uhr von BastB
an den Irakern selbst, was sie jetzt aus ihrem Land machen. Solange sie sich untereinander nicht vertragen, wirds dort auch in Zukunft schlecht aussehen, aber das ist deren Problem, welches sie selbst lösen müssen.
Kommentar ansehen nicht zu vergessen...   
 
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19.08.2010 12:49 Uhr von usambara
sind die zehntausenden Söldner von Blackwater & Co, aber offensichtlich werden die noch aufgestockt.
>Nach Informationen der "New York Times" wollen die USA bis zu 7000 private Sicherheitskräfte einstellen, um ihre Diplomaten und Mitarbeiter nach Abzug der letzten Soldaten zu schützen.<
Letztendlich werden im Irak so viele US-Soldaten bleiben, wie nötig sind, den US-Einfluss sicher zu stellen, einen
Putsch zu verhindern oder eine Regierung zu entmachten.

[ nachträglich editiert von usambara ]
Kommentar ansehen Die Umzugsrouten & Pakistans Hochwasser   
 
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19.08.2010 13:04 Uhr von usambara
Schon die Routen, die man für diesen Umzug ins Auge fasst, veranschaulichen den logistischen Aufwand des Unternehmens, dem man in amerikanischer Lockerheit ein entsprechendes Etikett schon auf den lastenbeschwerten Rücken geklebt :hat: "March Madness". Die Standardroute für den irren Treck verläuft über den Süden Iraks nach Kuweit, von dort per Schiff durch den persischen Golf und die Straße von Hormuz zur pakistanischen Hafenstadt Karachi und dann über Land nach Afghanistan.

Taliban und Straßenräuberguerilla aller Art dürften ihre Freude an diesen Karawanen haben. Möglicherweise ist auch ein weiteres gutes Geschäft für afghanische Sicherheits-Unternehmer mit besten Kontakten zu den Taliban drin (so gibt es ein ehemaliges afghanisches Kabinettsmitglied mit guten Verbindungen zur amerikanischen Regierung und zu den eigentlichen Herrschern in Afghanistan, den Taliban, was den Mann, der über keinen einzigen Lastwagen verfügt, einen 360 Millionen Dollar-Vertrag für den Transport von militärischen Gütern eingetragen hat). Ob das GPS-Betaggen jedes US-Militärtrucks und die geplante 24 Stunden Video-Überwachung gegen Verluste schützt, wird sich zeigen.

Da sich diese Route in der Vergangenheit schon mehrmals als riskant und verlustreich (und auch in den letzten Tagen) erwies, gibt es eine Alternativroute, die den deutschen Verteidigungsminister, und vor allem die deutschen Soldaten, in eine Situation bringen könnte, für die die Umgangssprache ein Wort hat, das wie "Krieg" mit "K" anfängt - oder mit "Sch": Der Weg über die Türkei, durch Georgien und Aserbaidschan, per Schiff über das kaspische Meer nach Kasachstan, Usbekistan und schließlich Nordafghanistan.
Kommentar ansehen Welchen Irak ?   
 
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19.08.2010 14:07 Uhr von XFlipX
Im Norden existiert Kurdistan. Die Mitte ist mehrheitlich sunnitisch dominiert und im Süden herrscht eine schiitische Mehrheit vor - deshalb unter dem Einfluss des Iran.

Die "Bagdader Provinzregierung" hat weder eine Armee noch die Macht für Sicherheit in Bagdad - geschweige den im Irak zu sorgen. Aus irakischen Regierungskreisen heißt es, dass es minimum noch bis 2020 dauert, bis man halbwegs eine schlagkräftige, einsatzbereite Armee vorzuweisen hat.

XFlipX
Kommentar ansehen meine Schwester ist in der US Army   
 
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19.08.2010 14:20 Uhr von playtime
und die wird im Oktober glaub ich in diese Region geschickt. Wurde aber noch nicht gesagt wohin.. ob Afghanistan, Irak... vlt. sogar Iran?

Aber irgendwas is da schon am Laufen
Kommentar ansehen aus sicht der vsa,   
 
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19.08.2010 14:28 Uhr von hofn4rr
und ihren hegemoniellen ansprüchen, wie alle großmächte (china oder rußland gehen lediglich subtiler vor, aufgrund ihrer devisenstarken, halbstaatlichen unternehmen, die sich auf legale weise viele rohstoffquellen unter den nagel reißen),
wäre es ein rückschlag, würden ähnlich stabile verhältnisse im irak herrschen, wie vor der besetzung des landes.

die "demokratischen" (installierten) parteien im irak oder afghanistan, sind gekaufte und willfährige hampelmänner, ähnlich der marionette aus georgien, sackarschwilli ==>

das wir ebenfalls zu den vasallen zählen (in der rolle als scheindemokratie und vasalle) muss man eigentlich nicht extra erwähnen.
Kommentar ansehen @hofn4rr   
 
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19.08.2010 15:00 Uhr von playtime
genau so ist es!
Kommentar ansehen der Luftraum bleibt...   
 
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19.08.2010 15:19 Uhr von usambara
bis mindestens 2018 unter US-Kontrolle, ebenso bleiben Kampfhubschrauber-Einheiten und Spezial-Einheiten im Irak
Kommentar ansehen kommentar bei der Tagesschau   
 
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19.08.2010 16:23 Uhr von benjaminx
Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg kann kein gutes Ende haben. Der mittlerweile fast vergessene Irakkrieg bleibt ein Desaster - jener verbrecherische Krieg, der 2003 mit Verweis auf angebliche Massenvernichtungswaffen und angebliche Al-Kaida-Verbindungen systematisch herbei gelogen wurde von dem ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und von dessen Vordenkern Dick Cheney und Donald Rumsfeld.

Unzählige Iraker starben

Nicht "Mission Accomplished", Mission erledigt , sondern "Mission gescheitert" steht in blutigen Lettern über diesem Krieg. Dabei sieht vordergründig vieles so positiv aus. Der Massenmörder Saddam Hussein und seine Giftgas-Clique sind vertrieben. Öl- und andere Konzerne aus aller Welt strömen wieder ins Land und investieren. Es gibt zwar keine Regierung, aber es gab immerhin vergleichsweise freie Wahlen. Die USA haben es mit ihrer massiven Truppenaufstockung geschafft, den Terror der Al-Kaida-Anhänger und der anderen Aufständischen zeitweise zu unterdrücken und gewaltbereite Mitläufer mit Dollarbündeln zu kaufen.

Für diese Errungenschaften starben unzählige Iraker. Waren es Hunderttausend, waren es deutlich mehr? Niemand weiß es genau. Präzise erfasst ist hingegen die Zahl der gefallenen US-Soldaten: 4406 starben seit dem Angriffsbefehl des George W. Bush im März 2003. Tausende bleiben ihr Leben lang verkrüppelt, körperlich wie seelisch. Viele Soldaten bringen sich nach ihrer Rückkehr in die USA um, weil sie mit den Blut-Bildern im Kopf nicht fertig werden.

zum weiterlesen

http://www.tagesschau.de/...
Kommentar ansehen @benjaminx...schon wieder "nur" Hetze und Polemik   
 
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03.09.2010 12:17 Uhr von Hanno63
...dann noch dreist der "Begriff: Tagesschau" als Deckel drauf, wo aber ganz etwas anderes berichtet wird.

>>>Von Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington<<<<
Das ist eine persönliche Meinung ,ein Kommentar, dem man mühelos hunderte andere entgegenstellen könnte, denn täglich kommen soviele Kommentare, mit entsprechenden persönlichen Eindrücken der Schreiber.
Das solche Kommentare im TV vom "Teleprompter" eingespiegelt und nur abgelesen werden, dass weiss ja wohl jeder.
Aber die Sicht der Dinge ist total anders, nämlich:: , dass viele ,viele Kuwaiti´s nicht mehr leben würden wäre Saddam da eingewandert als Chef. Dann,.... wieviele Menschen hat Saddam getötet und töten lassen allein schon bevor die USA hilfreich einschritten.?? Wieviele mussten sterben, täglich die ganzen Jahre lang, nur um seine Gewaltherrschaft zu stabilisieren..?? Selbst vor Bruder und anderen Verwandten hat er nicht Halt gemacht.
Auch haben die ´USA sich ja lange heraus gehalten , aber was zuviel ist , ..ist nunmal zu viel.
Und das Ziel Saddams "damit" die USA + die ganze freie Welt mit den Öl-Preisen zu erpressen war ja offensichlich.
"Da" sind die Öl-Geier und all die Leute die täglich zum Mord bereit sind wegen etwas Öl, also da passiert "immer". das was manche Idioten immerwieder ,..den Ami´s unterstellen , auch wenn überall auf der Welt gehandelt und lieber etwas günstiger gekauft wird , die USA haben immer die total überhöhten Preise gezahlt, anstatt sich das Öl zu holen.
Auch im Irak haben die USA ja nicht "Tabula rasa" gemacht sondern mit möglichst wenig Aufwand versucht , viel für eine Demokratie im Land zu erreichen = Terror bekämpfen , Friedensbemühungen unterstützen. Oft versucht immer wieder wegen Machtansprüchen irgendwelcher Banditen-Bosse gescheitert.
Man achte jetzt mal darauf ,was da passiert innerhalb der Bevölkerung.

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