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Beschneidungsrate von Babys in den USA rückläufig

Die Rate der Beschneidungen bei männlichen US-Babys scheint, nach Angabe von amerikanischen Gesundheitsbehörden, rückläufig zu sein. Laut "New York Times" wurden die neuen Zahlen im letzten Monat auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Wien vorgelegt.

2006 betrug die US-Beschneidungsrate noch 56 Prozent, im Jahre 2009 nur noch 32,5 Prozent. Die Statistik wurde von der Firma SDI Health erstellt, die Daten aus dem Gesundheitswesen analysieren.

In der Statistik sind keine Beschneidungen enthalten, die außerhalb von Krankenhäusern stattfinden - etwa bei jüdischen Ritualbeschneidungen oder solchen, die nicht von der Versicherung bezahlt werden.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Baby, Statistik, Beschneidung
Quelle: well.blogs.nytimes.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2010 09:28 Uhr von Karma-Karma
 
+0 | -3
 
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An und für sich ganz interessant, aber mal ehrlich: Wen zum Teufel interessiert das?
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19.08.2010 11:37 Uhr von Suse.Meier
 
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ich finde: Beschneidungen (außer aus medizinischen Gründen) sind einfach nur Verstümmelungen.
Genauso werde ich auch nie begreifen warum ausgerechnet Gottesgläubige Menschen sich anmaßen den (wie sie ja meinen) von Gott gegebenen Körper als nic ht perfekt so wie er ist zu sehen.
Ich schneide mir ja auch keinen Finger ab weil ich mein ach der ist nicht so hübsch oder der wäre unrein oder irgendso ein Schwachsinn

[ nachträglich editiert von Suse.Meier ]
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20.08.2010 22:10 Uhr von MrsHebadesher
 
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@Suse.Meier: Juden beschneiden sich nicht, weil sie ihren Körper als nicht perfekt ansehen. Sie beschneiden sich um - nach ihrem Glaubensverständnis - einen Bund mit Gott zu schließen, der laut Tora auf den Erzvater Abraham zurückgeht.

Ich bin mir bewusst, dass dis historisch-kritische Exegese belegt hat, dass Abraham nie existierte.
Daher will ich auch keine neue Religionsdebatte auslösen, zumal im Artikel steht, dass jüdische Beschneidungen außerhalb von Kliniken nicht berücksicht wurden.
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18.02.2011 23:52 Uhr von Ahmed91
 
+1 | -0
 
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Amerika sagt NEIN zur Beschneidung! Die Beschneidung wurde Ende des 19 Jahrhunderts als Prophylaxe oder Strafe gegen Masturbation bei Jungen in den angelsächsischen Ländern eingeführt. Nach dem 2. Weltkrieg ging die routine Beschneidung in GB rapide zurück von 30% um 1935 auf 0% 1970, und mit Zeitverzögerung auch in Australien von 95% 1955 auf heute 12% und Neuseeland von 95% 1949 auf heute 0%.

Die routinemäßige Beschneidung ist ein rentables geschäft, sie bringen dem Operateur rund 400$ pro Beschneidung ein.

In den Weststaaten, Kalifornien, Oregon, Washington, Arizona, Nevada lag die Beschneidungsrate um 2006 noch um 20%
Babys werden in den USA 85% der Fälle ohne Betäubung beschnitten.
Schätzungsweise 100 Kinder sterben an den Folgen der nicht therapeutischen Beschneidung in den USA pro Jahr*


* Bollinger, Dan. "Lost Boys: An Estimate of U.S. Circumcision-Related Infant Deaths."
Thymos: Journal of Boyhood Studies 4 no. 1 (2010): 78-90.

http://www.mensstudies.com/...

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