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Afghanistan: Illegales und geheimes Gefängnis der Taliban entdeckt

Im Süden von Afghanistan haben NATO-ISAF ( International Security Assistance Force) Truppen ein baufälliges Taliban-Gefängnis in der Nähe von Musa Qaleh in der Provinz Helmand entdeckt und angegriffen. Hier waren laut Presseberichten 27 afghanische Männer inhaftiert, die gefesselt waren.

Die Gefangenen zeigten Anzeichen von Folterungen. Fünf weitere Gefangene wurden während des Schusswechsel getötet. Den Hinweis über die Existenz des Gefängnisses erhielten die ISAF Truppen von afghanischen Zivilisten.

Bei der NATO-Operation wurden dreizehn Taliban-Rebellen getötet. Auf dem Gelände der Taliban wurden zahlreiche Waffen sichergestellt.


WebReporter: Tempelritter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Afghanistan, Taliban, NATO
Quelle: www.nydailynews.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 21:27 Uhr von JustMe27
 
+26 | -11
 
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Tja die CIA hats ihnen ja deutlich vorgemacht...
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18.08.2010 21:38 Uhr von Johnny Cache
 
+14 | -6
 
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@JustMe27: Na na na, bitte nicht solche Anschuldigungen.
US-Gefängnisse sind vielleicht illegal, aber ein Geheimnis kannst du ihnen nicht unterstellen.
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18.08.2010 22:08 Uhr von Dr.Avalanche
 
+9 | -10
 
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oder so: "Ich denke das wird nicht das letzte illegale Gefängnis der Amerikaner gewesen sein. Ich glaube nicht, dass die Amerikaner einem Menschenleben irgend eine Wertschätzung schenken."
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18.08.2010 23:05 Uhr von Dark_Apollo
 
+5 | -11
 
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man muss das Übel: an der Wurzel bekämpfen. Solange die Bundeswehr nur zuschaut wie die Mohnplantagen wachsen und gedeihen, geht es den Taliban finanziell richtig gut. Die haben anscheinend soviel Schotter auf der hohen Kante, das die Pakistan mal so auf die Schnelle mit Millionenbeträgen unterstützen können. Man muss sich schon fragen ob die Allianz überhaupt noch die Kontrolle in der Hand hat. Ich glaube eher nicht.

Das hilft alles nicht. Das Land muss mal richtig auf den Kopf gestellt werden. Opiumfelder abfackeln ... absolutes Waffenverbot und die Stammesfürsten mal richtig den Bart abrasieren (entmachten). Wer nicht pariert .. gleich an die Wand. Koranschulen hätte man gleich am Anfang an verbieten müssen. So verbreiten die Hassprediger ihre faule Brut weiter in den Köpfen der Kinder. Es ist schon solange her das der Amerikaner mit den verbündeten in Afghanistan einmarschiert ist. Das Land hätte viel weiter sein können, wenn man Nägel mit Köpfe gemacht hätte.

Mfg d_a
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18.08.2010 23:07 Uhr von BeaconHamster
 
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Die halten sich leider nicht an die: Regeln die unseren Truppen auferlegt wurden. Die feuern zwischen Zivilisten und blenden danach sehr gut ein, um später erneut so anzugreifen.
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18.08.2010 23:30 Uhr von Bleifuss88
 
+4 | -7
 
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@TurkischerAnalphabet: Ne Demokratie hätten sicherlich die meisten Völker gerne, nur die Afghanen bekommen es halt nicht auf die Kette.

Ich bin ja der Meinung, dass wir unsere Interessen schnell durchsetzen sollten - sprich endlich die Kaida-Führungsspitze auftreiben und dann nichts wie raus da. Die Afghanen (naja, strenggenommen gibt es dieses Volk ja nicht; das Land ist ein zusammengewürfelter Haufen verschiedenster Stämme) sind es einfach nicht Wert, dass man ihnen jahrelang ohne sichtbare Ergebnisse unter die Arme greift. Man muss es leider so hart ausdrücken, denn die kriegen ja einfach gar nichts gebacken. Und die Taliban bekämpft man nciht in Afghanistan. Die Wurzel dieses Übels liegt ein Land weiter.
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19.08.2010 08:20 Uhr von NemesisPG
 
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@Judas II: Du hast höchstwahrscheinlich recht . Traurig aber wahr.
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22.08.2010 19:22 Uhr von ElChefo
 
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@judas ii: Natürlich gibt es viele Vorbehalte ("Caveats"), die die Arbeit der NATO in Afghanistan eher behindern. Aber es geht dort ja auch nicht um einen Krieg gegen Afghanistan, sondern um eine Stabilisierung des Landes gegen radikale Kräfte. Da ist nix mit niederbomben. Damit trifft man nämlich generell erstmal die Falschen. DANN hat man nämlich genau das, was man nicht möchte, nämlich a. die Bevölkerung gegen sich und b. schon mal gar keine moralische Legitimation. JETZT können wir uns darauf berufen, das tote und verletzte Zivilisten nur durch Fehler zustande kommen. Tragische und bedauerliche Fehler. Bei den Taliban gehören diese Opfer aber zur Methode. Gäben wir diese Werte auf, könnten wir erst recht nichts mehr gewinnen. Dort nicht und auch egal wo sonst ebenfalls nicht.

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