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Australien: Forscher entdecken bisher älteste Schwammfossilien

Ein Forschungsteam um Adam Maloof von der Universität von Princeton hat kürzlich im Süden Australiens die bislang ältesten fossilen Überreste von Meeresschwämmen entdeckt. Die winzigen Fossilien befanden sich in einer Kalksteinformation, deren Alter zwischen 640 und 650 Millionen Jahre beträgt.

Die versteinerten Zellverbände sind rund 0,5 Zentimeter groß und werden von einem netzartigen Geflecht aus sehr feinen Kanälen durchzogen. Maloof erstellte mit Hilfe moderner Scan- und Computertechnologie ein dreidimensionales Modell dieser Strukturen, um sie genauer untersuchen zu können.

Wie vermutet, handelte es sich dabei tatsächlich um Fossilien von urzeitlichen Meeresschwämmen. Der Fund zeigt, dass diese Tiergruppe um einige Millionen Jahre älter sein muss, als zunächst angenommen. Derartige Fossilien ermöglichen einen tiefen Einblick in die Anfänge der Evolution mehrzelliger Tiere.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Australien, Fossil, Urzeit, Schwamm
Quelle: www.scinexx.de

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18.08.2010 16:18 Uhr von alphanova
 
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So setzt sich Stück für Stück das große Puzzle der Evolution zusammen. Das Problem dabei ist, dass die Wissenschaftler kein Bild haben, woran sie sich orientieren könnten. Sie müssen jedes Stück untersuchen und gucken, ob es zu anderen Funden passt - ohne zu wissen, in welchen Teil des Gesamtbildes es gehört.

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