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Nach der Wirtschaftskrise: Einbrechende Mittelschicht in den USA

"Und tschüss, Mittelklasse" überschrieb die New York Times 25 Statistiken, die den Abstieg der US-Mittelschicht darstellten. Trotz dem Ende der Rezession vor einem Jahr soll es, je nach Art der Ermittlung, immer noch eine Arbeitslosenquote zwischen 9,5 bis 17 Prozent geben.

Zusätzlich ist die Langzeitarbeitslosigkeit drei mal größer, als bei jeder vergleichbaren Krise. Das Landwirtschaftsministerium sieht bei mittlerweile 50 Millionen US-Bürgern eine "Ernährungsunsicherheit". Für jeden achten Erwachsenen und sogar jedes vierte Kind sind Essensmarken Alltag.

Auch die Obdachlosigkeit eigentlich gut situierter Mittelklasse-Angehöriger ist immer noch ein Thema. 40 Prozent dieser Schicht sehen ihren Lebensstandard bedroht. Diese Unsicherheit zeigt sich auch in einer Umfrage, nach der 70 Prozent der Amerikaner das Land weiterhin in der Rezession sehen.


WebReporter: Venturus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Arbeitslosigkeit, Rezession, Obdachlosigkeit, Mittelschicht
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 16:31 Uhr von Venturus
 
+3 | -0
 
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Nichts neues seit Beginn der Krise. Alles schon mal gehört, gesehen und gelesen. Bedenkenswert ist nur das seit Ausbruch der Krise mittlerweile bald zwei Jahre vergangen sind und es ja angeblich wieder aufwärts geht. Und interessant ist, das auch von dem legendären Optimismus der Amerikaner, der uns ja immer als so vorbildlich vorgehalten wurde, auch immer weniger übrig zu sein scheint.
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18.08.2010 16:52 Uhr von ZzaiH
 
+7 | -1
 
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tja: amerikanischer optimismus trifft harte wirklichkeit...

und die wirklichkeit sieht doch mittlerweile so aus, dass die oberschicht unter sich eine barriere schafft, damit keiner in ihren erlauchten kreis (von unten) eindringen kann und auch keiner der ihren aus der obersten schicht rausfällt...
ganz wie im (frühen) mittelalter: adel und leibeigene
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18.08.2010 19:23 Uhr von Matthias99
 
+2 | -0
 
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Hier schauts doch auch nicht besser aus. Die Reichen werden immer reicher die Mittelschicht verschwindet langsam und die Industrie bekommt billige Sklaven in Form von Zeitarbeitern und Ein Euro Jobbern und das ganze noch staatlich unterstützt.
Rosige Aussichten.
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19.08.2010 03:23 Uhr von cnt
 
+0 | -0
 
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"Bedenkenswert ist nur das seit Ausbruch der Krise mittlerweile bald zwei Jahre vergangen sind und es ja angeblich wieder aufwärts geht." Venturus - es wird in diesem Land noch weiter abwärts gehen. Die Medien gaukeln uns da nur was vor um den noch benötigten Schein zu wahren.

http://www.propagandafront.de/...

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