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Hamburgs einzige Scientology-Beratungsstelle muss aufgeben

Seit 1992 hat Hamburgs Leiterin der Scientology-Beratungsstelle, Ursula Caberta, gegen die Sekte gekämpft. Jetzt muss Caberta im Zuge der städtischen Sparmaßnahmen aufgeben, obwohl die Beratungsstelle damals von der Bürgerschaft einstimmig gefordert wurde.

Caberta wird dann nur noch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein, aber keine Einzelberatungen mehr durchführen dürfen und kann somit Aussteigern und Rat suchenden nicht mehr helfen. Die Büroräume werden weitervermietet.

Jahrelang hat sich Scientology an der Sektenbeauftragten die Zähne ausgebissen, bedrohte Caberta und zeigte sie wegen Rufmordes an. Parteipolitisch eckte Caberta aber zusätzlich an. Nun wurde ihr die Grundlage entzogen. Über die wahren Gründe wird lediglich spekuliert.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Scientology, Sekte, Sparmaßnahme, Ursula Caberta
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 16:18 Uhr von JonnyBlue
 
+2 | -11
 
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Hatte sich schon lange angedeutet: Eigentlich hat sich Frau Caberta selber ins Aus geschossen. Spätestens mit der Annahme von 75.000 Dollar von einem Scientology Gegner im Jahre 2000, wofür sie eine Geldbusse von 7.500 Euro zahlen musste (so stand es in den Hamburger Medien) ist ihr die Angelegenheit Scientology aus dem Ruder gelaufen. Später mußte die Hansestadt Hamburg für rechtswidrige Äußerungen von Frau Caberta Schadensersatz zahlen und im Jahre 2008 verhängte ein Hamburger Gericht sogar ein Ordnungsgeld von 5.000 Euro gegen ihre Dienststelle. Dass ihren Vorgesetzten hier auch mal der Kragen platzt ist durchaus nachvollziehbar. Schußendlich hat sie das Thema Scientology in Deutschland emotionalisiert, Fakten ist sie jedoch schuldig geblieben.
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18.08.2010 16:19 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -0
 
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Deren Tätigkeit: Deren Tätigkeit soll vom Verfassungschutz übernommen werden (lt. Radio heute morgen). Gut finde ich es nicht, denn wie schon gesagt wurde kann das nicht viel gekostet haben.

(Benjaminx ist vielleicht Scientologe ? :o)
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18.08.2010 16:50 Uhr von Ken Iso
 
+5 | -1
 
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Guter Film: Hab vor kurzem einen guten Film gesehen, heißt "Bis nichts mehr bleibt". Sehr zu empfehlen!
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18.08.2010 16:50 Uhr von FirstBorg
 
+10 | -0
 
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Kreuz: Warum hat eigentlich Scientology (laut Bild) ein Kreuz als Kirchensymbol? Die haben doch mit Jesus und DEM Kreuz nichts am Hut... deren Symbol sollte eher ein Vulkan und ein Raumschiff sein :D
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19.08.2010 12:01 Uhr von MerleMerlin
 
+0 | -11
 
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19.08.2010 12:15 Uhr von MerleMerlin
 
+0 | -9
 
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18 Jahre Verschwendung: Es ist gut, das dieser Verschwendung endlich ein Ende gesetzt wurde, denn 18 Jahre wurde NICHTS außer Verleumdungen und Verdrehungen der Wahrheit hervorgebracht. Dies musste wohl der Senat auch einsehen, denn außer teuren Prozessen, die Frau Caberta immer wieder als Lügnerin entlarvten, wurde nichts hervorgebracht.
Die Kosten für die Prozesse muss man ja noch zu den 140000 Euro hinzurechnen und was sonst so noch verschleudert wurde. Ich finde es gut, das nun gespart wird. Schließlich sind es ja auch meine Steuern, die da verprasst werden.
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05.09.2010 16:51 Uhr von Lieberal
 
+3 | -0
 
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die halbe Wahrheit: diese Aufgaben werden jetzt vom Hamburger Verfassungsschutz übernommen:


ergo: eine Stufe höher

sollte man auf die Idee kommen, Hamburg würde den Kampf gegen Scientology aufgeben:

genau das Gegenteil ist der Fall
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05.09.2010 19:25 Uhr von Lieberal
 
+8 | -0
 
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@MerleMerlin: a)
klingt wie ein Scientology-Lakai

b)
die Aufgaben werden vom Hamburger Verfassungsschutz übernommen:
ergo: ein Sieg gegen Scientology

d.h. der Staat stuft diese Sekte als Bedrohung ein
überwacht werden die eh schon

c)
eine Sekte zu bekämpfen, ist keine Geldverschwendung

(Bis nicht mehr bleibt-Heiner von Rönn)

die haben weit mehr geschafft:

Grüsse von Elka Cleve

achja, ich glaub, Berliner Scientology-Kinder sind mal nach Hamburg zu Ursula Caberta geflohen

d)
Grüsse aus Russland:

eine Russische Behörde hat gerade Bücher von denen verboten: Gefährdung der Gesundheit der russischen Bevölkerung


wie kann jmd. behaupten, die zu bekämpfen, wäre Geldverschwendung?
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19.09.2010 14:55 Uhr von wupfi
 
+2 | -0
 
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@MerleMerlin: Na wann wurde dir denn das Gehirn von Scientology gewaschen?

Es gibt gute Gründe warum Scientology in den meisten Ländern vom "Verfasshungsschutz" überwacht wird.
Es gibt noch mehr gute Gründe warum Scientology in den meisten Ländern nicht als Religion anerkannt wird.

Man kann nur hoffen dass ihr irgendwann ganz von der Bildfläche verschwindet, aber das wird wohl nicht der Fall sein.
Mit Bestechungen, Drohungen und Gewalttaten schafft ihr es ja immer wieder die Gegenstimmen Mundtot zu machen.
In Deutschland klappt das nur, Gott sei dank, nicht so gut wie zB in den USA.
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07.01.2011 22:33 Uhr von Lieberal
 
+0 | -0
 
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Scientology kills? was tatsächlich Geld kostet,

sind deren offensichtlich kranke Gesundheitsvorschriften:
ist jmd. an Personen des öffentlichen Interesses, die bekanntermassen Scientology-Mitglieder sind, aufgefallen,
dass die extreme, unnatürliche Gewichtsschwankungen haben?

so etwas hat extreme gesundheitliche Folgen:
von Gelenkschäden, Herz, Kreislauf etc.

wenn das wohlhabenden Personen mit privater Krankenversicherung sind: kann uns das egal sein

sollte so etwas aber auch bei gesetzlich Versicherten der Fall sein, sehe ich nicht ein,
für die Folgeschäden aufzukommen

[ nachträglich editiert von Lieberal ]

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