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Nürnberg: Drogentoter Nummer 17 - Polizei warnt vor gefährlichem Heroin

Eine Bäckereiverkäuferin am Nürnberger Plärrer erlitt einen Schock, als sie im Toilettenbereich einen Toten fand. Es war der 17. Drogentote in diesem Jahr.

Bei dem jetzigen Opfer handelte es sich um eine 22-Jährige, die mit der letzten Heroin-Kanüle ihres Lebens einen Trip in eine angeblich bessere Welt versuchte. Nun endete er im Jenseits.

Wie aus der örtlichen Einrichtung der Drogenhilfe berichtet wird, ist das im Moment in Umlauf gebrachte Heroin höchst gefährlich, da es als sehr rein gilt. Es müsste in eigens errichteten Konsumräumen verabreicht werden, ansonsten berge es Todesgefahr.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Tod, Droge, Nürnberg, Heroin
Quelle: www.infranken.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 15:46 Uhr von eternalguilty
 
+1 | -3
 
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"in eigens errichteten Konsumräumen"

Wie stellt man sich das vor?
Werden da Leuten von anderen Menschen dosiert etwas verabreicht oder hab ich da was falsch verstanden?
Ich mein von solchen "Räumen" bekommt die Polizei ja wahrscheinlich Wind, sonst würden die Leute nicht auf Toiletten ihre Drogen verabreichen.
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18.08.2010 16:01 Uhr von blubla121
 
+4 | -0
 
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mit den räumen könnten evtl heroinambulanzen gemeint sein, die vor einigen jahren im rahmen eines modellprojekts gegründet wurden und evtl immer noch existieren.
damit könnte man erreichen das geschultes personal ein auge drauf hat und die leute nicht einfach so abnippeln wenn sie eine überdosis abbekommen haben.
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18.08.2010 17:06 Uhr von Jilleys
 
+2 | -1
 
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Solche Heroinamblanzen gibt es immer noch. Dort wird den Konsumenten eine kontrollierte Dosis verabreicht, mit sauberen Besteck und solche Geschichten.

Damit wird verhindert, dass die Konsumenten sich den Scheiß auf der Straße holen und wohl möglich auch noch Krankheiten dazu.
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18.08.2010 17:20 Uhr von jimmybondy1972
 
+3 | -0
 
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Von Wiki: In Deutschland wird der Begriff des Drogenkonsumraumes durch das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und seinen § 10a, Abs.1 definiert:

(Eine Einrichtung), in deren Räumlichkeiten Betäubungsmittelabhängigen eine Gelegenheit zum Verbrauch von mitgeführten, ärztlich nicht verschriebenen Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt wird.

Der eigentliche Konsum von Betäubungsmitteln ist nicht verboten, da er als straffreie Selbstschädigung gilt.
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18.08.2010 19:18 Uhr von blubla121
 
+4 | -0
 
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@ BastB: da magst du durchaus recht haben, jedoch sollte man in einem sozialstaat, in dem wir nun einmal leben, den menschen hilfe anbieten. und da finde ich das bereitstellen von sauberen räumen und spritzen sogar relativ gut.
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19.08.2010 02:01 Uhr von Jilleys
 
+1 | -1
 
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@BastB: Glaubst du nicht, dass solchen Menschen Hilfe brauchen?
Ja, vielleicht sind sie ganz unten, vielleicht wollen sie sogar sterben.
Dennoch bin ich der Meinung, dass nichts, was einem geschieht, ein Grund dafür ist, sein Leben dafür zu opfern.

Wenn man denkt, man möchte sterben und nicht sterben muss, sollte man einfach mal an die Menschen denken, die leben wollen und sterben müssen.
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19.08.2010 11:07 Uhr von bow13
 
+1 | -0
 
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Es gibt: diverse solcher Einrichtungen: http://www.jugendhilfe.de/...
http://www.konsumraum.de/...

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