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Bremen: Lehrerin wurde von ihrem Stalker ermordet - War das Unglück vorhersehbar?

Die junge Gymnasiallehrerin Heike B. wurde von ihrem Stalker Gero S. mit 20 Messerstichen regelrecht hingerichtet. Die Frau führte penibel ein Tagebuch über die Nachstellungen, aber niemand griff ein. Zwei Jahre lang belauerte Gero S. (21) seine Lehrerin und schrieb ihr E-Mails.

In wenigen Tagen wird das Urteil über den Mord an Heike B. gesprochen. Gero S. war Schüler in ihrem Bioethik-Kurs. Er wurde schnell anhänglich, fing Heike B. nach Unterrichtsschluss ab. Er offenbarte seiner Lehrerin sogar Selbstmordabsichten, machte eine Therapie. Heike B. unterstützte ihn dabei.

Nach dem Abbruch der Therapie wollte Heike B. den Jungen nicht mehr unterrichten. Der Schulleiter entsprach der Bitte nicht. Heike B. wollte jedoch keinen Streit mit dem Rektor, um ihre Verbeamtung nicht zu riskieren. Am 3. November 2008 plante Gero S. die Tötung, vollzog sie am 18. Dezember 2009.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Bremen, Lehrer, Todesfall, Stalker
Quelle: nachrichten.t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 14:37 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -0
 
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Der Fall der Quelle liest sich wie ein Thriller. Kein Krimi, ein Thriller ist das!

Der Typ hängte Videokameras an Autobahnabfahrten auf, um den Wohnort der Lehrerin zu ermitteln.

Wahnsinn auch, wie untätig der Rektor blieb. Hatte sogar Unverständnis für die Erwirkung der Einstweiligen Verfügung.
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18.08.2010 14:53 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -1
 
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jaja: aber wehe der lehrerin hätte sie ihm vorher mal eine geknallt...
immer nur täterschutz...die polizei tut erst was wenns zu spät ist... alles zum kotzen...
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18.08.2010 16:47 Uhr von vitamin-c
 
+2 | -0
 
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In Deutschland ist alles möglich: Der kriegt als Strafe Bewährung und einen flotten Segeltörn in der Nordsee. Weil: Schlimme Kindheit!
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19.08.2010 16:14 Uhr von Hoschman
 
+0 | -1
 
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@ Zzai H: ja und das ist auch gut so... was meinste was abgehen würde, wenn die polizei vor einer tat zugreifen könne?

man kann eben nur auf verbrechen reagieren, nicht auf: könnte passieren.

was meinste was wäre, wenn ich zur polizei gehe und sagen würde: mein nachbar belästigt mich, ich glaub der will dies und das machen...

nach deiner ansicht, müßte also die polizei hingehen und den festnehmen... nicht das nachher noch was passiert.

wenn du schon einen satz wie: "die polizei tut erst was wenns zu spät ist" überdenkst... dann denke ihn auch mal zu ende.
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26.10.2010 11:15 Uhr von jpanse
 
+0 | -0
 
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Kenne persönlich ein Stalkingopfer: und das wünscht man niemanden. Unklar ist noch immer warum nichts dagegen Unternommen wird. Vorallem wenn NACHWEISLICH Stalking stattfindet und todesdrohungen ausgesprochen werden.

Echt Traurig sowas...

"Ich bring dich um Lieschen Müller" gewichtet eben nicht so schwer wie die gleiche Drohung an jemanden gerichtet der was zu melden hat...

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