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Duisburg: Über 8.000 unterschrieben für Abwahl von Bürgermeister Adolf Sauerland

Eine Initiative zur Abwahl von Adolf Sauerland, dem Bürgermeister von Duisburg (Nordrhein-Westfalen) und zwei Dezernenten im Zusammenhang mit der Loveparade-Katastrophe, hat jetzt über 8.000 Unterschriften gesammelt.

Die Unterschriftlisten werden jetzt überarbeitet, um Personen, die nicht in Duisburg wohnen und solche Unterschriften, bei denen die Angaben nicht komplett sind sowie doppelte, heraus zu filtern. Um sicher zu gehen wird man bis Ende der Woche noch weitere Unterschriften sammeln.

"Wir haben bei den vielen Gesprächen immer wieder festgestellt, dass viele Menschen, die sich ohnmächtig fühlten, froh über diese Möglichkeit waren, sich sachlich zu beteiligen", so einer der Organisationen der Aktion.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Duisburg, Bürgermeister, Adolf Sauerland, Abwahl, Unterschriftenaktion
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 14:25 Uhr von Rapunzelchen
 
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Abwahl bringt nichts: Finanziell wäre das für ihn sogar das Beste. Man muss ihn irgendwie dazu bekommen, selbst zu kündigen. Dafür dürfte manchen jedes und wirklich jedes vorstellbare Mittel recht sein.
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18.08.2010 15:15 Uhr von Last-Line-of-Defense
 
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@Rapunzelchen: *Man muss ihn irgendwie dazu bekommen, selbst zu kündigen*

Selbst wenn er selber geht, hat er volle Bezüge, da er in einer Direktwahl gewählt worden ist.

Aber wieso sollte er gehen ????

Und solange immer noch nicht feststeht, wer für das ganze Verantwortlich ist, ist das hier nur nur wieder eine sinnloses Unterfangen von ein paar Leuten die 0 Plan haben.
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20.08.2010 04:49 Uhr von KamalaKurt
 
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Der verlogene schmierige geldgierige Mensch Sauerland hat es nicht anders verdient abgewählt zu werden, wenn er schon nicht selber geht, oder eine Teilschuld als verantwortlicher Vertreter der Stadt und Mitglied des Festivalkomitees auf sich nimmt. Seine Vertuschungs- und Täuschungsversuche zugesteht.

Ich finde diese Aktion super. Hoffentlich erreicht man damit etwas. Sie ist auf jeden Fall besser als die Morddrohungen und andere Drohungen, die er erhalten haben soll. Doch mit den Morddrohungen haben sie mal auf alle Fälle erreicht, dass er die Stadt verlassen hat.

Ich frage mich, wie sieht denn der Arbeitstag in seinem Rathaus aus? Dort gibt es doch ganz bestimmt Bedienstete, die mit seinem Verhalten auf Kriegsfuß stehen. Hat der Mann denn keinen Charakter, dass er diesen Zustand im Rathaus ignoriert.
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20.08.2010 06:59 Uhr von Themis2012
 
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Bundesverdienstkreuz für Herrn Hüsken!!! Ich finde Herrn Hüsken (Initiator der Unterschriften-Aktion) sollte man das Bundesverdienst-Kreuz verleihen! Endlich ein Deutscher der sich wehrt und sich traut für Gerechtigkeit zu kämpfen! Was ist das für eine Demokratie, wenn das Volk nicht das Recht hat, korrupte und geldgeile Politik-Verbrechen bei Missbrauch und Verantwortungslosigkeit, unehrenhaft von ihrem Amt zu entbinden? Wir würden wahrscheinlich auch Hitler mit "lebenslänglichen" Pensionen "bestrafen, würde er noch leben!
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05.09.2010 00:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Grundproblem: Das Grundproblem scheint mir das ewige Hin- und Herschieben von Verantwortung zu sein. Man hat den Eindruck, es ginge nur um das Recht.

Der OB hat als politischer Beamter zunächst eine Organisationsverantwortung und die Frage steht eigentlich im Raum, wieso als Auflage für die Durchführung der Veranstaltung nicht zunächst geübt wurde. Und zwar im Zusammenspiel von Ordnungsamt, Polizei und Security Force des Veranstalters.

Und da kommen die Medien ins Spiel: Sie wollten die Love-Parade und übten massiven Druck auf den OB aus.

Letztendlich sind die Todesopfer Ergebnis des Kampagnenjournalismus. Der Kampagnenjournalismus nahm sich ein politisches Mandat heraus, das er gar nicht hat. Und es gibt aufgrund des Lobbyismus keine Mehrheit, einen solchen Kampagnenjournalismus zu verhindern.

So wie jetzt alle über den OB herfallen, meint man, mit genügend Druck ihn aus dem Amt zu mobben. Diese Strategie wird fehlschlagen. Wenn der Druck so stark wird, wird er halt zusammenbrechen und dann ist er halt krank. Dann kann er noch abgewählt werden.

Die große Frage ist aber, wie würde ein neuer OB in ähnlicher Situation handeln?

Da wird ein Bauernopfer gefordert, ohne daß sich etwas wirklich ändert.

Die Toten sind letztendlich das Ergebnis eines Generationswechsels und des heutigen Zeitgeists.

Wenn man sich an das Unblück von Enschede erinnert, wollte dies auch niemand gewesen sein und man kam damit durch. Das ist bitter, aber leider wahr.

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