18.08.10 13:26 Uhr
 500
 

Leipzig: Mutmaßlicher Vergewaltiger war nicht in U-Haft - Flucht nach Pakistan

Mahmood Q. sollte sich eigentlich wegen schwerer Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Der 31-Jährige soll im Dezember vergangenen Jahres eine 40-jährige Frau in seiner Wohnung über mehrere Stunden vergewaltigt haben. Er soll dabei das Opfer auch in die Brüste und in den Schambereich gebissen haben.

Doch bereits im Januar entließ das Amtsgericht Leipzig Mahmood Q. aus der U-Haft, unter strengen Auflagen, wie es hieß. Dabei sollte er unter anderem auch seinen Reisepass abgeben und sich regelmäßig bei der Polizei melden, doch wurde das von den Behörden nicht kontrolliert.

Das nutzte Mahmood Q., um sich nach Pakistan abzusetzen, denn seinen Reisepass gab er nicht ab. Ein pakistanischer Arzt schickte ein Fax nach Leipzig, wonach Mahmood Q. aufgrund eines "Reizdarms" nicht zur Verhandlung nach Deutschland reisen könne. Der Prozess ist damit vorerst geplatzt.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leipzig, Flucht, Pakistan, Vergewaltiger, U-Haft
Quelle: www.sz-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Razzia: Kein hinreichender Tatverdacht - Syrer kommen frei
Brandenburg: "Reichsbürger" attackiert Polizisten und flieht
Indien: Millionen-Kopfgeld auf Schauspielerin wegen anstößiger Szenen ausgesetzt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.08.2010 13:50 Uhr von sancla1719
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Einerseits natürlich Sauerei, dass er sich wegstehlen konnte!
Andererseits wäre er wahrscheinlich dem Steuerzahler den Rest seines Lebens auf der Tasche gelegen, egal ob im Knast oder im Sozialsystem, da ist er in Pakistan wahrscheinlich besser aufgehoben!
Hoffentlich macht er das dort nochmal und kriegt dafür ne richtige Strafe, die er hier wahrsch nicht zu erwarten hätte!
Kommentar ansehen
18.08.2010 14:13 Uhr von Registrator
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Hat bei Kachelmann: besser geklappt - da konnte mans noch schön medial ausschlachten. Recht schönen "Dank" @ Behörden, dass ihr euch so doll angestrengt habt. "Dabei sollte er unter anderem auch seinen Reisepass abgeben..." - och den bring ich euch übernächste Woche vorbei, da hab ich Zeit. Da hat der Bürger (insbesondere die 40-jährige) doch Vertrauen. Ein Witz, einfach nur traurig!
Kommentar ansehen
18.08.2010 14:21 Uhr von Rapunzelchen
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
unfassbar: Aber immerhin hat er sich selbst abgeschoben und wird nicht mehr ohne weiteres einreisen können.
Byebye Wohlfahrtsstaat!
Hallo Flutkatastrofe!

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Razzia: Kein hinreichender Tatverdacht - Syrer kommen frei
Sicherheitslage in Syrien: AfD verlangt Rückreise syrischer Flüchtlinge
Bundesregierung will deutsche IS-Kinder aus dem Irak nach Deutschland bringen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?