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"Todesbakterium" NDM-1: Panikmache ist Unsinn der Boulevards

Das NDM-1 Bakterium, das seit einiger Zeit die Bevölkerung verunsichert, wird von den Medien wieder einmal dazu benutzt Panik zu machen. Aber obwohl diese Panikmache Unsinn ist, da die Wahrscheinlichkeit sich mit diesem Erreger in Deutschland zu infizieren gering ist, ist die Gefahr dennoch groß.

Denn wer sich damit ansteckt, hat nur wenig Chancen durch Antibiotika geheilt zu werden. Doch es gibt auch andere Antibiotika resistente Keime in Deutschland, die viel häufiger auftreten als das NDM-1 Bakterium. Dennoch zeigt sich gerade jetzt ganz deutlich, dass Antibiotika immer seltener wirken.

Wissenschaftler befürchten sogar, bald an dem Punkt zu stehen, an dem man war, bevor das Penicillin entdeckt wurde und bei dem fast jede bakterielle Infektion tödlich war. Ein deutliches Beispiel ist der Staphylococcus aureus, der MRSA Keim, der immer seltener mit Antibiotika behandelt werden kann.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Medizin, Bakterium, Panikmache, NDM-1
Quelle: www.zeit.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 13:07 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+7 | -0
 
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Keine Panik: Wir haben noch ein Jahr....
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18.08.2010 13:12 Uhr von Jerryberlin
 
+5 | -4
 
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Wird wohl bald wieder: Ein neuer Impfstoff auf den Markt geworfen ...
Schweinegrippe ade!
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18.08.2010 13:16 Uhr von ProHunter
 
+8 | -0
 
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tja: das ist die evolution... ich denke mal wenn antibiotika nutzlos geworden ist wird man sicher irgendwann mal etwas anderes entdecken... nur irgendwie sind die ärtze selbst schuld wenn sie oft medikamente verschreiben die bei einigen garnicht notwendig sind.
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18.08.2010 13:41 Uhr von -canibal-
 
+3 | -3
 
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Das "Todesbakterium" greift: immer weiter um sich. Das ist die Lieblingsschlagzeile der Pharmamultis. Da bekommen Manager wässrige Augen...da schmunzelt der Vorstandsvorsitzende selbstgefällig und erhöht die Managerboni um 50%...da laufen die Bestellungen für neue Karossen bei MB, Daimler oder Bentley ein wie warme Brötchen aus dem Ofen.
"Die Arbeit hat sich ja doch ausgezahlt. Wir haben ein Medikament im Labor designt, für das wir bis dato keine Verwendung hatten. Da kommen uns die antibiotikaresistenten Virenstämme wie gerufen...ein Segen. Der neue Wirkstoff wird zwar nicht viel nützen, vielleicht eher schaden, aber die Leute sind beruhigt, Shareholder, Manager, Werber usw....alle sind zufreiden und bekommen ihr Geld und morgen haben wir schoin eine neue Krankheit...ein neues Medikament...nichts bleibt wie es ist, aber wir kümmern uns um den Rest...

hehehehe....
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18.08.2010 13:56 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Oder die Patienten, nur weil sie der Meinung sind das es ihnen besser geht, die Antibiotika nicht zu ende nehmen.
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18.08.2010 15:05 Uhr von Chuzpe87
 
+3 | -0
 
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Ich habs gewusst, dass das nur Panikmache ist und zwar von dem Tag an, als ich bei der Tankstelle BILDs überspieltes riesiges Titelbild gesehen habe.
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18.08.2010 15:26 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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Und es wird nicht gesagt dass ein gesundes, starkes Immunsystem mit diesen Erregern fertig wird, wie mit jedem anderen Keim auch.

NUR wenn man Hilfe von außen, sprich Antibiotika u.Ä. zuführen muss um bspw. eine Infektion/ Entzündung unter Kontrolle zu bringen ist die Kacke am dampfen, weil dann die Immunität des Bakteriums fatal sein kann für den Betroffenen.

Diese Hysterie in unseren Medien ist wirklich schon pathologisch. Da wird den Leuten mit allem möglichen Dingen Angst eingejagt und die Dinge vor denen man sich wirklich fürchten sollte unter den Teppich der Lobby gekehrt.

An der Privatisierung unseres Gesundheitssystems werden sicherlich mehr Leute zugrunde gehen als an Killer-Bakterien.

Es handelt sich um ein ernstes Problem, aber mit entsprechenden Hygienemaßnahmen wird sich das kontrollieren lassen. Leider kostet ein hervorragendes System, was die Hygiene sicher stellen soll ein paar Euro und wird nicht von mit Halbsklaven in Leiharbeit umgesetzt werden können... da liegt eher das echte Problem!

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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18.08.2010 15:47 Uhr von Nebelfrost
 
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die news liest sich wie:
"wir werden alle qualvoll sterben, aber es gibt keinen grund zur panik!"

:P

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.08.2010 19:33 Uhr von Karma-Karma
 
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Mehr über das Superbakterium hier: http://www.paramantus.net/... ;-)
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18.08.2010 21:14 Uhr von mohinofesu
 
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@canibal-: + von mir, nette Geschichte :)
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18.08.2010 23:10 Uhr von Ribl
 
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Und wer ist das Opfer? Die Alten und Kranken - wie in der News als Beispiel genannt: MRSA. Dies macht einem Gesundem defakto nichts. Die meisten Krankenschwestern tragen diesen Keim sogar in der Nase, ohne ihn überhaupt zu bemerken.

Die Natur kommt halt einfach durch - wie im Tierreich (zu dem wir ja nunmal gehören - auch wenn es sonst kaum jemand wahrhaben will). Die Alten und Kranken sterben. Die Jungen und Gesunden vermehren sich und sichern ein Fortbestehen und gesundes Entwickeln der Rasse.

[ nachträglich editiert von Ribl ]
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28.03.2011 00:40 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@-canibal-: Was meinst Du mit: "antibiotikaresistenten Virenstämme"? Du weißt schon, dass man Viren nicht mit Antibiotika bekämpfen kann, insofern sind alle Virenstämme antibiotikaresistent. Antibiotika hilft nur gegen bakterielle Infektionen, gegen Viren gibt es bestenfalls Impfungen, wenn man noch nicht infiziert ist.

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