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EU-Wassersparstrategie gefährdet deutsche Trinkwasserqualität

Die EU arbeitet derzeit im Rahmen ihrer Strategie "Wasserknappheit und Dürre" an verpflichtenden Sparstandards für die Privathaushalte ihrer Mitgliedsstaaten. Nach Angaben des Umweltkommissars Janez Potocnik soll so eine Reduzierung des Wasserverbrauchs um 19 Prozent erreicht werden.

Die geplanten einheitlichen Sparstandards betreffen z.B. Armaturen, wie Wasserhähne und Duschköpfe. Aber auch Toilettenspülungen und wassersparende Haushaltsgeräte sind Gegenstand der Vereinheitlichungsstrategie.

Die deutschen kommunalen Wasserversorger warnen vor dieser Strategie, da schon heute zu wenig Wasser durch die Leitungen fließt. Von der Durchflussmenge hängt aber die Trinkwasserqualität ab. Die Umsetzung der Sparpläne würde neben technischen und hygienischen Problemen auch hohe Kosten verursachen.


WebReporter: SentialS
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Wasser, Wasserversorgung
Quelle: www.google.com

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2010 10:26 Uhr von saber_
 
+30 | -4
 
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das nenn ich mal gelungene politik!


eine einsparung von fast 20%!!! einfach wahnsinn! diese leute haben direkt eine satte gehaltserhoehung verdient!


und die andere seite der medaillie sind die zigfach hoeheren kosten um das wasserversorgungssystem anzupassen und die kosten die durch das minderqualitative wasser entstehen...

wenn die leute dann reihenweise mit durchfall im krankenhaus landen oder sich feine infektionen einfangen;)))

hauptsache die politiker haben mit der glaenzenden seite der medaillie schon genug in den rachen geschoben gekriegt

[ nachträglich editiert von saber_ ]
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18.08.2010 10:28 Uhr von Klassenfeind
 
+65 | -5
 
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Langsam: geht mir die EU auf die Nerven...

Ich wünsche mir immer mehr den Austrit aus der EU.

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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18.08.2010 10:38 Uhr von Montesquieu
 
+19 | -4
 
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von mir aus kann die eu vorschlagen was sie will, solange die entscheidung durch ein volksentscheid (!) fällt und nicht durch eine regierung die immer ja und amen sagt

[ nachträglich editiert von Montesquieu ]
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18.08.2010 10:39 Uhr von Klaus0909
 
+17 | -2
 
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Wasserknappheit in Deutschland: Ups das ist mir neu. Na ja kann ja nicht alles Wissen oder sollen wir jetzt Wasser nach Afrika schicken! Egal Hauptsache der kleine Mann muss das bezahlen.
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18.08.2010 10:43 Uhr von borgworld2
 
+21 | -1
 
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Sinnig: vorallem, da die EU ja doch einige Mitgliedsstaaten hat wo man die Wasserversorgung nichtmal annähernd vergleichen kann.
Einige haben vielleicht zu wenig Wasser aber ander haben einfach genug.
Warum also bitte eine einheitliche Regelung für Staaten die beim besten willen nicht einheitlich sind?
Hat einer von den Leuten noch ein bissl Hirn?
Es zeigt sich immer mehr, dass es nicht gut ist wenn alle Staaten ihre dümmsten Politiker zur EU zwangsversetzen, dass sie sie los sind.
Denn dann kommt sowas bei raus, bescheuerte Vorschläge für noch beklopptere Regulierungen.
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18.08.2010 10:48 Uhr von no_trespassing
 
+21 | -2
 
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Wassersparen: So ein Schwachsinn! In Deutschland muss kein Wasser gespart werden, da das Wasser sowieso wieder in den Kreislauf geht und in der Tat die fehlende Durchspülung die Qualität beeinträchtigen kann.

Genauso eine Schwachsinns-Aktion "Wir schalten heute abend alle um acht für 15 Minuten das Licht aus, um Strom zu sparen".
Wer so einen Unfug vorschlägt, dem würde ich auch gerne mal das Licht ausschalten.
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18.08.2010 10:49 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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Bin ich froh Dass ich hier in der Wallachei lebe, wo teilweise ganze Ortschaften die Wasservrsorgung nur über eigene Hausbrunnen realisieren...

Da haben wir zwar teure Filtersysteme im Keller stehen, die regelmässig gewartet werden müssen, sind aber vollkommen unabhängig von den Wasserversorgen.
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18.08.2010 10:53 Uhr von wussie
 
+6 | -0
 
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@saber_: Durchfall? Das ist denke ich mal eher ein kleines Problem. Viel schlimmer sehe ich da Nierenprobleme, wie es schon jetzt in einigen Gemeinden mit schlechterer Wasserqualität der Fall ist.
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18.08.2010 11:27 Uhr von Lyoner86
 
+1 | -4
 
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warum so kompliziert? man könnte doch dort wo wir zu viel wasser haben ne Pipeline in richtung dürregebiete bauen.
d.h. immoment von ostdeutschland nach rußland, moment mal da gibt es doch schon eine Pipeline und man kann ohne bäume zu fällen einfach direckt eine drauf setzen.
Dann noch drei Röhren je eine nach Spanien Italien und Griechenland und alles wird gut
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18.08.2010 11:33 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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Also super sinnvoll: man sollte einfach mal auch über die folgen nachdenken, da dann auch weniger wasser durch die Leitungen fließt, und dadurch das Wasser natürlich länger in den Leitungen bleibt(weil die menge kann nicht wirklich weniger werden, da es sonst zum Luftaustritt kommt beim Spülen z.B. ), können sich Bakterien vermehrt im Wasser bilden, was dann zur Folge haben wird dass die Leute öfters krank sind, was dann zur Folge hat, dass die Wirtschaft weniger stark wachsen kann, was dann zur folge hat, dass der Staat weniger Geld einnimmt, die erhöhten Krankenkosten werden dem Staat dann wieder zugemutet usw....... D.h. Schnapsidee sofort verwerfen, sonst müsste man echt mal schauen ob man paar nette Iraker für Brüssel findet......
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18.08.2010 11:33 Uhr von BessaWissa
 
+8 | -2
 
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Siehe Glühbirne bisl Strom sparen - dafür hohe hersterllungs & Entsorgunskosten + tonnenweise Quecksilber.

Hura wir sind die EU - Widerstand ist zewcklos.
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18.08.2010 11:37 Uhr von rtk2
 
+3 | -1
 
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tststs: das sind mal wieder tolle mathematikgenies.
in spanien sieht das anders aus. dort gibt es probleme mit dem wasser. wir wollen doch alle billige paprika und tomaten haben.
aber eine prozentuale einsparung ist nonsens. die sollten mal die länder einzeln auf den zahn fühlen und dann pro staat wasservorräte und prokopfverbrauch brechnen. bzw. einen "wasserindex" für die herstellung gewächshausgemüse einführen.
man sollte immer aufpassen, was man kauft und woher es kommt. z.b.: in afrika werden auch tonnenweise rosen auf kosten der umwelt hergestellt : http://tinyurl.com/...

[ nachträglich editiert von rtk2 ]
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18.08.2010 11:41 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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@ Klassenfeind: Tja, Leute wie dich, die so weit weg von der Realität sind, interessiert halt nicht, welche Vorteile die EU für Firmen und Menschen bringt.

Gibt ja auch tatsächlich Leute, die den DM Preis von vor 12 Jahren mit dem heutigen vergleichen.
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18.08.2010 11:43 Uhr von BeInspired
 
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pakistan haben sie grade auch genug wasser...
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18.08.2010 11:44 Uhr von majastick
 
+7 | -1
 
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Nun: es war doch klar....nach der Klimaaufbauschung und Klimaabzocke kommt bald die Wasserknappheitsabzocke auf uns zu. Dann kommt das Thema "Uran ist knapp" Strom muss viel teurer werden, Solar muss mehr besteuert werden weil dies und das wieder schädlich ist und so weiter und so weiter. Alles im Namen von zusätzliche Kosten und genau das ist das EU & D System....statt Sparer und Umweltbewusstheit zu fördern, wird eher das andere betraft! Geldmacherei, mehr ist das nicht!

Ach ja und EU? Schaut euch allgemein an was die EU gebracht hat, Lohndumping mehr und mehr, Einwanderung ohne Sinn, Finanzierung maroder Staaten die uns nichts angehen und so weiter und so weiter......sind wir in unserer ach so tollen angeblichen Demokratie dazu befragt worden? Komischerweise NEIN, die Schweizer schon! Wieviel Demokratie haben wir also wirklich? Richtig! Keine!
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18.08.2010 11:51 Uhr von realsatire
 
+3 | -0
 
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Das mit den höheren Preisen kennt man doch, gerade beim Wasser und Abwasser ist das schon ewig so, überdimensionierte Klärwerke gebaut, alle Anlieger im Einzugsbereich zum Anschluss verpflichtet, Brunnen und Sickergruben verboten.
Nur damit die Fehlplanung sich irgendwie rechnet. Das viele so schon arg strapazierte Grundstücksbesitzer diese Kosten kaum noch aufbringen konnten, interessierte niemand.

In einigen Gemeinden wurde nach den wochenlangen hohen Temperaturen schon etwas zum Wasser sparen aufgerufen, so schlimm wie nach der EU ist es hierzulande aber nicht.

Wird wohl wieder mal nach dem kleinstem Nenner gewertet, wenn die ersten Wüstenstaaten zur EU eingeladen werden, gibt es dann Pflicht zur Mitfuhr von Wasserflaschen und Kamelen? ;)

Raus aus dem Verein oder zumindest endlich mal Abblocken von unsinnigen Bestimmungen. Andere Länder setzen auch nicht jeden Mist um, aber wir müssen Vorbild sein.
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18.08.2010 12:03 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -0
 
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@saber_ - Diese Leute bekommen doch jetzt ihre satte Gehaltserhöhung:

http://www.mmnews.de/...
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18.08.2010 12:03 Uhr von mrrattle
 
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irgendwann: wird uns vorgeschrieben, wann wir auf Klo gehen dürfen (müssen). Auch das Gewicht wird präzise bestimmt.
Ich sage nur RAUS aus der EU.
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18.08.2010 12:15 Uhr von DeusExChao
 
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@mrrattle: richtig so. wir kommen noch nich mal mit unserer regierung/gesetzen/problemen klar und müssen uns dann noch von nem haufen kapitalisten vorschriften machen lassen...
und wir bekommen alles ab.
uns hilft keiner, war ja klar: die bösen bösen deutschen...
aber griechenland kriegt milliarden für nix und wieder nix....
sch**** eu...
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18.08.2010 12:21 Uhr von Petaa
 
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Da frage ich mich ernsthaft wie wir weitere 20 Prozent einsparen sollen. Wir haben 15 m³ Regenwasserspeicher unter der Erde, das war unsere alte Abwassergrube. Damit wird der Garten gesprengt und die Toilettenspülung arbeitet damit.

Täglich duschen, Wäsche waschen oder Kaffee kochen werd ich mit dem Wasser aber sicher nicht!
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18.08.2010 12:24 Uhr von flireflox
 
+2 | -3
 
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das dümmste was wir machen ist dass wir unsere Fäkalien mit Trinkwasser herunterspülen. Es wäre ein leichtes Meerwasser/Salzwasser zu verwenden, was um einiges hygienischer Wäre und kostbares sauberes Trinkwasser sparen würde.
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18.08.2010 12:46 Uhr von Zappenduster23
 
+0 | -2
 
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naja, wir in Deutschland sind ja immer noch so bescheuert und nehmen TRINKWASSER für die Toilettenspülung her. Hier liesse sich einiges einsparen wenn wir z.B. Regenwasser hernehmen dürften
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18.08.2010 13:29 Uhr von realsatire
 
+3 | -0
 
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Meerwasser zum Spülen? Mag etwas bringen, wenn man am Meer lebt, sonst wohl kaum, deswegen vom Meer bis zu den Alpen Pipelines zu ziehen wäre wohl kaum hilfreich.
Regenwasser wird von manchen Eigenheimbesitzern genutz als Brauchwasser, wäre ein Ansatz.
Andererseits immer weniger Wasser in die Kanalisation zu leiten, also z.B. durch geringere Spülmengen kann zu höheren Kosten führen. Die ganze Kanalisation funktioniert nur dank des Wegspülens, sonst würde die Sch* einfach liegenbleiben in irgendeinem Rohr.
Gibt auch schon andere Systeme http://de.wikipedia.org/...
nur etwas teuer das Ganze und im großem Bereich wieder mit Folgekosten.

Wir sparen doch schon immer mehr, nur werden trotzdem die
Preise immer höher. Da müsste man ansetzen.
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18.08.2010 13:30 Uhr von hofn4rr
 
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die 20% können sich nur: auf alle insgesamt beziehen, die der eudssr angehören.

warum?

http://de.wikipedia.org/...

pro kopf verbrauch, am tag:

indien 25 liter

deutschland 127 liter

griechenland 140 liter

italien 213 liter

schweiz 237 liter

spanien 270 liter

vsa 295 liter



die wassersparstrategie kann sich daher nur auf länder in der eu beziehen, die deutlich über dem durchschnitt liegen, beim verbrauch.

von jedem eu-knecht pauschal 20% einsparung zu verlangen
wäre inetwa das selbe, wie wenn man den reisanbau in bayern um 20% zu reduzieren würde, aufgrund der wasserknappheit.



wenn in trockenen gegenden, wie in spanien, golfplätze bewässert werden, und für jeden touristen eine eigene dusche (pool) bereitgestellt wird, braucht man sich nicht wundern, wenn die kurzfristige strategie der geldvermehrung im desaster endet.
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18.08.2010 14:47 Uhr von JesusSchmidt
 
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warum etwas sparen, was man ausreichend hat? sowas nennt man geiz.

die gemeinden geben in dürreperioden schon bescheid, wenn gespart werden muss. die eu soll sich da raushalten. ansich sollten wir uns lieber gleich aus der eu raushalten. die kostet uns nur geld und bringt nur ärger.

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