17.08.10 19:52 Uhr
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Arbeitsgericht: Atteste aus dem Ausland sind nicht zwangsläufig gültig

Das Mainzer Landesarbeitsgericht urteilte, dass ausländische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nicht immer anerkannt werden müssen. Dazu sollten diese grundsätzlich auch den deutschen Anforderungen gerecht werden.

Im konkreten Fall hat sich ein Mitarbeiter in der Türkei für 30 Tage krank schreiben lassen. Da die Firma dem "gelben Schein" jedoch keinen Glauben schenkte, verweigerte diese die Lohnfortzahlung. Die Klage des Mitarbeiters auf Zahlung von 2.000 Euro war daraufhin nicht erfolgreich.

Das Gericht räumte ein, ärztliche Atteste hätten einen hohen Beweiswert. In diesem Fall sei eine erstmalige Krankschreibung von 30 Tagen am Stück mit Bettruhe, ohne folgende Kontrolluntersuchung, jedoch tatsächlich sehr unschlüssig.


WebReporter: dr.b
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Ausland, Krankheit, Arbeitsrecht, Attest, Arbeitsunfähigkeit
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2010 19:52 Uhr von dr.b
 
+7 | -1
 
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Auch ich möchte mich an Neuigkeiten aus dem Wunderland beteiligen. Auch zeigt dieser Fall deutlich, dass ein gelber Schein nicht immer ein Freibrief ist.
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17.08.2010 19:53 Uhr von Last-Line-of-Defense
 
+10 | -1
 
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Passt ja

*Im konkreten Fall hat sich ein Mitarbeiter in der Türkei für 30 Tage krank schreiben lassen.*


Da geht halt alles.
Führerschein in Berlin besorgt, und Krankmeldung in der Türkei.

[ nachträglich editiert von Last-Line-of-Defense ]
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17.08.2010 23:39 Uhr von aknobelix
 
+0 | -1
 
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in berlin gibts mittlerweile ein paar fußgänger mehr.....und das mit dem krankenschein dürfte wohl ein ausnahmefall sein......
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17.08.2010 23:41 Uhr von dr.b
 
+1 | -0
 
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@knobelix: Ich bin mir sicher es ist ein Ausnahmefall , weil wenn man Sozialleistungen kassiert und schwarz arbeitet, klagt man nicht ;-)

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