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Internetsperren: "Löschen statt Sperren" funktioniert laut Providern

Laut dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eco funktioniert das Löschen von kinderpornografischen Inhalten im Internet. Beim internationalen Meldestellenverbund INHOPE (International Association of Internet Hotlines) werden gemeldete Webseiten geprüft und gegebenfalls gelöscht.

"Wir haben im vergangenen Sommer 144 Fälle kinderpornographischer Inhalte geprüft und die strafrechtlich relevanten Beschwerden entweder direkt an die zuständigen Provider herangetragen oder eine INHOPE-Partner-Hotline informiert", erklärte eco-Geschäftsführer Harald Summa.

Erfreulich dabei sei, "dass die Hostprovider schnell reagiert und die gemeldeten Seiten vom Netz genommen haben". Damit widerspricht der Verband den Behauptungen aus der Politik, das derartige Inhalte ­ anders als etwa Phishing-Seiten ­im Ursprungsland scheinbar kaum zu löschen sein sollen.


WebReporter: U.R.Wankers
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Webseite, Kinderpornografie, Internetsperre
Quelle: www.heise.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2010 19:12 Uhr von U.R.Wankers
 
+25 | -0
 
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CDU/CSU halten Websperren weiterhin für dringend notwendig, warum ist die Frage, da hier bereits effektiv gegen Kinderpornografie vorgegangen wird, die erfolgsquote ist dabei höher als die vom BKA. Einen Sumpf legt man nicht trocken, indem man einen Zaun darum zieht.
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17.08.2010 19:29 Uhr von Nasa01
 
+6 | -5
 
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Natürlich: funktioniert löschen am besten.
Sieht man ja schon hier bei SN.
Unliebsame Beiträge werden kommentarlos gelöscht, - und gut is.
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17.08.2010 19:51 Uhr von DIDI1980
 
+5 | -1
 
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Wirklich interessant: Sollte man sich ruhig ansehen, dauert nur 5 Minuten...

http://www.youtube.com/...
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17.08.2010 19:58 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Glückwunsch: Das Leben kann so einfach sein. Aber warum sind die da nicht eher drauf gekommen?

Zu unseren Politikern: Jeder normale Mensch geht davon aus, dass Löschen solcher Seiten wirksamer ist wie sperren.
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17.08.2010 23:22 Uhr von zeitgeist
 
+3 | -0
 
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url Kinderpornos sind fast irrelevant: da nur ein sehr geringer Prozentsatz. Das meiste wird über p2p oder in geschlossenen Foren gehandelt; auch das Märchen von der "Kinderpornoindustrie" hält sich scheinbar weiter.

Löschen der URL ist sicher nicht die finale Lösung, aber tausend mal besser als "sperren", denn das kann mit alternativen DNS innerhalb von 15 Sekunden umgangen werden. Und es bietet die Infrastruktur für politische Zensur, da die Sperrbehörde keiner Überwachung untergeordnet sein sollte.

weiß nicht, warum DIDI1980 ein Reupload verlinkt hat, hier nochmal das Original inklusive Webadresse der Initiative RetteDeineFreiheit.de :
http://www.youtube.com/...
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18.08.2010 08:22 Uhr von misantroph
 
+1 | -1
 
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hier: http://www.spiegel.de/...
steht das genau gegenteil.
zitat:
"Allein von den 110 amerikanischen Seiten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", sei mehr als die Hälfte noch Monate später abrufbar gewesen. Auch in Russland, Holland, Japan und Tschechien hätten Löschanträge oft wochenlang gebraucht. Das Ergebnis des Experiments habe der Eco verschwiegen - und weiterhin auf vermeintliche Erfolge von Inhope verwiesen.

Innerhalb von 12 bis 36 Stunden, so warb der Eco für die Selbstkontrolle, könnten dank Inhope Web-Seiten gelöscht werden. Die Internetwirtschaft nutzte diese offenbar falschen Erfolgszahlen als Argument gegen Internetsperren."
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18.08.2010 08:47 Uhr von Mathew595
 
+1 | -1
 
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Klar: welches Land will den als führsprecher dargestellt werden.

Das ist ein anderes Level der Kriminalität bei dem speziell Kinder für ihr leben geschändet werden... :(
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18.08.2010 09:24 Uhr von pippin
 
+1 | -0
 
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Das wollen unsere Politiker aber nicht hören! Die wollen immer noch ihr Zensursystem durchdrücken und da ist es wenig hilfreich, wenn ihre Behauptungen mit Tatsachen widerlegt werden.

Man erinnere sich nur an die peinlichen Auftritte von Zensursula, nachdem man ihr mehrmals erklärt hat, dass sie mit falschen Zahlen argumentiert hat. Es ging dabei um den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Ermittlungsfällen und den schließlich wirklich relevanten Fällen.
Aber Frau von der Leyen wollte nichts davon hören, dass von den über 10.000 Ermittlungsfällen - zum Glück - der Großteil eingestellt wurde, weil sich der Verdacht nicht bestätigte.

Jetzt hauen sie halt die nächste Lüge raus und behaupten kackendreist, dass Löschen nicht funktioniert und deswegen doch gesperrt werden muss.
Man könnte ja daher auf die Idee kommen, dass sich unsere Politiker dafür stark machen, dass die Provider solche Seiten schneller löschen. Aber nein, weit gefehlt, dann könnte man ja das Zensursystem nicht mehr installieren.
Also bleibt man beim "altbewährten" Lügenkonstrukt vom "Löschen ist nicht möglich".
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18.08.2010 10:04 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
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"BKA verzeichnet wachsenden Erfolg beim Löschen.." von Kinderpornos" geht doch, Elfriede:

"Nicht ganz glücklich ist das Justizministerium damit, dass sich BKA-Präsident Jörg Ziercke seit zwei Jahren immer wieder vehement für Websperren im Kampf gegen Kinderpornographie einsetzt. Wünschenswert wäre es daher, auch die Statistiken der Provider, die deutlich höhere Erfolgsquoten bei der Herunternahme von Kinderpornos nach Hinweisen über Beschwerdestellen aufweisen, in die geplante Evaluierung des Löschansatzes im Rahmen der Teilaussetzung des umstrittenen Zugangserschwerungsgesetzes einfließen zu lassen."

Quelle http://tinyurl.com/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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18.08.2010 10:37 Uhr von datenfehler
 
+1 | -4
 
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wo ist das Problem: Was gelöscht werden kann, wird natürlich gelöscht und was nicht gelöscht werden kann, wird gesperrt.
Punkt aus.
Jeder, der das nicht will, will offenbar Kinderpornos sehen und sollte schleunigst zum Arzt.
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18.08.2010 10:41 Uhr von pippin
 
+3 | -0
 
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@U.R.Wankers: Aber genau das ist es, was gewisse Personen nicht wollen.

Jörg Ziercke ist in meinen Augen auch einer derjenigen, der nicht verstehen kann bzw. will, dass Sperren rein gar nichts bringen. Derartige Systeme lassen sich mit ein bisschen Grundlagenwissen auf simpelste Weise umgehen.

Will man etwas bekämpfen, dann muss man das Haus abreißen und nicht eine große Plakatwand davorstellen.

Herr Ziercke soll lieber seine Arbeit machen, dann hätte er sich sicherlich mehr Respekt verdient. Ich persönlich betrachte die Anzahl der gelöschten Seiten als besseres Qualitätskriterium, als die Anzahl aufgestellter Stop-Schilder.

Also, Herr Ziercke: Nicht labern ... machen!

@datenfehler:
Pauschaldeppen wie dich kann ich ja leiden, wie Zahnschmerzen.
Du hast ja schön die "Argumentation" von Zersursula übernommen. Da werden alle, die diese dämlichen Websperren ablehnen direkt in die Ecke der Pädophilen gestellt.

Wieder mal Zeit für Dieter Nuhr: Wenn man mal keine Ahnung hat, einfach Fresse halten!

Auch wenn ich als Mensch vom Fach verstehe, wie man Websperren umgehen kann, heißt das nicht, dass ich es auch mache. Ich will keine Kinderpornos sehen!
Trotzdem befürworte ich kein System, dass der allgemeinen Zensur Tür und Tor öffnet.

[ nachträglich editiert von pippin ]

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