17.08.10 17:22 Uhr
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Die Höhe des Unterhalts ist nicht für immer verbindlich

Jede dritte Ehe wird mittlerweile in Deutschland geschieden und Millionen Menschen sind unterhaltspflichtig. Viele gehen davon aus, das der einmal festgelegte Betrag über den Unterhalt nicht mehr zu ändern ist.

Dies ist jedoch falsch. Denn wenn ein Unterhaltspflichtiger zum Beispiel wieder heiratet, muss er unter Umständen weniger zahlen. Auch das Gegenteil ist möglich: Wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern, muss mehr gezahlt werden. Die Veränderungen werden durch eine Abänderungsklage herbeigeführt.

Weitere Gründe für eine Neuberechnung sind zum Beispiel eine Änderung der Steuerklasse oder wenn weitere unterhaltsberechtigte Kinder hinzukommen. Wichtig ist schnelles Handeln, wenn einer dieser Fälle zutrifft. Denn Unterhalt, der zu viel gezahlt wurde, kann man nicht mehr zurückbekommen.


WebReporter: PapaDerMandy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Scheidung, Zahlung, Unterhalt, Unterhaltspflicht
Quelle: anwalt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2010 17:22 Uhr von PapaDerMandy
 
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Ich hab da 2 verschiedene Meinungen, Einerseits ist das gut, denn so kommt man selber nicht in Teufels Küche, wenn man arbeitslos ist und nicht zahlen kann, andererseits öffne das manchen Männern Tür und Tor, die sich einfach neue Kinder machen um nicht mehr an die verhasste Ex zahlen zu müssen

Ja ich bin ein Mann und sag dies auch so
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17.08.2010 17:52 Uhr von PakToh
 
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@autor: Wo öffnet einem das Tür und Tor?

Wenn man in einer neuen Ehe / Gemeinschaft Kinder bekommt sind dies reale Kosten die hinzu kommen und Kosten die man nicht irgendwo erstattet bekommt.
Ausserdem bekommt man dadurch in der Regel einen entsprechenden Freibetrag, wobei sich das nicht gegenseitig ausgleicht.

Niemand kann so dämlich sein und Kinder machen, nur um der Ex eins auszuwischen.
Zudem der Unterhalt von Kindern denen des Ex-Partners vorgehen, meines Wissens nach, also erst kriegen alle Kinder Unterhalt und dann, wenn was übrig ist, der Ex-Partner, so wie es auch in einer Partnerschaft sein sollte...(Da sollten die Bedürfnisse der Kinder auch vor den eigenen kommen, solange man die Kinder nicht verhätschelt).

Ausserdem ist dies nur dazu da, um einem Mann oder aber einer Frau (es gibt auch Unterhaltpflichtige Frauen, auch wenn das eher seltener ist).die Möglichkeit zu geben mit einem neuen Partner eine Faimlie zu gründen.

es kommt auch oft genug vor, dass Ex-Frauen nicht heiraten, sodnern in losen Artnerschaften zusammen wohnen, nur damit der Unterhalt nicht weg fällt. - Wenn dies dann noch höher gestellt wäre als eine neue Familie (sprich die Kinder) wäre das ja wohl mehr als bitter...

Am Ende sind ohnehin die Ehepartner gearscht, die wegend er Kinder oder gesundheitlich nicht arbeiten gehen können und auf den Unterhalt angewiesen sind, den der Expartner überweist.
PS: Abgebrochene Ausbildungen für die Beziehung / Ehe zählen hierbei in meinen Augen unter "PP" - Persönliches Pech, wenn nciht unter "Selbst Schuld" - Zumidnest sowas sollte man zuende machen, wobei die Kehrseite natürlich ist, dass eine Ausbildung nicht hilft, wenn man nach zehn Jahren dann wieder in den Beruf will/muss... - letztere tun mir dann wieder Leid und ghören so oder so wieder zu den "Gearschten"

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