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eBay und Co.: Hierfür wird am häufigsten abgemahnt

Wer beim Verkauf über eBay oder Amazon nicht aufpasst, dem droht schnell ein Abmahnschreiben vom Anwalt. Die Zahl der Rechtsvorschriften sowie Informations- und Hinweispflichten, die Verkäufer beachten müssen, ist so hoch wie nie zuvor.

So hat die Münchner IT-Recht-Kanzlei alleine 485 verschiedene Gründe gesammelt, die eine Abmahnung an Online-Händler zur Folge haben können.

Zehn Verstöße werden besonders häufig abgemahnt. Dazu zählen unter anderem Urheberrechtsverletzungen, Fehler im Widerrufs- und Rückgaberecht und Datenschutzverletzungen.


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WebReporter: Phantar
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Recht, eBay, Amazon, Anwalt, Händler, Abmahnung, Verkäufer, Vorschrift
Quelle: www.zehn.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2010 15:54 Uhr von megamanxxl
 
+44 | -2
 
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jaja: wiedermal eine goldgrube für abmahnanwälte ^^

jeder winkeladvocat der massenabmahnungen nur mir geänderter anschrift rausschickt, sollte SOFORT seine lizenz verlieren!

den bonzen is das egal... die verdienen ja letztendlich auch nur durch die anwälte, schließlich müssen die auch alles versteuern^^ DESWEGEN wurde das filesharing auch noch nich unterbunden, sondern läuft lustig weiter! wozu gibt es sonst zb 50mbit internet??? um zu chatten? ja ne is kla ....
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17.08.2010 16:06 Uhr von no_trespassing
 
+10 | -8
 
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Tjaaa: Aus genau dem Grund ist meine angemeldete Anschrift bei eBay auch nicht echt ^^.
Hab da noch eine uralte Anschrift, von der ich längst weggezogen bin, auf anderen Namen laufen.
Hab mich nur gewundert, wieso kurz nach Anmeldung plötzlich ein GEZ-Briefchen auf genau den Fakenamen im Briefkasten landete. :-)

Deswegen: Den Abmahnanwälten dreht man so am allerwirksamten eine lange Nase.
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17.08.2010 16:38 Uhr von Mathew595
 
+11 | -0
 
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grausam: Schlimm die zeiten, wenn mans schon einen Anwalt wie bei der Steuererklärung für ebay neuerdings braucht....
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17.08.2010 16:52 Uhr von SentialS
 
+14 | -2
 
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"am öftesten" klingt ja nur schei*e.
Hab ich auch noch nie jemanden sagen hören. seit wann gibt es das denn? dachte immer das muß dann am häufigsten heißen ...
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17.08.2010 17:12 Uhr von Freedom_
 
+18 | -0
 
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Ist es so schwer, Leute auf ihre Fehler hinzuweisen anstatt sie ohne Vorwarnung abzumahnen? Irgenwann wird man sich nicht mehr trauen überhaupt irgendwas im Internet zu machen, ohne befürchten zu müssen, dass ein Anwalt wegen jeder Kleinigkeit gleich an den Hals springt.

Wozu sind Anwälte überhaupt da? Oder besser: warum macht man Gesetze, die kein normaler Mensch versteht bzw. wissen kann? Scheiße verdammt.
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17.08.2010 17:24 Uhr von El_kritiko
 
+10 | -1
 
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Und was lernen wir daraus? Hände weg von Ebay. Das ist die einzig vernünftige Reaktion (außer man ist Abmahnanwalt).
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17.08.2010 17:30 Uhr von Johnny Cache
 
+12 | -1
 
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@Freedom_: Das wird wohl daran liegen daß ein nicht unerheblicher Anteil der Politiker gelernte Anwälte sind und bekanntlich hackt eine Krähe der andern kein Auge aus. Vollkommen klar...

Schlimm finde ich aber daß diese Gesetze nicht in der Schule gelehrt werden oder wenigstens auf ihre Existenz hingewiesen wird. Von daher lebt man praktisch in einem Unrechtsstaat wenn man für Dinge bestraft werden kann auf die man zu keiner Zeit hingewiesen wurde.
Und kommt mir jetzt nicht mit man kann sich auch selber informieren. Wenn dem so wäre, wäre Jura ein zwei-wöchiger Abendkurs und kein Studium...
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17.08.2010 17:39 Uhr von Freedom_
 
+7 | -0
 
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Danke, Johnny Cache! Und dann sagt man hinterher: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - Geld her!" ;-)
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17.08.2010 18:29 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -1
 
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@Johnny: Du sagst es. Aber selbst wenn man in den meisten Fällen überhaupt von der Existenz einiger Gesetze und Vorschriften wüsste,heißt daß ja noch längst nicht,daß man auch automatisch weiß,wann diese mal wieder "angepasst" werden. Oftmals sind es nur grammatikalische Änderungen im Text,die aber verbindlich vorgeschrieben werden. Erst im Juli wurden wieder die Vorschriften für Widerrufsbelehrungen geändert. Aber woher soll das irgendein kleiner Ebay-Händler wissen,der keinen Steuerberater,Rechtsanwalt o.ä. zur Hand hat,der ihn darauf hinweist ? Wie du schon sagst: Selbst informieren ist in der Realität kaum praktikabel,da der Zeitaufwand bei der Vielzahl der Gesetze und Regelungen in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.
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17.08.2010 20:10 Uhr von stern3007
 
+1 | -11
 
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17.08.2010 21:33 Uhr von Twaini
 
+2 | -0
 
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ist halt wie überall da hat mal wieder nen findiger Anwalt oder seien Kanzlei nen Loch gefunden wo sich Kassen machen lässt, ist das irgendwo anders?

Alle sversuchen nur noch Abzuzocken und Kasse zu machen, ist doch einfach alles nur noch zum abgewöhnen um nicht zu sagen zum kotzen.
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17.08.2010 22:15 Uhr von bodensee1
 
+1 | -0
 
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na das ist aber wenig: Schade das es nicht genauer ist...

[ nachträglich editiert von bodensee1 ]
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17.08.2010 23:05 Uhr von KnutRichter
 
+0 | -7
 
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Marco Werner: Das ist das erste worum man sich kümmern muss. Wer die Regeln nicht kennt ist selber schuld. Es gibt genug Seiten die über Regeländerungen berichten. Da reicht schon das abbo des Bundesanzeigers. Und das ist kostenlos möglich. Nur lesen muss man können.
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18.08.2010 07:18 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Mir: scheint, so einige Anwälte hätten ohne Abmahnungen nix zu fressen.
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18.08.2010 08:06 Uhr von Bluti666
 
+1 | -0
 
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Es betrifft ja nicht nur Ebay sondern jeden normalen Onlineshop. Läuft der eigene Shop nicht? Anwalt suchen und Mitbewerber abmahnen, dann kommt wenigstens so Geld rein. Das deutsche Fernabsatzgesetz ist abartig und krank, alleine schon die unsinnige 40€ Klausel oder das der Kunde unfrei zurücksenden darf, kosett den Empfänger ja nur 15€. Gibt es so in keinem anderen Land der Welt, nur mal wieder in der Bananenrepublik Deutschland. Verweigert man z.B. die Annahme unfreier Sendungen, zack, Abmahnung...
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18.08.2010 08:23 Uhr von Stiffler2k4
 
+1 | -0
 
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...wenn mir: sowas jemals passieren sollte, schicke ich so einer Kanzlei ein Paket mit meiner persönlichen Kackwurst! Natürlich versichert!
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18.08.2010 11:55 Uhr von inDOKnito
 
+2 | -0
 
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@stern3007: <klugscheiß>
Bei dir zum Beispiel, das müsste nämlich "muss" heißen.
</klugscheiß>
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09.10.2010 02:40 Uhr von faxe5
 
+0 | -0
 
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ebay einfach: musste mal wieder vor ein paar Wochen für meinen Neffen ran. Kein Plan von Internet und Ebay. Wollte Onlineshop einrichten und Artikel einstellen. Ist toll gemacht von Ebay, da gibt es vorgefertigte Disclaimer und alles drum herum, nur copy-paste nötig. Also STRG-C und STRG-V reicht vollkommen aus um dem assozialen Anwaltspack/Abschaum der Menschheit keinen Angriffspunkt zu geben

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