16.08.10 21:26 Uhr
 2.936
 

Freenet lässt Verträge von Wenig-Telefonierern auslaufen

Nachdem Freenet allein in der ersten Jahreshälfte 1,05 Millionen Kunden verloren hat, will Freenet nun mit weiteren Schritten zur Rehabilitierung des Unternehmens beitragen. So will man in Zukunft Kunden suchen, mit denen sich wirklich Geld verdienen lasse, führte Konzernchef Christoph Vilanek aus.

Dazu verwies er auf den durchschnittlichen Umsatz eines Vertragskunden, der einen wichtigen Branchenfaktor bildet. Dieser beläuft sich bei Freenet derzeit auf 24,20 Euro je Monat. Bei der Mobilfunkmarke Mobilcom-Debitel erreiche man mit iPhone Kunden sogar eine Rechnung von 50 Euro je Monat.

Allerdings konnte Freenet seinen Überschuss im zweiten Quartal von 9,4 Millionen Euro auf 23,6 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Der Umsatz von Freenet sank jedoch von 891,8 Millionen Euro auf 838,2 Millionen Euro. Hinzu kommt, dass Freenet immer noch mit 700 Millionen Euro in der Kreide steht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umsatz, Vertrag, Kunde, Telefon, Mobilfunk, Freenet
Quelle: www.ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

VW-Chef bezeichnet die AfD als "rechtsextrem" und Wahlerfolg als "schockierend"
"Nicht testosterongesteuerter Ansatz": Deutsche Bank freut sich über Merkel-Sieg
"Man hört nur noch Deutsch": Demonstrationen gegen Touristen auf Mallorca

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.08.2010 22:24 Uhr von Mass89
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
ehrlich gesagt warens für mich zuviele aus dem Zusammenhang gerissene Daten, die du da aufgeführt hast. Ich musste die Quelle nochmals lesen, damit ich alles zu 100% verstanden hab. Manchmal is weniger einfach mehr.

Aber der Konzernchef ist ziemlich hohl... ne schlechtere Publicity als das hier, schafft es kaum einer zu kreieren^^
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:26 Uhr von Zack_die_Bohne
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Drecksladen: Ich hatte mal einen Vertrag bei, Mobilcom-Debitel . die haben einen nur Beschissen mit leistungen die man nicht hatte.
Und als ich gekündigt habe hätten die den Brief nie bekommen sagten die! Trotz Einschreiben mit Rückschein.
Und die Grundgebühr habe die noch 6 Monate nach ablauf noch abgebucht und ich musste es immer zurück buchen.
Ich hoffe die Penner gehen mal pleite.
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:30 Uhr von no-smint
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Bezug zur Überschrift: Du greifst den Gedanken der Überschrift in der News selber gar nicht mehr auf. Man muss also in die Quelle gehen und nachlesen, was mit "auslaufen lassen" gemeint ist.

Und Mass89 hat recht, die Kennzahlen die angeführt werden wirken teilweise recht willkürlich und haben so erstmal wenig Aussagekraft. Besonders verwirrend, es klingt als wäre Mobilcom ein Konkurrent von Freenet und hätte höhere Kennzahlen. Dabei ist Mobilcom die Mobilfunk-Tochter von Freenet und so vergleichst Du Konzernweite Einnahmen mit einer Sparte.

Alles in allem, nicht sehr gelungen, sorry.
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:31 Uhr von Marius2007
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Na klar ist das etwas heftig geschrieben: Allerdings muss man die Faktenorientieten Daten auch nennen um das Verhalten von Freenet besser zu erklären das sie immerhin noch mit 700 Millionen Euro in der Kreide stehen.

Die Financial Times ist ebend wie der Name sagt eine Finanzzeitschrift und setzt sich dementsprechend mit den harten Zahlen auseinander , Unternehmensergebnisse , Gewinne , erzielte Überschüsse , Umsatz um möglichst viel Aussagekraft über die derzeitige finanzielle Situation des jeweiligen Unternehmens zu schaffen.

Allerdings wollte ich die News nicht vorenthalten da Freenet 16,02 Millionen Kunden besitzt und die Öffentlichkeit schon Wind davon bekommen sollte.

Wenn ich die Überschrift so gestalte und nur kurz erwähnt wird in dem Artikel das die Verträge der Kunden auslaufen dann werde ich das nicht noch mal durchkauen und mit einbringen.

[ nachträglich editiert von Marius2007 ]
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:49 Uhr von Twaini
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
hauptsache gewinn: bei sowas könnte ich echt mal wieder kotzen, die machen doch ordentlich Kohle.

Und wenn ich sehe das sie mit 700 Millionen in der Kreide stehen aber dem gegenüber steht ein Gewinn von über 800 Millionen € da kratzt man sich doch am Kopf.

Naja Freenet war noch nie meins und wenn ich mri das nun so rein ziehe wird es auch niemals so werden, denn solche Unternehemn braucht man nicht die,die kleinen Kunden aus den Augen verlieren bzw abschiessen wollen.

Sollten mal alle ihr hirn einschalten,das Geld in unser aller Taschen wird immer weniger und man spart wo man kann so auch dort!


gruss
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:55 Uhr von ichwillmitmachen
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frag´ mich ja gerade, wo ein Twaini einen Gewinn von 800 Mio rausliest.Sollen die doch Wenigtelefonierer kicken. Daran merkt man ja, das kein intersse an einer direkten Änderung besteht und man alte Mittel nutzen will. Wird aber leider schiefgehen.
Kommentar ansehen
16.08.2010 22:59 Uhr von craschboy
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Twaini: 800 Mio. UMSATZ!!!! und nicht Gewinn.
Kommentar ansehen
16.08.2010 23:50 Uhr von Devilnight
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Finger weg !!! Ich würde meine Finger von Freenet weglassen. Persönlich habe ich nur Erfahrung mit meinen Freemail Postfach, zu dem 3 mal täglich Viagra Werbung geschickt wird. Aber dieses ist nur nebensächlich. In meiner Verwandschaft gibt es Fälle wo die sogenannte *Freenet AG* trotz gekündigten Vertrag weiter Geld einzutreiben. Also mein persönlicher Rat: Finger weg !
Kommentar ansehen
17.08.2010 09:13 Uhr von Azrael_666
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Schaden ist ohnehin ein Scheiß-Provider. nfc
Kommentar ansehen
17.08.2010 09:37 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Devilnight: >>In meiner Verwandschaft gibt es Fälle wo die sogenannte *Freenet AG* trotz gekündigten Vertrag weiter Geld einzutreiben.

Das ist bei denen die Masche seit Jahr und Tag. Wer nicht zahlt, kriegt die ksp Rechtsanwälte an den Hals, oder wie die heißen.

Und mobilcom führte sowieso bisher nur böses im Schilde.

Die hatten alle bisher nur die Kunden gegen sich aufgebracht - erinnert sich noch wer an den Fall mit Freenetabzocke oder wie die Seite hieß? Die wurde damals sogar von Freenet zensiert, um sie den eigenen Kunden vorzuenthalten. Damit die nicht sehen, was los ist.

Bei Wikipedia ist der Kritikbatzen auch ordentlich:

http://de.wikipedia.org/...

Bevor ich bei denen unterschreibe, reiße ich lieber das Telefonkabel aus der Wand.
Kommentar ansehen
19.08.2010 15:02 Uhr von p-o-d
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Mitleid? Nein! >>In meiner Verwandschaft gibt es Fälle wo die sogenannte *Freenet AG* trotz gekündigten Vertrag weiter Geld einzutreiben.

Das kommt mir auch sehr bekannt vor. Den DSL Vertrag kündigte ich etwa 2005, nachdem am Anfang noch auf E-Mails/Briefe/Faxe eingegangen wurde (mit fadenscheinigen Ausreden), ließ ich sie einfach schreiben. Es kamen zwar bis 2008 weiterhin Mahnungen und Zahlungserinnerungen - allerdings nie ein Mahnbescheid. Dann hörte es plötzlich über Nacht auf.


Eine weitere tolle Wurst:
Freenet übernimmt den Gratis E-Mail Provider oleco.de/.net. Aber offensichtlich geht es nur darum das zweifelhafte "Imperium" auszubauen - sämtliche bei oleco angemeldete E-Mail Adressen werden gelöscht, anstatt dass wenigstens auf einen Freenet-Account o.Ä. weitergeleitet wird!

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

räumt Fehler bei Angela-Merkel-Kampagne ein: "Wir sind gescheitert"
Bayern: Polizei rückte wegen betrunkenem Waschbären aus
VW-Chef bezeichnet die AfD als "rechtsextrem" und Wahlerfolg als "schockierend"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?