Schmetterlingsflügel könnten Chemiesensoren deutlich verbessern
Vor etwa drei Jahren entdeckten Forscher des Unternehmens General Electric, dass die als berührungsempfindlich geltenden Schmetterlingsflügel auf ihren Flügelschuppen Nanostrukturen besitzen, die sehr empfindliche Chemiesensoren aufweisen.
Denn interessanterweise verändert sich das Schillern der Flügel je nach Art des Gases, mit dem die Flügel in Berührung geraten. Diese Änderung kann mit Hilfe eines hoch präzisen Scanners festgestellt werden und ermöglicht den Nachweis spezieller Stoffe.
Mit Hilfe dieser Erkenntnisse konnte "GE" nun eine bioinspirierte Sensorplattform entwickeln. Erste Anwendungsgebiete sollen zum Beispiel der Nachweis von Sprengstoffen oder chemischen Kampfstoffen sein. Auch zur Überwachung von Abgasen oder der Wasserqualität könnte das neue Verfahren dienen.