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Braunschweig: Tierschützer boykottieren den Bau eines Geflügelmastbetriebes

In Braunschweig/Vechhelde haben etwa 20 Tierschützer den Bauplatz für einen Geflügelmastbetrieb besetzt. Der Geflügelmastbetrieb soll als Zuliefererbetrieb für einen umstrittenen Großschlachthof gebaut werden.

Die Tierschützer kritisieren, dass die Tiere in solchen Mastbetrieben viel zu wenig Platz besitzen, um sich ausreichend bewegen zu können. Dadurch entstehen Verhaltensstörungen, die bis hin zum Kannibalismus und zur Selbstverstümmelung reichen.

Nach eigenen Aussagen soll die Protestaktion der Tierschützer friedlich ablaufen. Der Besitzer des Bauplatzes hat aber bereits Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt. Am vergangenen Dienstag hatte die Polizei einen ähnlichen Boykott in Wietze geräumt, wo seit Mai ein Gelände blockiert wurde.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Bau, Braunschweig, Tierschützer, Geflügel, Mast
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2010 16:57 Uhr von Seridur
 
+4 | -0
 
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Richtig so: und den Besitzer und die, die die ganze Scheisse finanzieren direkt in die kleinen Kaefige sperren. Wer einmal gesehen hat wie es in solchen Betrieben ablaeuft kriegt garantiert keinen Bissen Fleisch mehr runter
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16.08.2010 17:30 Uhr von realsatire
 
+2 | -0
 
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Boykottieren? Gemeint ist besetzten die Baustelle. Boykottieren könnte (und sollte) man die Produkte, also kein Geflügel von diesem Mastbetrieb kaufen.
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17.08.2010 11:56 Uhr von fuerTiere
 
+1 | -0
 
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Die Hühner werden quälerisch: auf engstem Raum eingesperrt und schließlich nach etwa fünf Wochen Lebenszeit in den Tod geschickt. Zu diesem Zeitpunkt kann ihr Körper das angefressene Gewicht kaum noch tragen, denn ihnen wurde das Sättigungszentrum im Gehirn weggezüchtet, sie fressen bis der Körper es nicht mehr verkraftet. Beine knicken weg, Bewegungen sind kaum noch möglich. Die Masthühner werden dann in Kisten in LKWs gepfercht und nach zum Teil stundenlangen Fahrten und Wartezeiten schließlich im Akkord in Großschlachthöfen umgebracht. Die Tiere können sich aber nicht nur deshalb kaum bewegen, weil sie als Qualzucht kaum noch zu vernünftigen Bewegungen in der Lage sind, sie haben in den gigantischen Hallen schlicht keinen Platz, denn einem Tier steht nur ein „Platz“ von einer 2/3 Din A4 Seite als „Lebensraum“ zur Verfügung. Da die Hühner am Ende ihres kurzen Lebens gut 1,5 Kilogramm wiegen, bleibt auch nicht der geringste Platz für ein einzelnes Tier, sich zu bewegen. Und das, wie in Sprötze, beispielsweise auf einer Fläche von 1600 Quadratmetern.

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