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Kurt Becks gescholtener Arbeitsloser ist heute solider Arbeitnehmer

Henrico Frank hatte im Jahr 2006 Schlagzeilen gemacht, als ihn der damalige SPD-Vorsitzende Kurt Beck auf einem Weihnachtsmarkt mit den Worten "Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job" zurechtwies.

Frank arbeitet heute beim Musiksender iMusic TV in Frankfurt. Marco Quirini, der Chef des Senders, hatte auch eine Zeit lang auf der Straße gelebt und wollte Frank die Chance geben, aus seinen Verhältnissen heraus zu kommen. Er schätzt Frank heute als sehr diszipliniert und ehrgeizig.

Frank, der in den letzten drei Jahren nur zwei Fehltage hatte, ist der Medienrummel, den er vor vier Jahren ausgelöst hat, unangenehm, ist sich aber darüber bewusst, dass es ihm zu einem besseren Leben verholfen hat. Er bezahlt mittlerweile seine Schulden ab und wohnt noch in seiner kleinen Wohnung.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Arbeitnehmer, Kurt Beck, Arbeitsloser, Henrico Frank
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2010 10:59 Uhr von Johnny Cache
 
+16 | -1
 
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Tja: Und auf der anderen Seite ist Kurt Beck immer noch Politiker und lebt auf Staatskosten... der Arme. ;)
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16.08.2010 11:20 Uhr von mr_shneeply
 
+2 | -11
 
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bla bla bla böse Politiker..bla armer Arbeitsloser: bla bla Politiker leben auf Staatskosten bla bla.. verdienen viel zu viel bla bla blub.. sind immer im Unrecht.. bla bla... Herr Ober noch ein Bier.. bla bla.. der Politiker ist ja selber doof.. bla bla..
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20.08.2010 10:00 Uhr von bigpapa
 
+5 | -0
 
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@ DesignerDrugV: Zitat : "Und was soll uns diese News jetzt sagen?"

Anwort : Das es ein Mann der willig ist, und eine Chance bekommt auch schaffen kann.

Klar hat Beck sein Wort gehalten und bischen nachgeholfen. Aber nur zu einen Start, ansonsten ist den der Fall vermutlich völlig egal. Er hat wegen der Medien halt was "gedreht".

Aber der Mann da hat gewusst, JETZT oder NIE. Und hat die Chance genutzt. Er hat ein Job und ein geregeltes Leben.

Alle sind zufrieden.

Und die Moral von der Geschichte, bzw auf deine Frage zurückzukommen. ?

Wenn man ein Menschen eine Chance mit ein RICHTIGEN Job gibt, werde in mein Augen diese Chance mind. vermutlich übrt 90 % nutzen. Damit meine ich nicht diese 6 Monate Abschiebemaßnahme des Arbeitsamt. !!!

Und die restlichen x % , naja da hilft dann wohl echt nur noch Arbeitslager.

Gruß

BIGPAPA
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20.08.2010 11:55 Uhr von Plazebo2
 
+1 | -2
 
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@ bigpapa: Das gilt für einzelne aber nicht für alle Arbeitslose. Jeder muss und sollte auch sein Bestes geben um niemals von der Arbeitsagentur abhängig zu sein aber nicht jeder kann das.
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09.09.2010 08:50 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@Plazebo: [...]eder muss und sollte auch sein Bestes geben um niemals von der Arbeitsagentur abhängig zu sein aber nicht jeder kann das. [...]
Was kann nciht jeder? Von der ARGE abhängig sein, oder sein bestes geben.

Hast mal mit 20 wahllos ausgesuchten Hartz4lern gesprochen?
Ich wette mind. 10 sagen dir, ich komm hier eh nie raus.

Diese augenscheinliche Perspektivlosigkeit die sich in deren Köpfen festhängt, die speigelt sich auch in deren Bewerbungen wieder.
Es bringt nichts zu sagen du musst 4 Bewerbungen pro Monat losschicken um zu zeigen dass du dich bemühst. Denn genau so sehen die Bewerbungen aus. SCHEISSE und nicht beachtungswürdig.

Übrigens ist in der News nur ein Teil der Geschichte wiedergegeben. Denn der damals Arbeitslose Henrico Frank beschimpfte Kurt Beck damals, dass er nur für die Medien jetzt so tun würde als würden ihn die Arbeitslosen interessieren. Und daraufhin hat Kurt Beck gesagt, wenn du dich rasieren und waschen würdest, hättest du in 3 Wochen einen Job.

Scheinbar hats ja geholfen :)
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09.09.2010 08:54 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -3
 
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@Johnny Cache: [...]Und auf der anderen Seite ist Kurt Beck immer noch Politiker und lebt auf Staatskosten... der Arme. ;) [...]

Lustiges Argument. Aber wußtest du dass wenn man das so betrachtet jeder einzelne auf Staatskosten lebt?
Wie das geht?
Wer ist denn der Staat? Genau das Volk und jeder einzelne erarbeitet Geld und gibt dieses für Konsum aus um damit wieder andere zu bezahlen.

Wenn niemand mehr was kaufen würde, würden auf einmal keine Löhne mehr bezahlt werden. Somit leben wir alle quasi auf Staatskosten :)

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