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"Kerner": "Wo ist Sven"-Aktion ist beendet - Er wurde gefunden

Die bei Sat.1 von Johannes B. Kerner in seiner Sendung "Kerner" gestartete Aktion "Wo ist Sven" ist vorbei. Am Sonntagvormittag gegen 11:42 Uhr wurde die Suche mit den Worten "Du bist Sven" beendet. Der Verfolger, der Sven fand, bekommt jetzt dafür 10.000 Euro.

Auch wenn anfänglich die Seite "Wo-ist-Sven.de" von einem Hacker (ShortNews berichtete) gekapert wurde, ließen sich die Verfolger nicht beirren, Sven zu suchen. Die Fakten wie Sven gefunden wurde und wer der Finder ist werden am Donnerstag in der Sendung "Kerner" verraten.

Johannes B. Kerner sagte nachdem Sven gefunden wurde: "Unser TV-Experiment hat gezeigt, dass es offenbar nur schwer möglich ist, in der heutigen Zeit lange unterzutauchen und unerkannt zu bleiben, weil wir alle viel mehr Spuren hinterlassen, als uns bewusst ist."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Aktion, Sat.1, Johannes B. Kerner, Wo ist Sven?
Quelle: www.open-report.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2010 07:35 Uhr von owii
 
+108 | -0
 
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"Unser TV-Experiment hat gezeigt, dass es offenbar nur schwer möglich ist, in der heutigen Zeit lange unterzutauchen und unerkannt zu bleiben, weil wir alle viel mehr Spuren hinterlassen, als uns bewusst ist."

Klar, ich veröffentliche auch jede Stunde ein Foto meiner aktuellen Position wenn ich untertauchen will.
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16.08.2010 08:13 Uhr von pippin
 
+16 | -4
 
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@owii: Ohne jetzt wirklich im Detail zu wissen, was die da genau durchgezogen haben, ging es wohl nicht darum, dass "Sven" untertauchen wollte.
Es geht wohl eher darum, jemanden anhand der "Spuren", die er im alltäglichen Leben hinterlässt, zu lokalisieren.

Den Grundgedanken dahinter finde ich gar nichtmal so schlecht. Denn das sollte uns allen vor Augen führen, wie einfach und schnell man erkannt und lokalisiert werden kann, wenn man alle "Errungenschaften" der Gegenwart nutzt.

Im praktischen Alltag ist es mir persönlich bis zu einem gewissen Punkt egal, ob man mich ausfindig machen kann. Selbst wenn man mich beispielsweise dabei erkennen sollte, dass ich gerade irgendwo an einen Baum pinkle, wäre das kein Beinbruch.
Aber bei all der Datensammelwut verschiedenster Stellen sehe ich da ein großes Gefahrenpotential.
Man stelle sich den hypothetischen Fall vor, dass eine Gruppe von Menschen, die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort war, nachher gemeinsam einen Überfall begangen hat. Die Polizei versucht anschließend bei den Mobilfunkanbietern Informationen darüber zu erhalten, welche Handys in einem bestimmten Zeitfenster innerhalb eines angegebenen Suchradius aktiv waren. Aufgrund von "großzügig" ausgelegten Suchparametern ist dann plötzlich mein Handy mit in der Liste. Obwohl ich durch eine Häuserzeile von den Gesuchten getrennt war und diese nichtmals sehen konnte, geschweige denn überhaupt wusste, dass sie auf der anderen Häuserseite sind.
Und bei den Entwicklungen der letzten Jahre läuft es mehr und mehr darauf hinaus, dass ich dann meine Unschuld beweisen muss.

Wie gesagt, es ist ein sehr hypothetisches Beispiel, aber ein mögliches. In Zeiten, in denen Politiker glauben, sie könnten durch virutelle Stop-Schilder Verbrechen aller Art VERHINDERN, traue ich denen auch zu, dass sie die alleinige Ortung eines Handys in einem Suchgebiet bereits als hinreichenden Beweis meiner Schuld erachten.
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16.08.2010 09:25 Uhr von Barni_Gambel
 
+46 | -23
 
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In 30 Jahren: heißt es: Wer tötet Sven? Gewinn: 1000000 Türkische Lira...
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16.08.2010 09:48 Uhr von mindflash81
 
+13 | -30
 
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16.08.2010 09:53 Uhr von snice1337
 
+6 | -0
 
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die sagen das es nicht leicht ist unterzutauchen....
klar ist es einfach jedenfalls einfacher als so wie die es im expiriment gemacht haben denn da wurde immer der letze standort von sven durchgegeben und er ist normal einkaufen gegangen usw... wenn jemand untertaucht wird er bestimmt nicht einkaufen gehen und einmal pro tag seinen standort verraten
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16.08.2010 12:06 Uhr von dapasdapro
 
+0 | -0
 
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@DesignerDrugV: der hats echt drauf...

http://www.sageoshop.co.za/...

aber heißt der nicht Walter?

[ nachträglich editiert von dapasdapro ]
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16.08.2010 12:48 Uhr von Plattererick
 
+1 | -1
 
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Es ging wohl nicht um das Untertauchen, sondern eher um die Möglichkeit, zu zeigen wie leicht es sein kann, jemandenn zu finden oder zu überwachen!
Der Gläserne Bürger!
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16.08.2010 13:48 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Hätten die nicht dauernd auf der Seite und im TV bei Kerner Tipps veröffentlicht, wie das natürlich jeder tut der untertaucht, dann hätte den keiner gefunden.
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16.08.2010 14:12 Uhr von r.robsen
 
+0 | -0
 
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Untertauchen Wenn jemand untertauchen will, dann bemüht er sich so wenig Spuren als möglich zu hinterlassen. Somit stellt sich mir die Frage in wie weit sich "Sven" bemüht hat überhaupt unterzutauchen. Und wenn es angeblich so einfach wäre, untergetauchte Personen zu finden, wieso braucht dann die Polizei Wochen und Monate dafür?
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16.08.2010 14:14 Uhr von Amdosh
 
+1 | -0
 
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Blödes Experiment: Die Webseite ansich hat wenig aussagen können. 1 Stunde Zeitverzögerung für jede Nachricht (oder geplant, ein Foto zumindest wurde früher entdeckt, durch Muster des Hochladens) gaben sehr viel Spielraum für Sven, sich weiterzubewegen. Dass Fazit dazu: man kann es grob dafür heranziehen, ob er in der Nähe ist.

Auch wurden die Videobotschaften garnicht erst zur Verfügung gestellt, die er täglich wohl angefertigt hat fürs TV. Und sein Blog liest sich auch sehr gestelzt ...

Und die Erklärung mit der IP des Laptops ist auch komisch, weil es keine offentsichtliche Bekanntgabe davon gab ...

Aussagekräftiger wäre dieses Experiment auch, wenn er sich weiter bewegen würde, nach den finden zur nächsten Runde, aber Aufmerksamkeit hat die Sendung ja sowieso schon erzeugt - nur mal sehen ob es nicht verpufft ...

[ nachträglich editiert von Amdosh ]
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16.08.2010 14:16 Uhr von the_real_dkay
 
+2 | -1
 
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Also mir führt es nur eines: vor Augen, sondern das es sinnfreies Fernsehn in seiner besten Form ist.
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16.08.2010 15:14 Uhr von dido09
 
+1 | -0
 
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Kerner ist schwer verzweifelt: oder was soll der Mist?
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16.08.2010 15:54 Uhr von derSchmu2.0
 
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Bewusst hinterlassen...? Naja ich glaub, im Grunde repraesentieren die Spuren Dinge, die ueber einen in irgendeinem System gespeichert werden.
Sprich er kauft was mit EC oder Kreditkarte, dann wird der Transfer mit Ort und Zeit irgendwo gespeichert.
Kauft der sich Bar ne Karte fuer nen Zug, so waere das auch noch nachvollziehbar, indem man ueber Ueberwachungskameras die Bilder abgleicht und dann ueberprueft, was zu der Zeit an dem Schalter oder Automaten gekauft wurde....

Alles in allem sind das Spuren, die hier der Oeffentlichkeit, also demjenigen, der Sven finden will, zugaenglich gemacht wird. Sprich, gibts da Leute vom Staat, die dich finden wollen, koennen sie aehnliche Spuren verwenden.
In diesem Sinne ist die ganze Aktion schon relativ aussagekraeftig....nur dumm, dass der so frueh geschnappt wurde, das liegt aber wohl daran, dass hier wesentlich mehr Leute auf ihn angesetzt wurden, als es in der Realitaet wirklich der Fall ist...
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16.08.2010 16:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
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haha: so viel zum thema "tv experiment des jahres"

lol
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16.08.2010 17:38 Uhr von tobe2006
 
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damit: ist eigentlich folgendes gemeint...

viele menschen schreiben tagtäglich in wkw,fb,twitter oder sonstwas rein was sie grade tun wo sie sich auffalten, machen andauert aktuelle fotos rein...

und eben das man die person damit ruck zuck aufspühren kann..
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16.08.2010 20:44 Uhr von Copykill*
 
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Ich hätte da eine neue Aufgabe: für Kerner.

"Wo ist das Niveau im Deutschen Fernsehprogramm?"

Da hätten die mal eine fast unlösbare Aufgabe !
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16.08.2010 20:56 Uhr von NscDead
 
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Muß es nicht heißen wo ist mein Hirn oder der Ausschalter an der Fernbedienung?
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17.08.2010 00:23 Uhr von Kergal
 
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bitte sagt mir,dass ich nicht alleine bin aber .. bin ich der einzige Mensch, der von diesem Experiment zum ersten und einzigen! Mal auf Shortnews gelesen hat?
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17.08.2010 08:57 Uhr von pantherchen1
 
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Man sollte auch bedenken: das Sven von einer Privatperson gefunden wurde. Wenn eine Behörde wie z.B. der BND jemanden sucht, arbeiten dort mehrere Leute an der Auswertung der Spuren zusammen. Damit ist es dann noch einfacher, eine Person, die zwar nicht gewollt, aber immerhin zwangsweise (Handyortung, Kameraauswertungen etc.) Spuren hinterlässt, zu finden.
Vor diesem Hintergrund verwundert es dann doch, wie lange es manchmal dauert, Straftäter zu finden.

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