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Jugendolympiade: Iranischer Taekwondo-Finalist darf nicht gegen Israeli antreten

Bei den olympischen Jugendspielen in Singapur hat ein Israeli in der Klasse bis 48 Kilogramm die Goldmedaille im Taekwondo kampflos gewonnen. Sein eigentlicher Finalgegner, der 16-jährige Iraner Mohammad Soleimani trat nicht gegen ihn an - offiziell weil er sich am Bein verletzt hatte.

Die iranischen Betreuer sollen den jungen Finalisten jedoch aus dem Wettbewerb genommen haben, weil der Iran Israel nicht als Staat anerkennt. Auch bei den Olympischen Spielen in Athen trat deswegen ein iranischer Sportler nicht gegen einen Israeli an.

Um bei der Siegerehrung nicht unter der Flagge Israels stehen zu müssen, teilte die iranische Delegation später weiter mit, dass Soleimani so schwer verletzt sei, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ein IOC-Offizieller bedauerte die Absage. Soleimani hätte gute Chancen auf Gold gehabt.


WebReporter: radical_west
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Israel, Iran, Finalist, Taekwondo, Olympische Jugendspiele
Quelle: www.telegraph.co.uk
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2010 07:06 Uhr von Menthanar
 
+17 | -26
 
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daumen hoch / daumen runter: daumen hoch für: wirkungsvollen, gewaltlosen protest auf solch einer ebene

daumen runter für: den armen jungen, der sich gold entgehen lassen musste

[ nachträglich editiert von Menthanar ]
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16.08.2010 07:20 Uhr von pippin
 
+30 | -8
 
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@Menthanar: Wo siehst du denn wirkungsvollen, gewaltlosen Protest in dieser Blamage?
Es ist doch einfach nur ein Armutszeugnis für den Iran und den iranischen Sport, dass er sich so instrumentalisieren lässt.

Was muss eigentlich noch alles passieren, bis diese ganzen extremistischen Spinner - egal auf welcher Seite - in der Realität ankommen?

[ nachträglich editiert von pippin ]
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16.08.2010 08:21 Uhr von pippin
 
+5 | -0
 
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@MikeBison: Das hätte ich auch so gesehen. Vor allem, wo der Iraner als Favorit galt.

Die DDR hat nach ihrem UNO-Beitritt 1973 mit fast alle Staaten diplomatische Beziehungen aufgenommen, was meines Wissens nach die gegenseitige staatliche Anerkennung voraussetzt.
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16.08.2010 11:21 Uhr von NemesisPG
 
+10 | -0
 
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@malazgirt: Es geht hier um Sport ! Wenn schon Jugendliche derart zum Spielball von Bödsinnigen Radikalos werden ist das nur traurig.
Aber Du wirst das nie begreifen . Der Junge wäre garantiert angetreten . Sein ganzes Training für den Arsch weil Sturköpfe und Fanatiker einem Land ihren Willen aufzwingen .

P.S. Bei welcher Sportart hättest Du verweigert ? Teebeutelweitwurf ?

[ nachträglich editiert von NemesisPG ]
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16.08.2010 11:29 Uhr von sicness66
 
+7 | -0
 
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@Malazgirt1071: ich wäre gegen ihn angetreten. Was hat der junge Israeli mit dem Staatsterror seines Landes zu tun? Da trainierst du schon dein ganzes Leben den Sport, den du liebst. Dann bist du auch noch so gut, dass du die Chance auf die größte Auszeichnung im Jugendsport hast und dann kommt quasi die oberste Behörde und sagt: Nein! Der ist aus Israel, das geht nicht!

Warscheinlich würde ich es verstehen, wenn ich Iraner wäre. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir nur, dass mir die Jungs leid tun, die politisch instrumentalisiert werden
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16.08.2010 11:51 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -0
 
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unglaublich , dass es Leute gibt, die in ihrer Abneigung (Hass?) gegen Israel (Juden?) soweit gehen, dass sie solch ein lächerliches Verhalten auch noch gutheißen.
Für mich sind die Teilnehmer in erster Linie Menschen... dann Sportler... und dann kommt irgendwann Bürger eines Staates. Was stattgefunden hätte, wäre ein Kampf zwischen Mohammad und seinem Gegner gewesen - nicht zwischen Israel und Iran.
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16.08.2010 11:59 Uhr von anderschd
 
+7 | -1
 
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Das müsste mal jemand: mit türkischen Gegnern machen, oder Malazgirt1071? Um auch dene mal zu zeigen, lasst die Kurden ihre Autonomie. Hört auf mit Chemiewaffen ein Volk auszurotten.


Thema
Das wird mit Sportlrn leider schon immer getrieben so.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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16.08.2010 12:46 Uhr von Whibleyy
 
+4 | -0
 
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nur ein wort dazu: Kindergarten!!
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16.08.2010 13:32 Uhr von pippin
 
+5 | -0
 
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@1984: Hör auf Dieter Nuhr:
Wenn man mal keine Ahnung hat [und offensichtlich nicht lesen kann! Anm. des Kommentarautors], einfach mal Fresse halten!
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16.08.2010 14:28 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -0
 
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angst: zu verlieren? xD
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16.08.2010 14:33 Uhr von ISR
 
+6 | -0
 
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1984: Du musst lesen was da steht
und nicht auf die Stimmen in deinem Kopf hören

[ nachträglich editiert von ISR ]
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16.08.2010 16:54 Uhr von NemesisPG
 
+2 | -1
 
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@1984: Die Angst der Funktionäre nur als Zweiter dazustehen .
Was für eine Blamage !
Alles nur vorgeschobene Gründe . Feigheit vor dem Feinde.
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16.08.2010 20:33 Uhr von Birjand
 
+7 | -0
 
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Daumen runter für den Iran: daumen hoch / daumen runter

16.08.2010 07:06 Uhr von Menthanar
daumen hoch für: wirkungsvollen, gewaltlosen protest auf solch einer ebene

Menthanar, Sie haben einen Knall, einen ziemlich großen. Ascan Dejagah weigerte sich auch einmal gegen gegen Hapoel Tel Aviv zu spielen. Der feine Herr Spieler des VfL Wolfsburg war angeblich auch verletzt. Nachgewiesenermaßen nicht. Zur Belohnung durfte er dann in der U21 auflaufen!

Sport ist Sport, und wenn Sie glauben, Iran sei ein tolles Land, das gegen irgendetwas zu protestieren hätte, dann haben Sie die letzten dreißig Jahre im Iran verschlafen oder aber einen sehr großen Knall, was ich fast befürchte!

Es ist doch merkwürdig, dass einzig und allein islamisch-theokratisch-mörderische Systeme wie der islamische Iran ihren Sportlern irgendetwas verbieten.

[ nachträglich editiert von Birjand ]
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19.08.2010 09:31 Uhr von Deejah
 
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Politik hat im Sport nichts zu suchen

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