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Rentenkasse benötigt größte Finanzspritze seit Jahren

Die Bildzeitung geht unter Berufung auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums von einer Geldspritze in Höhe von 80,8 Milliarden aus, mit der die Bundesregierung die Rentenkasse unterstützen muss.

2011 hingegen wird mit einem Rückgang auf 80,1 Milliarden gerechnet, welcher aber nur von kurzer Dauer ist, da 2012 mit einem Zuschuss von 80,9 Milliarden Euro und 2013 mit einem Zuschuss von 81,6 Milliarden Euro gerechnet werden muss.

Allerdings besteht erst mal kein Grund zur Sorge, da die Rentenkasse die Finanzkrise gut überstanden hat und die bezuschussten Summen im Gegensatz zum Gesamtvolumen der Altersrenten von 6,7 Billionen Euro gesehen werden müssen, führte Rentenexperte Bernd Raffelhüschen im Magazin "Focus" aus.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zuschuss, Finanzministerium, Finanzspritze, Rentenkasse
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2010 19:27 Uhr von SXMPanther
 
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Wie sagte: doch Nobbi immer so schön?

"Die Renten sind sicher!"

Wenn man es lange genug erzählt glaubt man irgendwann noch dran.
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15.08.2010 19:57 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Bild hin oder her jeder Stammtischveteran oder sonstige Mensch, der nur halbwegs bei Verstand ist, sieht aufgrund der kinderfeindlichen Politik in Deutschland, die schon seit mehr als 10 Jahren betrieben wird, dass die demographische Entwicklung in Deutschland dazu fuehrt, dass es immer mehr Beitragsempfaenger gibt, als Zahler. Das ist nix neues.
Also warum soll es dann verwundern, dass die Rentenkasse immer mehr unterstuetzt werden muss...

Naja, bevor ich in den Genuss der Rente komme, muss ich ersma bis zum Alter von 70 Jahren arbeiten und die gesetzliche Rente sieht dann so aus, dass ich je nach Einkommen so und so viel % Rabbatt auf eine private Rentenversicherung bekomme...und sonst nix mehr.

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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16.08.2010 18:38 Uhr von speculator
 
+1 | -0
 
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Die schaffen das schon! Die unglaublich-aber-wahr: immer-wieder-gewählten Regierenden (schwarz, gelb, rot und dasselbe in grün) schaffens bestimmt noch die gesetzliche Rentenversicherung restlos kaputt zu reformieren. - Wär ja noch schöner wenn wir eine sichere und funktionierende Altersvorsorge hätten. - Wie sollte da die Versicherungswirtschaft weiter wachsen?
Zur Erinnerung:
- Vor langer Zeit hatten wir eine kapitalgedeckte Rentenversicherung.
- Die Rentenversicherung darf keine Überschüsse erwirtschaften = Überschüsse wurden nie für schlechte Zeiten gespart, sondern immer in irgendwelchen Haushaltslöchern versenkt.
- Vor nicht allzu langer Zeit wurden die Rentenbeiträge, die das Arbeitsamt für die Arbeitslosen zahlte, halbiert.
- usw.usw.usw...
Es liegt also wirklich nicht (nur) an der demographischen Entwicklung...

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