15.08.10 16:31 Uhr
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Deutscher Mittelstand klagt über aktuellen Personalmangel

Laut einer jetzt veröffentlichten Umfrage beklagt mittlerweile ein Drittel der mittelständischen Unternehmer, dass er für zurzeit freie Stellen kein Personal mehr findet.

Von den befragten Unternehmen mussten darüber hinaus etliche Firmen eingegangene Aufträge ablehnen, da sie diese wegen dieses Personalmangels nicht hätten erfüllen können.

Dies beginne bereits sich hemmend auf das Wachstum des Mittelstandes auszuwirken, so die Vorsitzende des Verbands der jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann.


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WebReporter: DerBelgarath
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitsplatz, Wachstum, Mittelstand, Fachkräftemangel, Magel
Quelle: de.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2010 16:41 Uhr von nrtm
 
+18 | -2
 
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Überzogene Vorstellungen und Erwartungen: ja vor allem auf der Arbeitgeberseite denke ich.
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15.08.2010 16:42 Uhr von Win7
 
+25 | -1
 
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Absoluter: Schwachsinn.
Es werden nur noch 1-Jahres-Verträge angeboten.
Die Gehälter sind unter aller Sau.
Und bei den Stellenangeboten braucht man mittlerweile ein Fremdwörter-Lexikon.
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15.08.2010 16:43 Uhr von slimshady1
 
+18 | -1
 
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Tja selber Schuld: Wenn man mitlerweile für fast jeden Beruf nen (Fach)Abi vorraussetzt, sollten die sich auch nicht wundern wenn die Leute ausgehen...
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15.08.2010 16:47 Uhr von mueppl
 
+18 | -0
 
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tja Marktwirtschaft besagt: Angebot und Nachfrage.
Ist das Angebot begrenzt, steigt der Preis......ergo zahlt den Arbeitnehmern entsprechend.
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15.08.2010 16:57 Uhr von Rapunzelchen
 
+11 | -0
 
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Ich finds gerade nicht aber in Welt Online war eine Karrikatur von einem Bewerber, der zum Chef in spe gesagt hat:
"Das ist ja alles schön und gut, aber Sie haben immer noch nicht wirklich klar gemacht, warum Sie ausgerechnet mich als neuen Mitarbeiter gewinnen wollen."
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15.08.2010 17:04 Uhr von FlatFlow
 
+15 | -0
 
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tja: über Jahre hin weg haben sie versäumt junge Menschen auszubilden jetzt kommt langsam aber sich er die Quittung dafür.
Erst seit kurzem gibt es mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber.
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15.08.2010 17:37 Uhr von shadow#
 
+14 | -0
 
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Blöd gelaufen, selbst schuld! a) Manche Stellen erfordern eine einigermaßen hohe Qualifizierung, so dass man sie zumindest nicht mehr mit jedem dahergelaufenen Idioten besetzen muss.
Dann gilt: Zuwenig Geld, keine Arbeitskräfte.


b) Viele von den Pfeifen die jetzt jammern, haben die FDP gewählt. Die tritt dem Mittelstand nicht nur in den Hintern, sie sorgen auch dafür dass einige der Fachkräfte mittlerweile irgendwo als Zeitarbeiter oder Gebäudereiniger ihr Dasein fristen müssen. Super!
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16.08.2010 09:14 Uhr von Robert Mc Call
 
+1 | -0
 
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Selber schuld! Es ist doch absurd, daß hier in Deutschland der Zeitarbeiter für die gleiche Arbeit weniger bekommt als der Festangestellte.
In anderen Ländern ist so etwas nicht möglich.
Und, wo sind denn die Jobs?
Im Einzelhandel wurden 800 000 Vollzeitstellen in 400 Euro-Jobs umgewandelt.
Diese Firmen haben oftmals nun selber Zeitarbeitsunternehmen gegründet und kündigen den 400 Euro-Jobbern.
Es wird immer weniger ausgebildet, gleichzeitig jammert man aber, daß die Nachfolge nicht geregelt ist.
Da stimmt doch was nicht!
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16.08.2010 10:57 Uhr von 7
 
+2 | -0
 
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Tja Wenn ich sehe, was für Intelligenzbestien sich auf die Jobs bei uns bewerben, wundert mich das gar nicht.

Man darf ja nicht mal mehr erwarten, dass ein Redakteur fehlerfrei schreibt...
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16.08.2010 12:11 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -4
 
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@ Kommentare: Schuld sind natürlich nur die bösen Arbeitgeber. Nicht etwa Arbeitslose oder Geringverdienende, die sich nicht umsehen, welche Qualifikationen sie für einen (besseren) Job benötigen, und sich diese aneignen?
Was ich deutschen Arbeitgebern negativ ankreiden würde, ist die ständige Forderung nach Leuten mit Berufserfahrung. Ich kann jedoch nur dazu ermutigen, sich auch ohne die geforderte Berufserfahrung auf Stellen zu bewerben - bei mir hats z.B. geklappt. Stellenanzeigen vermitteln meist das Bild des idealen Kandidaten - den gibt es oft genausowenig wie Superman.
In Anlehnung an die Diskussion, qualifizierte Kräfte aus dem Ausland zu holen: es sollte klar sein, dass es gerade bei den Mittelständlern zu einem Großteil nicht um Billigarbeitskräfte geht, sondern um Hochqualifizierte (z.B. Ingenieure, Programmierer), die in der Lage sind, ihre Aufgaben zu bewältigen.
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25.08.2010 20:58 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
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@shadow#: Sehe ich auch so.
Viele Mittelständler haben es aus Profitgier auch vermieden, ordentlich aus- und weiterzubilden.

Das läßt sich besonders gut daran sehen, daß viele, die nach Jahren/Jahrzehnten arbeitslos wurden, oftmals mehrere Fortbildungskurse besuchen müssen, um überhaupt wieder Chancen zu bekommen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können.

Der Steuerzahler zahlt somit doppelt für die Versäumnisse der Unternehmen. Ich empfinde es daher als bodenlose Frechheit, wenn sich Unternehmen nun über diese selbstverschuldeten Mißstände auch noch öffentlich beklagen.

Den Unternehmen in Deutschland muß endlich klar gemacht werden, daß sie gegenüber ihren Mitarbeitern auch eine Bildungsverpflichtung haben, anstatt immer nur dem DAX hinterherzujagen.
Und da die "freiwillige Selbstverpflichtung" im Kapitalusmus - wie die Erfahrung lehrt - nicht funktioniert, muß dies der Staat eben per Gesetz erzwingen.

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