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Günter Grass: "Beitrag von Intellektuellen zur Demokratie reißt ab"

Im politischen Magazin "Der Spiegel" kritisiert der Schriftsteller Günter Grass das politische Wirken von jungen Autoren. Seiner Meinung nach würden diese die Fehler der Weimarer Republik wiederholen, wenn sie sich auf "private Distanz" halten.

Ein enormer Beitrag zur demokratischen Entwicklung in Deutschland sei in der Vergangenheit von den Intellektuellen geleistet worden. Leider drohe dieses Engagement aber abzureißen.

Der Nobelpreisträger äußerte sich auch zur Zukunft des Buches und der Publizierung in elektronischen Medien. Grass ist der Meinung, dass durch die neuen Medien, Bücher wieder zu einer neuen Wertigkeit verhelfen und sich die Massenproduktion verringern wird.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Beitrag, Demokratie, Günter Grass, Intellektueller
Quelle: www.ftd.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2010 15:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -36
 
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15.08.2010 15:24 Uhr von artefaktum
 
+29 | -1
 
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@Alice_undergrounD: Da seh ich bei dir allerdings keine Gefahr, das du ein Intellektueller sein könntest.
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15.08.2010 15:25 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -26
 
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15.08.2010 15:30 Uhr von funnymoon
 
+8 | -13
 
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Der Mann: heißt übrigens richtigt Günther Gra. Mit der SS will er ja nichts mehr zu tun haben.
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15.08.2010 15:33 Uhr von artefaktum
 
+8 | -2
 
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@Alice_undergrounD: " wär ja ausch schlimm wenn ich mich als "intellektueller" beleidigen lassen müsste"

You make my day!
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15.08.2010 15:42 Uhr von dr.b
 
+1 | -14
 
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15.08.2010 15:44 Uhr von derSchmu2.0
 
+15 | -0
 
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Der gute Herr hat schon recht schaut man sich alleine die Leistung von SchwarzGelb an, muss man schon vermuten, dass Intellektuelle schon lang nicht mehr in der Demokratie mitmischen...

Frueher, wurde sich teilweise noch an deren Aussagen zumindest ein klein bischen orientiert. Heutzutage bringt sowas auch garnix mehr, dafuer is die Regierung viel zu korrupt und zu sehr gesteuert von den Lobbies dieses Landes...
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15.08.2010 17:01 Uhr von neminem
 
+4 | -1
 
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@Alice_Underground: Hans Wurst hat die Demokratie jedenfalls nicht durchgesetzt und erhalten. Aber gut, dafür bleibt Herrn Wurst ja auch gar keine Zeit mehr vor lauter arbeiten. Er geht nicht mal wählen. Solangs ihm mittelmäßig genug geht, wayne?
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15.08.2010 17:39 Uhr von Rosettenfett
 
+2 | -8
 
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*lautloslach*: Grad der Grass, ist das nicht der der allen ernstes vorgeschlagen hat die "Satanischen Verse" von Salman Rushdie in einer Moschee vorlesen zu lassen um zu sehen wo der Islam in Deutschland seine Sollbruchstelle hat? Der Hetzer, der ganz dicke mit so fragwürdigen Leuten wie Martin Walser ist? Der soll sich mal bitte ein wenig zurücknehemen, denn das was er unter "Intellektuelle" versteht ist eine Kaste von Leuten die auf nichts anderes aus ist als Fördergelder, für den von ihnen verbreiten Wahnsinn in Form von Verbaldiarrhoe, einzustreichen und sich gegenseitig zu bebauchpinseln. "Echte" Intellektuelle, die den Staat voranbringen würden gäbe es, sie werden jedoch Mundtot gemacht da sie den interessen der Großfinanz zuwider laufen. Diese jedoch meint der Schmierfink nicht.
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15.08.2010 17:57 Uhr von Nothung
 
+2 | -2
 
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das ist der, der die DDR eine kommode Diktatur nannte und meinte, Dtld. müsste als Strafe für seine Untaten für immer geteilt bleiben.
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15.08.2010 23:34 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -0
 
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2. Wiederholungszwang: "Minister verhöhnen das Parlament, alte Nazis legen Kränze nieder am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus, Abgeordnete aller Parteien proben öffentlich den Bruch der Verfassung. Im freien Berlin plündert die politische Polizei die Räume einer oppositionellen Studentenorganisation. Im freien Berlin werden Demonstrationen verboten. IM freien Berlin verhaftet die Polizei einen Mann, der ein leeres Blatt Papier in die Höhe hält. Beim ersten Mal ist die Empörung noch allgemein, beim zweiten Mal ereifern sich nur noch ein paar Unbelehrbare, beim dritten Mal zuckt jedermann die Achseln.
Die Bildzeitung zu analysieren, ist beim ersten Mal eine lohnende Aufgabe, beim zweiten Mal eine Strafaufgabe, beim dritten Mal eine Beschäftigung, die Ekel und Überdruss erregt.
Da die deutsche Frage sich nicht von der Stelle rührt (es sei denn rückwärts) läuft ihre Beantwortung auf ständige Wiederholung hinaus. In dieser Hinsicht sind die Intellektuellen jeder Gebetsmühle, jedem Tonbandgerät, jedem Berufspolitiker unterlegen. Dem, Zwang zum Stumpfsinn unterliegt, wer immer eine politische Karriere machen oder einen Wahlkampf gewinnen will. Mit produktiver Intelligenz ist er nicht vereinbar. Wo der Anachronismus regiert, wird der Wiederholungszwang vollkommen. Dass Antikommunismus keine Politik ist, wiess jeder, der von seinem Gehirn Gebrauch zu machen versteht. Aber eben wer von seinem Gehirn Gebrauch zu machen versteht, ist ausserstande, diesen Satz zehn-tausendmal zu repetieren."
<< Hans Magnus Enzensberger >>
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16.08.2010 07:52 Uhr von Nansy
 
+1 | -0
 
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Da ist schon was dran nur ist die Frage, warum er nur die jungen Autoren oder Intellektuellen kritisiert?
Nehmen wir doch mal die Diskussionen um Terrorismus, Überwachung und Internetsperren. Gerade auch die Bemühungen des Staates unter dem Vorwand Kinderpornographie das Internet unter Kontrolle zu bringen, was ist den Intellektuellen (ob jung oder alt) eigentlich dazu eingefallen? Nichts! Schweigen!
Oder der zunehmende Drang von Staat und Institutionen, den Bürger mit Verboten zu gängeln und zu reglementieren. Gibt es dazu etwa irgendeinen Kommentar von den Intellektuellen?

Vor dreißig Jahren wäre das noch Thema einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung gewesen unter starker Beteiligung der Intellektuellen. Heute herrscht da nur noch das große Schweigen !

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